Metamaks

Metamax in Kapseln Metamaks – Angioprotektives Arzneimittel.

Darreichungsform und Zusammensetzung

  • Kapseln (in Blisterpackungen à 10 Stück; je Packung enthalten: 4 Blister).
  • Injektionslösung (in Ampullen à 5 ml; je Packung enthalten: 10 Ampullen).

Der Wirkstoff Metamaks – 3 (2,2,2-trimethylhydrazin)propionat-Dihydrat: in einer Kapsel 250 mg, in 1 ml Lösung 100 mg.

Hilfsstoffe der Lösung: Wasser zur Injektion.

Hilfsstoffe der Kapseln: Magnesiumstearat, Talkum, Kartoffelstärke.

Anwendungshinweise

  • Ischämische Störungen der Hirndurchblutung
  • Zerebrovaskuläre Insuffizienz
  • Diszirkulatorische Enzephalopathie
  • Dystrophische Herzkrankheiten
  • Herzschmerzen im Rahmen einer komplexen Therapie bei dystrophischen Veränderungen des Herzmuskels
  • Langdauernde Bronchitis, langdauernde obstruktive Lungenerkrankungen sowie infektiös-allergisches Bronchialasthma (als Immunmodulator im Rahmen der komplexen Therapie)
  • Verminderte körperliche Leistungsfähigkeit (auch bei Sportlern)
  • Augenerkrankungen, die mit Pathologien des Augenbodns oder einer Netzhautdystrophie assoziiert sind
  • Langjähriger Alkoholismus (einschließlich der Behandlung des alkoholischen Entzugssyndroms)

Darüber hinaus wird Metamox in der postoperativen Phase zur Verkürzung der Rekonvaleszenzzeit eingesetzt.

Kontraindikationen

  • Organische Infektionen des Zentralnervensystems
  • Schwangerschaft
  • Stillzeit
  • Erhöhte Empfindlichkeit gegenüber dem Präparat

Für die Anwendung von Metamaks in der Pädiatrie liegen bisher keine Erfahrungen vor.

Anwendungsform und Dosierung

Empfohlene Dosierungsregime und Anwendungsformen von Metamaks je nach Indikation:

  • Geistige und körperliche Überanstrengung bei Erwachsenen: Nach 1 Ampulle (500 mg) einmal täglich intravenös oder nach 1 Kapsel (250 mg) viermal täglich über einen Zeitraum von 10 bis 14 Tagen intravenös. Bei Bedarf den Kurs nach 2 bis 3 wöchentlichen Pausen wiederholen.
  • Indikation: Überanstrengung bei Sportlern. Dosierung: 2 bis 4 Kapseln zweimal täglich vor dem Training am Vormittag. Anwendungsdauer: 2 bis 3 Wochen vor den Wettkämpfen sowie 10 bis 14 Tage während der Wettkämpfe.
  • Indikation: Instabile Angina pectoris. Dosierung: 1 bis 2 Ampullen intravenös (langsamer Infusion) oder 1 Kapsel einmal täglich intramuskulär.
  • Langdauernde ischämische Herzkrankheit: 1 Kapsel dreimal täglich über vier Tage, gefolgt von 1 Kapsel zweimal wöchentlich für weitere 1,5 Monate.
  • Dysglanduläre Dystrophie des Herzmuskels mit Kardialgie: 1 Kapsel zweimal täglich (morgens und abends) über 12 bis 14 Tage.
  • Langjähriger Alkoholismus: 1 Ampulle zweimal täglich oder 2 Kapseln viermal täglich, Therapiedauer 7 bis 10 Tage.
  • Dystrophie der Netzhaut und Pathologie des Augenhutbeutels: 0,5 ml einer 10-prozentigen Lösung retrobulbär oder subkonjunktival für 10 Tage.
  • Akute Phase der zerebralen Durchblutungsstörung: 1 Ampulle einmal täglich intravenös über einen Zeitraum von 2 bis 3 Wochen.
  • Langdauernde zerebrale Durchblutungsstörungen: 1 Ampulle einmal täglich oder 1 Kapsel 1- bis 3-mal täglich intramuskulär über einen Zeitraum von 14 bis 21 Tagen.
  • Diszirkulatorische Enzephalopathie: 1 Kapsel 1- bis 3-mal täglich (vorzugsweise vormittags) über einen Zeitraum von 14 bis 21 Tagen.
  • Infektiös-allergisches Bronchialasthma: 1 Kapsel täglich für 3 Wochen.

Nebenwirkungen

In Einzelfällen traten folgende Symptome auf:

  • Blutdrucksenkung
  • Herzrasen
  • Unruhe
  • Magenschleimhautentzündung

In Ausnahmefällen können allergische Reaktionen wie Juckreiz und Ausschläge auftreten.

Wichtige Hinweise

Bei langfristiger Therapie ist eine Kontrolle der Nierenfunktion und der Leber erforderlich.

Es ist Vorsicht geboten bei gleichzeitiger Anwendung von Beta-Blockern, peripheren Vasodilatatoren, Nifedipin oder Nitroglyzerin, da das Risiko für arterielle Hypotension und Tachykardie besteht.

Medikamentöse Interaktion

Metamaks verstärkt die Wirkung koronarweiternder Mittel anderer antihypertensiver Präparate sowie von Beta-Blockern, Herzglykosiden, Nitroglyzerin und Nifedipin.

Bei Bedarf kann das Medikament in Kombination mit Broncholytika (bei bronchialer Asthma), Herzglykosiden und Diuretika (bei chronischer Herzinsuffizienz) verschrieben werden.

Metamaks ist pharmakologisch mit Antianginal-, Antiarhythmika, Antikoagulanzien und Antiaggregantien kompatibel.

Haltbarkeit und Lagerungsbedingungen.

Bei einer Temperatur von 15 bis 25 °C lagern. Feuchtigkeit und Licht vermeiden. Vor Kindern sichern.

Die Haltbarkeit beträgt zwei Jahre.

Ob Dazu einige wichtige Hinweise:

Im Darmkanal entstehen, leben und sterben Millionen Bakterien. Man kann sie nur bei starker Vergrößerung sehen; würden sie jedoch in einer gewöhnlichen Kaffeetasse zusammengetragen werden, wären sie unsichtbar.


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