Anwendungshinweise
Laferobion ist ein immunmodulierendes Arzneimittel mit ausgeprägter antiviraler Wirkung, das zur Therapie diverser Erkrankungen eingesetzt wird.
Die therapeutische Wirkung des Präparats Laferobin ist antiviral, antimykotisch und immunmodulierend; im Gegensatz dazu zeigt rekombinant menschliches Interferon keine toxische Wirkung.
Das Maximum an Laferobin wird nach subkutaner oder intramuskulärer Verabreichung innerhalb von 4 bis 10 Stunden erreicht.
Laferobion steigert die immunmodulatorische Aktivität, unterdrückt die Vermehrung und verkleinert die Größe der Viren in infizierten Geweben. Nach klinischen Studien ist Laferobion bei der Behandlung von Infektionskrankheiten bei Säuglingen wirksam und sicher.
Laferobin wird in folgenden Darreichungsformen angeboten:
Laferobion wird gemäß Packungsbeilage im Rahmen einer komplexen Therapie bei Infektionen eingesetzt, die durch folgende Faktoren ausgelöst wurden:
Zudem wird Laferobion im Rahmen der komplexen Therapie bei multipler Sklerose und onkologischen Erkrankungen eingesetzt:
Gemäß der Packungsbeilage ist Laferobion kontraindiziert bei:
Die Anwendung von Laferobion ist in der Schwangerschaft sowie während der Stillzeit aufgrund fehlender Sicherheitsdaten kontraindiziert.
Die Kerzen mit Laferobion werden rektal angewendet. Der übliche Kur dauert 10 Tage. Bei Papillomavirus-Infektionen, Tumorerkrankungen des Gebärmutterhalses sowie bakteriellen, viralen und gemischten Infektionen der Urogenitalregion, die sexuell übertragen werden, wird nach einer Kerze Laferobion (1,5 Mio. IE) alle 12 Stunden verabreicht.
Kindern wird Laferobion im Rahmen einer komplexen Therapie verschrieben: Eine Kerze mit 150 Tausend IE alle 12 Stunden. Die übliche Kur dauert durchschnittlich 5 Tage. Bei der Behandlung von akuten respiratorischen Virusinfektionen (ARVI), Pneumonien verschiedener Ätiologie und Meningitis ist ein solcher Kurs in der Regel ausreichend. Für die Behandlung von Epstein-Barr-Virus-Infektionen wird eine Erhöhung der Dosierung und der Kurdauer erforderlich.
Die Lösung Laferobion wird intramuskulär, intravenös (tropfweise), subkutan, endovesikal, intraabdominal sowie intranasal und subkonjunktival verabreicht.
Zur Behandlung von ARVI bei Kindern wird intranasal Laferobion (100.000 IE/ml) in 4–6 Tropfen pro Nasengang bis zu sechsmal täglich für drei bis fünf Tage angewendet; bei Neugeborenen werden Dosierungen zwischen 20.000 und 50.000 IE/ml verwendet. Alternativ können mit der Lösung aus den Ampullen durchtränkte Wattestäbchen eingesetzt werden, die bis zu achtmal täglich appliziert werden.
Zur Therapie akuter Darminfektionen bei Kindern wird Laferobion rektal in einer Dosierung von 10.000 IE pro Kilogramm Körpergewicht verabreicht.
Bei der Behandlung von Peritonitis sowie eitrigen septischen Erkrankungen und pleuralen Abszessen der Bauchhöhle erfolgt die intravenöse Applikation von Laferobion aus den Ampullen (2–4 Mio. IE) einmal täglich, jedoch nicht mehr als 12–16 Mio. IE pro Kur.
Nach Beendigung der Therapie gehen die auftretenden Nebenwirkungen in der Regel zurück. Laut Patientenberichten können folgende Wirkungen von Laferobion hervorgerufen werden:
Zur Linderung dieser Symptome bei Anwendung von Laferobion wird die Einnahme von Paracetamol empfohlen.
Bei Langzeittherapie mit Laferobion können gemäß der Packungsbeilage folgende Nebenwirkungen auftreten:
Wesentlich ist, dass in den Studien zu Laferobion seltener Übelkeit, Depressionen sowie Nasenbluten und Bewusstseinsstörungen auftraten.
Laferobion wird rezeptpflichtig abgegeben. Die Haltbarkeit beträgt zwei Jahre. Die getrennte Lösung darf nicht länger als drei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Das menschliche Blut fließt unter hohem Druck durch die Gefäße; bei Störung der Gefäßintegrität kann es bis zu 10 Meter weit spritzen.
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