Longidase

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Ab 1640 Rubel

Lyophilisat zur Herstellung einer Injektionslösung, Longidase Longidase – Das Präparat wirkt proteolytisch mit verlängerter Aktivität sowie immunmodulierend, antioxidativ und chelatisierend; es entfaltet antiphlogistische Effekte.

Darreichungsformen und Verfügbarkeit

Arzneiformen:

  • Lyophilisat zur Herstellung einer Lösung für die intramuskuläre (i.m.) oder subkutane (s.c.) Anwendung: poröse, hygroskopische Masse in weißer bis gelblicher Schattierung oder weißer Farbe (in Umrissschraubkartons à 5 Ampullen oder im Papierkarton 1 Packung).
  • Zäpfchen zur rektalen oder vaginalen Anwendung: torpedoartige Form, hellgelbe Farbe, marmoriert, mit leichtem spezifischem Kakaofettgeruch (in Umrissschraubkartons à 5 Stück oder im Papierkarton 2 Packungen) erhältlich.

Der wirksame Bestandteil Longidase – Longidase mit hyaluronidascher Aktivität:

  • 1 Ampulle: 1500 Internationale Einheiten (IE) bzw. 3000 IE
  • 1 Fläschchen: 1500 IE bzw. 3000 IE
  • 1 Kerzchen: 3000 Internationale Einheiten (IE)

Hilfsstoffe:

  • Lyophilisat: Mannit
  • Zäpfchen: Kakaobutter

Anwendungshinweise

Liofilisat für die Zubereitung der Lösung zur intramuskulären und intraperitonealen Verabreichung
Bei komplexer Therapie der Erkrankungen, die durch eine Hyperplasie des Bindegewebes (Fibrose) gekennzeichnet sind:

  • Chirurgie, Orthopädie, Dermatologie: nicht heilende chronische Wunden, Gelenkversteifungen, Arthritiden, Hämatome, Spätfolgen einer Operation (Fibrosierung), hypertrophe Narben, Keloidnarben nach Traumen, Pyodermie, Verbrennungen;
  • Urologie, Gynäkologie, Pneumologie (bei interstitieller Form der Entzündungsprozesse): chronische Blasenentzündung, Unfruchtbarkeit, Adhäsionsprozesse im kleinen Becken, Tuberkulose, Lungenfibrose, Alveolitis, Peritonealzyste;
  • Dermatologie und Venerologie: Begrenzung von Sklerodermie in verschiedenen Lokalisationen.

Das Liofilisat wird zur Erhöhung der Bioverfügbarkeit diagnostischer und therapeutischer Präparate eingesetzt.

Die Zäpfchen zur rektalen oder vaginalen Applikation.
Die Anwendung von Longidase ist im Rahmen der komplexen Therapie sowie als Monotherapie bei Erkrankungen indiziert, die durch Bindegewebs-Hyperplasien und entzündliche Prozesse erschwert sind:

  • In der Gynäkologie: Chronische Endometriitis, intrauterine Adhäsionen, Unfruchtbarkeit sowie Prophylaxe und Behandlung von Beckenadhäsionen bei langdauernden Formen entzündlicher Pathologien der inneren Geschlechtsorgane; ferner die Prophylaxe und Behandlung von Beckenadhäsionen nach künstlichen Aborten, früheren Operationen an Organen des kleinen Beckens sowie anderen gynäkologischen Eingriffen.
  • In der Urologie: Langdauernde Prostatitis, Harnröhrenstriktur, Peyroni-Krankheit, das Anfangsstadium eines gutartigen Blasentumors sowie die interstitielle Zystitis; zudem die Prophylaxe von Narben und Strikturen nach chirurgischen Eingriffen an der Harnblase und Harnröhre.
  • In der Dermatologie und Venerologie: Begrenzung des Fortschreitens einer Sklerodermie sowie die Prophylaxe fibröser Komplikationen bei Infektionskrankheiten, die über sexuellen Kontakt übertragen werden.
  • In der Phthisiologie und Pneumologie: Interstitielle Lungenentzündung, Pneumofibrose, Tuberkulose (infiltrativ, tuberkelös, kaverno-fibrös), fibrosierende Alveolitis sowie Siderose.
  • In der Chirurgie: Behandlung nicht zuheilender Wunden sowie die Prophylaxe und Therapie von Adhäsionsprozessen nach Operationen an Organen der Bauchhöhle.

Zusätzlich werden in der Gynäkologie, Urologie, Dermatologie und Venerologie sowie in der Pneumologie und Chirurgie Longidas-Zäpfchen zur Erhöhung der Bioverfügbarkeit der antibakteriellen Therapie eingesetzt.

Kontraindikationen

  • Bösartige Tumorerkrankungen
  • Schwangerschaft
  • Patienten im Alter von bis zu 12 Jahren
  • Individuelle Unverträglichkeit gegenüber den Wirkstoffkomponenten

Es wird empfohlen, das Präparat bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz und Lungenblutungen vorsichtig anzuwenden.

