Nikoshpan

Nikoshpan-Tabletten Nikoshpan – gefäßweitendes Arzneimittel.

Darreichungsform und Zusammensetzung

Tablettenform: flach, blassgelb (in 50-Stück-Polpropylenfläschchen mit Polyethylendeckel).

Wirkstoffgehalt pro Tablette

  • Drotaverinhydrochlorid: 78 mg;
  • Nikotinsäure: 22 mg

Hilfsstoffe: Talkum, Magnesiumstearat, Stärke, Polyvidon, Laktose

Anwendungshinweise

  • Zerebrale Angiospasmus
  • Atherosklerose der Koronargefäße
  • Obliterierende Endarteriitis
  • Angiospasmen im Rahmen von Migräne oder in der Menopause
  • Angiospastische Erscheinungsformen bei hypertensiver und atherosklerotischer Enzephalopathie

Kontraindikationen

  • Herzinsuffizienz
  • Schwere Niereninsuffizienz
  • Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen

Anwendungsform und Dosierung

Nikoshpan wird nach den Mahlzeiten eingenommen; bei Migräne und Angiospasmen erfolgt die Einnahme jedoch auf nüchternen Magen.

Die tägliche Dosis wird individuell vom Arzt festgelegt und liegt im Bereich von 1 bis 3 Tabletten.

Nebenwirkungen

  • Häufige Symptome: Schwindel, Hitzegefühl, Kopfschmerzen, Hautrötung, Ausschlag und Juckreiz, erhöhter Magensäuregehalt, Übelkeit sowie Dyspepsie.
  • Seltene Fälle: Verstopfung, Herzpalpitationen, Schwindel, Schlaflosigkeit, arterieller Blutdruckabfall, Ohnmacht sowie Bewusstseinsverlust.

Besondere Hinweise

In der Verlauf von experimentellen Untersuchungen an Tieren und retrospektiven klinischen Studien bei Schwangeren wurde eine embryotoxische und teratogene Wirkung des Präparats festgestellt. Jedoch ist die Datenlage für klinische Studien zur Anwendung von Nikoschpan bei schwangeren Frauen unzureichend, um das Sicherheitsprofil zu bewerten. Aus diesem Grund darf das Präparat während der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach sorgfältiger Abwägung des erwarteten Nutzens gegenüber den möglichen Risiken eingesetzt werden.

Das Präparat enthält Laktose, was bei Patientinnen mit Laktasemangel zu gastrointestinalen Beschwerden führen kann.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Nikoschpan kann die Wirksamkeit oraler Kontrazeptiva und oraler hypoglykämischer Präparate verringern.

Bei gleichzeitiger Anwendung mit Statinen steigt das Risiko für eine Myopathie sowie für einen akuten Nekrose der Skelettmuskulatur.

Drotaverin kann den antiparkinsonischen Effekt von Levodopa herabsetzen.

Haltbarkeitsdauer und Lagerungsbedingungen.

Aufbewahren bei Raumtemperatur (15–25 °C). Vor Kindern schützen.

Haltbarkeit: 5 Jahre.

Ob Dies sollten Sie wissen:

Eine Tätigkeit, die einem nicht gefällt, schädigt die Psyche weniger als die vollständige Arbeitslosigkeit.


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