Der Eschenbaum

Espe – Baum aus der Familie der Weiden Die Espe – der Baum, der zur Familie Weiden- zugehörig ist.

Beschreibung des Eschenbaums und des Vertriebsorts

Der Baum kann bis zu 30 Meter hochwachsen und verfügt über ein sehr weitverzweigtes Wurzelsystem. Der Stamm ist mit grauer, glatter Rinde bedeckt; das Holz weist eine weiße Farbe mit grünlicher Schattierung auf. An den Ästen befinden sich kleine braune Knospen. Die Blätter weisen eine herzförmige, rautenförmige oder rundliche Form auf. Im Herbst färben sie sich in gesättigte goldene-rote Töne. Der Baum blüht mit kleinen Ohrhüllen, die winzige Früchte tragen. Die Früchte sind kleine Schachteln, die Samen mit einem Puderquast enthalten.

Der Baum wächst schnell, jedoch eher ungesund. Das mittlere Alter beträgt 85–90 Jahre.

Die Espe bevorzugt gemäßigte Klimazonen und kommt in Ländern Asiens und Europas vor. Sie ist in Weißrussland, Kasachstan, der Ukraine und Russland weit verbreitet. Bevorzugt wächst sie in Mischwäldern auf feuchten Böden. Oft findet man die Espe an Flussufern, in Bergen, Schluchten, Lichtungen und am Waldrand.

Die Geschichte der Anwendung der Espe

Die Slawen des Altertums mochten diesen Baum nicht; über ihn verliefen viele negative Volksglauben und Legenden. In den Häusern pflanzte man keine Espen, beheizte die Öfen nicht mit Espenholz und nutzte den Schatten seiner Krone nicht.

In der Ukraine verwendete man den Baum für Hausbauten nicht.

Jedoch nutzten die Slawen die Espe im Kampf gegen allerlei dämonische Mächte und schufen aus ihr Oberegi (Schutzgeister). Es wurde angenommen, dass sie durch diese Bäume von falschen Gedanken und Angst befreit wurden. Zudem galt das Wasser in Brunnen mit Espensrubom als besonders rein.

Heute wird der Baum vorrangig für praktische Zwecke genutzt: Er wird zur Verschönerung von Orten, Parks und Gärten gepflanzt. Die Rinde dient zur Gewinnung von Farbstoffen und zum Gerben von Häuten. Aus dem Holz werden Furnier, Dachmaterialien, Streichhölzer und Verpackungsmaterial hergestellt. Aus Espenbalken errichtet man Häuser.

Der Baum ist sehr duftend. Bienen sammeln aus den Knospen des Baumes Harz, das sie später zu Propolis verarbeiten.

Die Eigenschaften der Espe werden auch in der Medizin genutzt. Vorzugsweise setzen die Nieren, Blätter und Rinde des Baumes für Heilzweife ein.

Chemische Zusammensetzung

In der Rinde des Baumes sind Kohlenhydrate, aromatische Säuren, Gerbstoffe, phenolglykoside und ungesättigte Fettsäuren enthalten.

In den Nieren sind alle oben genannten Substanzen ebenfalls vorhanden; zudem finden sich Mineralien, ätherische Öle, Fermente, Harze und Triglyceride.

In den Blättern des Baumes sind Carotinoide, Kohlenhydrate, Askorbinsäure, Beta-Carotin, Gerbstoffe und Anthocyane enthalten.

Heilwirkungen der Espe

In unserem Land werden die Eigenschaften der Espe in der offiziellen Medizin nicht genutzt; lediglich biologische flüssige Zusatzstoffe unter Ausnutzung der Espenrinde sind verfügbar. In Westeuropa ist die Anwendung der Espe verbreitet, wobei Präparate zur Behandlung von Prostata- und Harnblasenerkrankungen eingesetzt werden.

Auszüge aus Aspenknospen werden bei Gelenkerkrankungen empfohlen Die Behandlung von der Espe ist in der Volksmedizin breit verbreitet. Aus der Rinde der Pflanze machen die Sude, die bei den Diarrhöen verwendet werden, die Gastritis, dem Fieber, die Pankreatitis, den Diabetes, die Lungentuberkulose und die Wassergeschwülste verschiedener Herkunft. Aus den Spänen der Rinde machen die alkoholischen Tinkturen, oder verbrennen sie bis zur Bildung der Asche, die in die Salbe vom Ekzem beimengen. Bei andeksite trinken den Aufguss der Asche der Espe.

Aufgüsse aus den Nieren werden bei Blasenentzündungen, Gelenkerkrankungen, bei Verstopfung sowie bei Schwangeren und beim Prostataadenom verwendet. Alkoholische Tinkturen aus den Nieren kommen bei Hämorrhoiden, Dysenterie und Gastritis zum Einsatz. Aus den Nieren hergestellte Salben behandeln Wundbrand, Gelenkerkrankungen, trophische Geschwüre sowie Hämorrhoiden.

Aus den Blättern der Espe werden heiße Umschläge zur Behandlung von Rheuma und Gicht hergestellt; der Blattsaft wird zum Aufpinseln bei Hautwarzen verwendet.

Kontraindikationen

Die Anwendung der Espe ist bei langdauernder Verstopfung kontraindiziert, da die zusammenziehende Wirkung des Baumes vorliegt.

Ob Sie wissen das bereits.

In Großbritannien gibt es ein Gesetz, wonach Chirurgen eine Operation einem Patienten verweigern können, wenn dieser raucht oder Übergewicht hat; der Mensch soll die schädlichen Gewohnheiten auch dann aufgeben, ihm wird jedoch keine operative Intervention mehr auferlegt.


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