Die Sicherheit der Anwendung von Longidase während der Stillzeit ist nicht geklärt.

Anwendungsart und Dosierung

Lyophilisat zur Herstellung einer Lösung für die intramuskuläre und subkutane Verabreichung
Das Lyophilisat dient zur Herstellung einer Lösung für die intramuskuläre (i.m.) oder subkutane (s.c.) sowie intradermale (i.d.) Verabreichung. Unmittelbar vor der Injektion ist es erforderlich, 1,5–2 ml einer 0,5 %igen oder 0,25 %igen Procainlösung, einer 0,9 %igen Natriumchloridlösung oder Wasser für Injektionszwecke zum Inhalt der Ampulle bzw. des Fläschchens hinzuzufügen.

Die fertige Lösung zur Einverleibung unterliegt keiner Lagerungsbeschränkung.

Art der Anwendung und Dosierungsschema werden vom Arzt individuell basierend auf klinischen Befunden, Schweregrad der Erkrankung und Alter des Patienten festgelegt.

Longidase wird intramuskulär in das von der Krankheit betroffene Gewebe oder in die unmittelbare Umgebung des Infektionsherdes injiziert.

Empfohlene Dosierung: 3000 IE einmal täglich über einen Zeitraum von 3 bis 10 Tagen; je nach Schweregrad der Erkrankung werden zwischen 5 und 15 Injektionen verordnet.

Bei Bedarf einer erneuten Kur ist diese über einen Zeitraum von 2 bis 3 Monaten durchzuführen.

Nach dem Standardtherapiekurs bei Erkrankungen, die durch eine schwere, langdauernde Form des produktiven Prozesses im Bindegewebe erschwert sind, wird dem Patienten eine unterstützende Dosis von 3000 IE pro Tag mit einem Intervall zwischen den Injektionen von 10 bis 14 Tagen verordnet.

Empfohlene Anwendungsschemata für Longidase

  • Atmungsorgane: wöchentlich/montags – 3000 IE einmal täglich pro 3 bis 5 Tage; eine Kur aus 10 Injektionen. Anschließend ist eine Behandlung über einen Zeitraum von 3 bis 12 Monaten in derselben Dosis mit einem Intervall zwischen den Injektionen von 10 bis 14 Tagen möglich.
  • Organe des kleinen Beckens: wöchentlich/montags – 3000 IE einmal täglich pro 3 bis 5 Tage; eine Kur aus 5 bis 15 Injektionen.
  • Begrenzte Sklerodermie verschiedener Lokalisation und Form: wöchentlich/montags – 3000 bis 4500 IE pro Tag alle 3 Tage, eine Kur aus 5 bis 15 Injektionen. Dauer des Kurses und Dosis werden für jeden Patienten individuell unter Berücksichtigung der Lokalisation der Krankheit, ihres klinischen Verlaufs und Stadiums sowie der Verträglichkeit des Präparats ausgewählt.
  • Keloid- und hypertrophe Narben nach Verbrennungen, Pyodermie oder Operationen: Intramuskulär (i.m.) – 3000 ME (in 1–2 ml Lösung) pro Tag mit einem Intervall von 3 bis 5 Tagen zwischen den Injektionen; der Kurs umfasst maximal 10 Injektionen und/oder subkutan (s.c.) – 1 bis 2 Mal pro Woche, insgesamt 5 bis 10 Injektionen.
  • Lang nicht heilende Wunden: Intramuskulär (i.m.) – 1500 bis 3000 ME pro Tag alle 5 Tage; der Kurs umfasst 5 bis 7 Injektionen.
  • Gelenkverschlüsse, Arthritis oder Hämatome: Intramuskulär – 3.000 ME pro Tag alle 3 bis 7 Tage; der Gesamtkurs umfasst 7 bis 15 Injektionen.
  • Spätgeburtliche Krankheit (Spätabort): Intramuskulär – 3.000 ME pro Tag über einen Zeitraum von 3 bis 5 Tagen; der Kurs besteht aus 7 bis 15 Injektionen.
  • Erhöhung der Bioverfügbarkeit diagnostischer und therapeutischer Mittel (Antibiotika, Anästhetika, Chemopreparate): Subkutan – einmal alle drei Tage nach 1500 ME; der Kurs umfasst maximal zehn Injektionen.

Zäpfchen zur rektalen oder vaginalen Anwendung.
Die Zäpfchen sind für eine rektale oder vaginale Anwendung bestimmt: Intravaginal werden sie in liegender Position eingeführt; bei rektaler Anwendung ist eine vorläufige Darmreinigung erforderlich.

Der Gesamtkurs umfasst 10 bis 20 Kerzen.

