Isoniazid

Online-Apotheken-Preise:

Ab 38 Rubel

Isoniazid in Tabletten Isoniazid – ein Tuberkulose-Mittel.

Darreichungsformen und Verfügbarkeit

Arzneiformen:

  • Darreichungsformen und Verfügbarkeit
  • Arzneiformen: Tabletten (in Dosierungen von 100, 200 oder 300 Milligramm – je 10 Stück in Blisterpackungen, im Karton 2, 5 oder 10 Packungen; je 50 oder 100 Stück in Flaschen aus dunklem Glas, im Karton 1 Flasche; je 100 und 300 Milligramm – je 20 Stück in Blisterpackungen, im Karton 5 Packungen, je 25 Stück in Blisterpackungen, im Karton 2 oder 4 Packungen; je 150 Milligramm – je 10 Stück in Blisterpackungen, im Karton 5 oder 10 Packungen; je 100 und 150 Milligramm – je 100, 500 oder 1000 Stück in Polymerflaschen; je 200 Milligramm – je 100, 500 oder 1000 Stück in Glas- oder Polypropylenflaschen; je 300 Milligramm – je 100 Stück in Polypropylen- oder Polyethylenflaschen, im Karton 1 Flasche, je 100, 500 oder 1000 Stück in Plastikbeutelchen, im Karton 1 Paket); Injektionslösung zu 10 % (je 5 ml in Ampullen – im Karton 5, 10 oder in der Schachtel 10 Ampullen; je 5 Ampullen in Blisterpackungen, im Karton 2 Packungen).

Wirkstoff: Isoniazid

  • Tabletten in Dosierungen von 100, 150, 200 oder 300 mg;
  • 1 ml der Lösung entspricht 100 mg

Anwendungshinweise

Die Anwendung von Isoniazid ist für die Prophylaxe und die Therapie aller floriden Formen der Tuberkulose, einschließlich der Hirnhauttuberkulose (im Rahmen einer Kombinationsbehandlung), indiziert.

Für die Tuberkuloseprophylaxe wird das Präparat bei Kindern bis zum Alter von 4 Jahren mit positiver Kutanreaktion auf Tuberkulin (mehr als 10 mm), bei Personen, die sich im engen Kontakt mit einem kranken Tuberkulosepatienten befinden, sowie bei Patienten mit einer Reaktion auf Tuberkulin von mindestens 5 mm und bei Vorliegen nicht fortschreitender radiologischer Befunde verschrieben.

Kontraindikationen

Die Anwendung dieses Präparats ist bei den folgenden Erkrankungen contraindiziert:

  • Polyomyelitis, Epilepsie sowie Krampfanfälle in der Vorgeschichte
  • Nieren- und/oder Leberfunktionsstörungen
  • Atherosklerose

Anwendung und Dosierung

Tabletten einnehmen

Die Lösung wird intramuskulär oder intravenös sowie durch Inhalation verabreicht

Der Arzt bestimmt die Isoniazid-Dosis und die Behandlungsdauer individuell basierend auf klinischen Befunden unter Berücksichtigung von Alter, Krankheitsverlauf und -form

Empfohlene Dosierung für Patienten im Teenageralter und Erwachsene:

  • Tabletten: 1× täglich zu 300 mg oder 2–3× wöchentlich berechnet nach 15 mg pro kg Körpergewicht (gemäß Behandlungsschema)
  • Lösung: 1× täglich berechnet nach 5 mg pro kg Körpergewicht oder 2–3× wöchentlich mit 15 mg pro kg Körpergewicht (ebenfalls 1× täglich)

Empfohlene Dosierung für Kinder bei Tabletten und Lösung: Täglich 1× mit 10 bis 20 mg je nach Körpergewicht oder wöchentlich 2–3× gemäß Therapieschema mit 20 bis 40 mg je nach Körpergewicht

Tagesdosis für die intrakavitäre Gabe: 10 bis 15 mg je nach Körpergewicht; bei Inhalationen: 5 bis 10 mg je nach Körpergewicht, 1–2× täglich

Maximale Tagesdosis für Erwachsene bei jeder Darreichungsform: 300 mg

Nebenwirkungen

Die Anwendung von Isoniazid kann Nebenwirkungen hervorrufen.

  • Kardiovaskuläre Nebenwirkungen: Herzschmerzen;
  • Nebenwirkungen im Verdauungssystem: medikamentöse Leberentzündung, Übelkeit, Erbrechen;
  • Nebenwirkungen im Nervensystem: Schwindel, Kopfschmerzen; selten – Störung des Schlafes, Euphorie, Psychose sowie periphere Neuropathie;
  • Allergische Reaktionen: Juckreiz, Hautausschlag
  • Nebenwirkungen im endokrinen System: sehr selten – bei Frauen Menorrhagien, bei Männern Gynäkomastie

Besondere Hinweise

Isoniazid darf bei schweren Formen der arteriellen Hypertonie und/oder Herzinsuffizienz, verbreiteter Atherosklerose, ischämischer Herzerkrankung, Nervenkrankheiten, Psoriasis, Bronchialasthma sowie Ekzemen in der Phase der Verschlimmerung nicht in Dosen über 10 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht verabreicht werden.

Bei der Dosierung des Präparates ist die Stufe des Einflusses genetischer Faktoren auf die Acetylierung von Isoniazid in der Leber zu berücksichtigen; die Geschwindigkeit der Inaktivierung muss anhand des Gehalts im Urin und Blut bestimmt werden. Für Patientinnen mit einer hohen Acetylationsgeschwindigkeit ist eine Erhöhung der Dosierung zweckmäßig.

Um die schnelle Entwicklung einer Resistenz gegen Isoniazid zu verhindern, sollte es mit anderen antituberkulösen Arzneimitteln kombiniert werden.

Nach der intramuskulären Injektion des Präparats ist dem Patienten eine Bettruhe von 1 bis 1,5 Stunden anzuraten.

Zur Verringerung unerwünschter Nebenwirkungen wird Isoniazid in Kombination mit Glutaminsäure (peroral), Pyridoxin (peroral oder intramuskulär/intravenös) sowie Thiamin (intramuskulär/intravenös) verschrieben.

Arzneimittelinteraktionen

Bei der Kombination mit Paracetamol und Rifampicin steigt die Wahrscheinlichkeit hepatotoxischer Effekte, insbesondere bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen.

Isoniazid hemmt bei gleichzeitiger Einnahme den Metabolismus von Phenytoin und Carbamazepin; dies führt zu einer Erhöhung ihrer Plasmakonzentration sowie des toxischen Effekts.

Lagerfristen und Lagerbedingungen

Lagerung: Tabletten an einem trockenen, lichtgeschützten Ort; Lösung an einem lichtgeschützten Ort bei einer Temperatur von 1 bis 10 °C. Vor Kindern aufbewahren.

Haltbarkeitsdauer: Tabletten – 6 Jahre; Lösung – 2 Jahre.

Verfügbarkeit von Isoniazid in Online-Apotheken

Präparatname

Preis

Apotheken

Isoniazid-Lösung zur Injektion, 10 %, 5 ml, 10 Einheiten

Preis: 38 Rubel

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Apotheke ver.ru, GmbH Apothekenver.ru GmbH

Isoniazid-Tabletten, 300 mg, 100 Einheiten

Preis: 69 Rubel

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Ob Bitte beachten Sie:

Ein regelmäßiger Sonnenbad-Besuch erhöht das Hautkrebsrisiko um 60 %.


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