Kryolipolyse

Die Kryolipolyse ist ein modernes Korrekturverfahren für die Körperkonturen, das eine schnelle und effektive Verkleinerung des Fettgewebes ohne Schädigung des umgebenden Gewebes ermöglicht. Kryolipolyse – Methode zur Körperformung

Das Verfahren der Kryolipolyse wurde von Wissenschaftlern der Massachusetts University sowie den Ärzten Rox Anderson und Dieter Manschot entwickelt und patentiert, die an der medizinischen Fakultät der Harvard-Universität tätig waren.

Die Geräte zur Durchführung der Kryolipolyse sind wie medizinische Anlagen der Firma Zeltiq Aesthetics Inc. patentiert und werden in vielen europäischen Ländern in medizinischen Kliniken, Praxen und Schönheitszentren weit verbreitet eingesetzt.

Hauptprinzipien der Kryolipolyse

Das Hauptprinzip der Kryolipolyse basiert auf der gezielten Kühlung der Adipozyten. Während des Eingriffs kontrahieren ausschließlich bestimmte Zonen, während das umgebende Gewebe unversehrt bleibt.

Während des Eingriffs wird der Applikator direkt an die Problemzone angelegt. Durch die Wirkung des Geräts schrumpft nur das Fettgewebe; Muskeln, Haut und Nerven bleiben dabei geschützt.

Während des Abkühlungsprozesses in den Adipozyten kommt es zur Freisetzung von Zytokinen sowie anderen Entzündungsvermittlern und Lipiden. Das Verfahren der Kryolipolyse führt zum allmählichen Absterben der Adipozyten, die nach dem Eingriff – ähnlich wie Nahrungsfette – über das Lymphsystem abtransportiert werden.

Die Schlüsselprinzipien der Kryolipolyse sind:

  • Die stichprobenartige Wirkung beschränkt sich ausschließlich auf das Problemareal.
  • Der Prozess der Kryolipolyse führt nicht zur Gewebenekrose;
  • Das Fehlen von Nebenwirkungen.

Die Sicherheit der Kryolipolyse wird durch die Geräte gewährleistet, mit deren Hilfe das Verfahren durchgeführt wird. Infolge der Behandlungen zeigt sich ein langfristiger, allmählicher Effekt, der eine Verkleinerung des Umfangs in den Problemzonen ermöglicht.

Für die Durchführung einer Kryolipolyse sind Fettfalten mit einer Dicke von 2,5 bis 6 cm erforderlich. Diese befinden sich im Bereich des Rückens, Bauches, der Hände, Unterarme sowie an den Seiten und Knie.

Die Behandlung dauert nicht länger als eine Stunde. Der Effekt zeigt sich jedoch erst nach etwa einem Monat. Meistens reicht eine einzige Sitzung für eine signifikante Verkleinerung des Fettgewebes aus. Eine weitere Sitzung kann in einigen Fällen frühestens nach 3 bis 4 Wochen wiederholt werden.

Da bei der Kryolipolyse ein schrittweises Zerstören der Adipozyten stattfindet, wird empfohlen, das Behandlungsergebnis durch eine angepasste Ernährung und moderate körperliche Belastung zu unterstützen. In diesem Fall bleibt das erreichte Ergebnis stabil. Kryolipolyse – Mittel gegen Fettansammlungen

Die Vorteile der Kryolipolyse

Im Vergleich zu anderen kosmetischen Verfahren zur Fettreduktion bietet die Kryolipolyse eine Reihe von Vorteilen. Nach Einschätzung der Ärzte und basierend auf Patientbewertungen zeichnet sich das Verfahren durch folgende Merkmale aus:

  • Es wirkt ausschließlich lokal im Problemareal ohne systemische Einflüsse auf den Gesamtorganismus und schädigt weder Haut noch Unterhautgewebe oder andere Gewebestrukturen.
  • Es handelt sich um ein nicht-invasives Verfahren.
  • Der Aggressivitätsgrad ist moderat.
  • Das Verfahren wird gut vertragen; eine zusätzliche Vorbereitung sowie die postoperative Erholung sind nicht erforderlich.
  • Es handelt sich um ein komfortables, schmerzfreies ambulantes Verfahren.
  • Es treten keine Nebenwirkungen auf.

Durch die moderne Ausrüstung ist eine präzise Einstellung und Überwachung der Kühltemperatur während des Kryolipolyse-Verfahrens möglich.

Kontraindikationen für die Kryolipolyse.

Zu den Kontraindikationen für die Kryolipolyse gehören:

  • Allergische Reaktionen, insbesondere eine kalte Urtikaria, als Folge der Kälteeinwirkung
  • Diabetische Polyneuropathie
  • Störungen des Blutkreislaufs im Bereich der vermuteten Wirkung
  • Gestörte Blutgerinnung
  • Nachgrippe-Neuralgie
  • Vorhandensein offener Wunden, Narben oder Frakturen im Wirkbereich
Ob Bitte beachten Sie Folgendes:

Studien zeigen, dass Frauen, die wöchentlich mehr als ein Glas Bier oder Wein trinken, ein erhöhtes Brustkrebsrisiko haben.


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