Dosierung und Applikationshäufigkeit richten sich nach dem Schweregrad, dem Krankheitsstadium sowie der Dauer der Erkrankung.

Empfohlenes Therapieschema:

  • Urologie: Einmal täglich ein Zäpfchen über 5 Tage, gefolgt von einer Pause von 2 bis 3 Tagen und erneut 10 Anwendungen; insgesamt ergeben sich für den allgemeinen Verlauf 20 Anwendungen.
  • Gynäkologie (rektal oder vaginal): Einmal täglich ein Zäpfchen über 10 Anwendungen (ggf. ist eine zusätzliche unterstützende Therapie möglich);
  • Dermatovenereologie: Einmal täglich ein Zäpfchen über 1 bis 2 Tage; der Verlauf umfasst insgesamt 10 bis 15 Anwendungen.
  • Chirurgie: Einmal täglich ein Zäpfchen alle zwei bis drei Tage, der Verlauf umfasst insgesamt 10 Anwendungen;
  • Pneumologie und Phthisiologie: Einmal täglich ein Zäpfchen alle zwei bis vier Tage; der Verlauf umfasst insgesamt 10 bis 20 Anwendungen.
  • Zur unterstützenden Therapie wird Longidase in Form eines Zäpfchens alle fünf bis sieben Tage verabreicht; die Behandlungsdauer beträgt drei bis vier Monate.

Eine erneute Kursdurchführung ist nach drei Monaten und später möglich.

Bei Patientinnen mit Niereninsuffizienz sollte die Applikation lyophilisierter Präparate sowie der Zäpfchen auf maximal eine Anwendung pro Woche beschränkt werden.

Nebenwirkungen.

In seltenen Fällen kann die Anwendung von Longidase allergische Reaktionen auslösen.

Als unerwünschte Wirkung bei der Gabe der Lösung können Schmerzen an der Injektionsstelle auftreten, gelegentlich begleitet von einer Anschwellung oder Hyperämie an dieser Stelle. Diese Nebenwirkungen sind vorübergehend und klingen nach 2–3 Tagen ab.

Besondere Hinweise

Sollten sich allergische Reaktionen einstellen, muss die Gabe von Longidase unverzüglich abgebrochen werden.

Die Injektion der Lösung in Bereiche von Tumoren, akuten Entzündungen oder infektiösen Prozessen ist kontraindiziert.

Sollte sich eine Verschlimmerung infektiöser Prozesse einstellen, sollte das Präparat gleichzeitig mit antimikrobiellen Mitteln angewendet werden.

Arzneimittelwechselwirkungen

Die Anwendung von Longidase kann in Kombination mit Antibiotika, Broncholytika, Glukokortikoiden sowie Zytostatika und weiteren Arzneimitteln erfolgen.

Salicylate, adrenokorticotrope Hormone, Kortison sowie hohe Dosen von Östrogenen und Antihistaminika können die Wirksamkeit des Hyaluronidase-Enzyms herabsetzen.

Das Präparat steigert die Bioverfügbarkeit anderer Arzneimittel und beschleunigt die Wirkung lokaler Anästhetika bei gleichzeitiger Anwendung.

Bei der Kombination des Präparats mit anderen Arzneimitteln zur Erhöhung ihrer Bioverfügbarkeit ist die Steigerung ihrer Absorption sowie des systemischen Effekts zu berücksichtigen.

Die Lagerungsfristen und -bedingungen

Das Präparat für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Vor Licht geschützt bei einer Temperatur von 2 bis 15 °C an einem trockenen Ort lagern.

Haltbarkeit: 2 Jahre.

Online-Apothek-Preise:

Präparatbezeichnung

Preis

Apothekenverkauf

Longidase Zäpfchen 3000 IE, 10 Stück

16,40 Euro

Verfügbar in der Apotheke

Apotheke ver.ru, GmbH Apotheken-Vertriebsgesellschaft

Longidase Lyophilisat 3000 IE, 5 Stück

17,45 Euro

Verfügbar in der Apotheke

Apotheke ver.ru, GmbH Apotheken-Vertriebsgesellschaft

Longidase Pulver 3000 IE, Artikelnummer 10, Hersteller: Pharmazie 'Petrowak', Niederösterreich

19,32 Euro

Verfügbar in der Apotheke

Netzwerk moskauer Apotheken IFK Verfügbarkeit im Apothekennetzwerk Moskau

Longidase-Lösung für Poren und Gewebe, 3000 IE, Packungsgröße 5, Hersteller: Pharmazie Petrowak, Niederösterreich

2,16 Euro

Verfügbar in der Apotheke

Netzwerk moskauer Apotheken IFK Das Netzwerk der Moskauer Apotheken IFK
Ob Bitte beachten Sie:

Wäre die Leberfunktion vollständig ausgefallen, wäre der Tod innerhalb weniger Tage eingetreten.


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