Elektroenzephalographie

Durchführung der Elektroenzephalographie Die klinische Elektroenzephalographie (EEG) ist ein Verfahren zur Erforschung der funktionellen Aktivität des Nervensystems. Sie basiert auf der Registrierung elektrischer Potentiale im Gehirn und stellt die Summation einfacher Prozesse dar, die in den Neuronen ablaufen.

Das EEG wird bei paroxysmalen Zuständen sowie bei psychosomatischen, kognitiven, emotionalen und verhaltensbezogenen Störungen eingesetzt. Zudem dient es zur Einschätzung der Schwere von Schädel-Hirn-Traumen, zur Beurteilung des Rehabilitationsverlaufs sowie bei zirkulatorischen und vaskulären Veränderungen, entzündlichen Nervenkrankheiten und endokrinen Pathologien.

Die Elektroenzephalographie (EEG) wird bei Kindern mit perinatalen Nervensystemstörungen empfohlen.

Eine Besonderheit der EEG-Untersuchung ist, dass sie zur Diagnostik organischer Schädigungen des Nervensystems nicht eingesetzt werden darf und für die Erstellung einer endgültigen Diagnose nicht ausschlaggebend ist. Ein Vorteil der Methode liegt in der Objektivität ihrer Ergebnisse sowie in der Möglichkeit, den Zustand des Gehirns ohne invasive Eingriffe zu beurteilen.

Die klinische Elektroenzephalographie (EEG) gilt als die geeignetste Methode zur Einschätzung der Reifung des Nervensystems sowie zur Erfassung des allgemeinen Zustands des Gehirns und der neurophysiologischen Grundlagen psychischer Tätigkeiten.

Durchführung der Elektroenzephalographie

Für die Aufzeichnung werden am Kopf des Patienten Elektroden befestigt, die mit dem Registriergerät zur Erfassung der Gehirnaktivität verbunden sind.

Die verwendeten Elektroden und Registriergeräte unterscheiden sich je nach gestellter Aufgabe.

Elektroenzephalographie des Gehirns Die Pflaster-Elektroden werden für die klinische EEG-Aufnahme bei Patienten eingesetzt, die eine bestimmte Zeit lang ruhig sitzen oder liegen können und den Anweisungen des Neurophysiologen folgen. Diese Elektroden eignen sich für Kinder ab drei bis fünf Jahren sowie für erwachsene Patienten mit intaktem Bewusstsein und Kontakt.

Schädelschalen-Elektroden werden zur Erforschung der Hirnaktivität bei bewusstlosen Patienten sowie bei Kleinkindern verwendet, um eine langwierige EEG-Aufzeichnung durchzuführen und die Gehirnaktivität im Schlaf zu untersuchen.

Nadelförmige Elektroden dienen der intraoperativen Überwachung zur Einschätzung der Narkosetiefe und des Allgemeinzustands; sie werden üblicherweise in die Kopfhaut eingestochen oder, bei neurochirurgischen Eingriffen, direkt in das Hirngewebe eingelegt.

Die Elektroenzephalographie (EEG) ist ein Verfahren zur Aufzeichnung der elektrischen Aktivität des Gehirns mittels Elektroden. Bei Kindern wird sie häufig eingesetzt, um Entwicklungsstörungen, Epilepsie oder andere neurologische Erkrankungen zu diagnostizieren und das Wach-Schlaf-Rhythmusverhalten zu analysieren.

Die Anwendung von Elektroenzephalographie (EEG) bei Kindern mit Störungen der Sprach-, motorischen und psychischen Entwicklung gewinnt zunehmend an Bedeutung. Ihr Vorteil liegt darin, dass sie auch pathologische, unspezifische Hirnaktivitätsstörungen aufdecken können, selbst wenn keine epileptischen Anfälle vorliegen.

Elektroenzephalographien werden Kindern in folgenden Fällen verordnet:

  • Bei Entwicklungsverzögerungen sowie bei psycho-emotionalen Störungen unklarer Ätiologie, insbesondere zur Vorbereitung fördernder neurotropischer Therapien.
  • Zur Beurteilung der Übereinstimmung zwischen der Entwicklung des Gehirns und dem Alter des Kindes.
  • Zur Differentialdiagnostik von Epilepsie sowie zur Kontrolle der Behandlungseffektivität bei häufigem Bewusstseinsverlust, Anfällen, Ohnmachtsanfällen, Panikanfällen, Fazialkrämpfen oder episodischen Erstarrungen.
  • Bei Leistungsabfällen des Kindes in der Schule und bei heftigen, unbegründeten Verhaltensstörungen wird die Elektroenzephalographie zur Auswahl einer geeigneten Therapie eingesetzt.
  • Zur Diagnostik verschiedener Schlafstörungen (z. B. Ängste, Albträume) sowie bei pathologischem Gehen und Sprechen im Traum.
  • Bei Tumoren, Traumen, intrakraniellen Blutungen sowie weiteren Erkrankungen des Gehirns.

Die Elektroenzephalographie (EEG) weist keine Kontraindikationen auf und erfordert keine spezielle Vorbereitung.

Ob Bitte beachten Sie Folgendes:

Im menschlichen Darmkanal leben und sterben Millionen von Bakterien, die jedoch erst bei starker Vergrößerung sichtbar werden – wären sie in einem gewöhnlichen Kaffeefilter zusammengefasst.


Impressum | Datenschutz | Über uns | Kontakt