Als geschlossenes Trauma der Gewebe ohne Ruptur ihrer Integrität wird diese Beschädigung bezeichnet. Sie entspricht in ihrer Schwere den Lungenverletzungen und ist für solche Fälle meist ausreichend, obwohl sie auch eine Exklusion sein kann.
Es gibt eine Komplexität: Unmittelbar nach der Verletzung ist es nicht immer möglich, die Schwere des Traumas schnell und richtig zu bestimmen. Das, was zunächst wie eine einfache Verletzung erschien, kann sich als Knochenbruch, Riss medialer Organe oder Gehirnerschütterung herausstellen. Deshalb muss die Erstversorgung bei den Beschädigungen korrekt geleistet werden; für zweifelhafte Fälle ist es ratsam, einen Traumatologen oder die Traumazentrale des nächsten Krankenhauses hinzuziehen.
Die ersten und Hauptmerkmale einer Verletzung sind Schmerz und Schwellung am betroffenen Ort. Der Schmerz ist intensiv, weist jedoch oft nur einen kurzzeitigen Charakter auf; können je nach Zunahme der Wasserschwellung die krankhaften Empfindungen aber erneuert werden und sich steigern, so liegt dies an dem Zusammendrängen der nervösen Abschlüsse. Der Schmerz einer Verletzung kann sehr langdauernd sein – es handelt sich um Wochen oder manchmal Monate –, abhängig von der anatomischen Anordnung des verletzten Körperabschnitts.
Ein häufiges Untersuchungsergebnis bei Verletzungen ist das Auftreten eines Hämatoms, also eines subkutanen Blutergusses, der infolge des Gefäßbruchs entsteht. Ein Hämatom sollte nicht immer als harmloser blaue Fleck betrachtet werden; Hämatome im Gehirn oder an inneren Organen können außerordentlich gefährlich sein, wobei ihre Lage durch die Tatsache verstärkt wird, dass eine schnelle Diagnostik oft nicht möglich ist.
Zu den späten Folgen einer Verletzung gehört die Einschränkung oder der Verlust der Funktion des betroffenen Körperabschnitts. So führt eine starke Gelenkverletzung häufig zu einer Bewegungseinschränkung oder macht die Bewegung ganz unmöglich; bei Augenverletzungen bemerken Betroffene oft eine Senkung der Sehkraft usw.
Die Erstversorgung bei den Verletzungen ist unkompliziert: Man kühlt die betroffene Stelle und immobilisiert sie für eine bestimmte Zeit. Die Kälte hilft, die Schwellung zu verringern, und sollte daher so früh wie möglich eingesetzt werden. Ein klassisches Mittel der Erstversorgung ist die Eisblase (in diesem Fall werden Eisbeutel in Apotheken verkauft). Falls kein solches Mittel griffbereit ist, kann man als Ersatz jeden kalten Gegenstand verwenden, zum Beispiel eine Wasserflasche aus dem Kühlschrank, ein Paket eingefrorenes Gemüse oder ein mit kaltem Wasser angefeuchtetes Handtuch.
Es ist ratsam, einen Druckverband anzulegen. Sein Ziel besteht darin, die Schwellung zu verhindern und das mögliche Hämatom ebenfalls zu reduzieren.
Bei intensiven Schmerzen darf schmerzstillendes Mittel nur dann eingenommen werden, wenn man absolut überzeugt ist, dass das Trauma – die Beschädigung – das einzige Problem darstellt und nichts anderes vorliegt; in allen anderen Fällen sollte bis zur ärztlichen Untersuchung auf Analgetika verzichtet werden, da Symptome sonst verfälscht werden könnten und das Trauma als weniger schwerwiegend wahrgenommen wird als tatsächlich.
Wenn man nicht davon ausgeht, dass die Beschädigung eingetreten ist, sondern sich der ärztlichen Hilfe in einem Traumpunkt oder Krankenhaus bedient, da mit großer Wahrscheinlichkeit eine Röntgenuntersuchung erforderlich ist.
Die Erste-Hilfe-Maßnahmen können je nach Lage der Verletzung leicht variieren.
Bei der Beschädigung des Bulbus. Vor dem Auflegen von Kälte muss das Auge steril (oder zumindest sauber) mit einer Binde verbunden und der Betroffene unverzüglich ins Krankenhaus überführt werden; ein getroffenes Auge schwillt rasch an und wird geschlossen, sodass nur ein Facharzt den genauen Charakter und Schweregrad des Traumas diagnostizieren kann. Je früher die spezialisierte Hilfe bei schwereren Verletzungen geleistet wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, alle Funktionen des Auges zu erhalten.
Die Erstversorgung. Die Express-Diagnostik sollte das Vorhandensein einer möglichen Gehirnerschütterung umfassen. Bei der Beschädigung des Kopfes. Die Express-Diagnostik sollte das Vorhandensein einer möglichen Gehirnerschütterung umfassen.
Ein kurzes zeitliches Bewusstseinsverlust nach der Verletzung ist ein zuverlässiges Zeichen für eine Gehirnerschütterung; das Fehlen eines solchen Verlustes schließt jedoch nicht zwingend andere Verletzungen aus. Zu den Symptomen einer Gehirnerschütterung gehören:
Ein einfacher Test ermöglicht eine schnelle und zuverlässige Feststellung einer Gehirnerschütterung: Bitten Sie den Patienten, einen vor ihm bewegten Finger zu verfolgen. Bei fehlender Erschütterung bewegen sich die Augen fließend; bei Vorliegen einer Gehirnerschütterung treten Bewegungsstörungen auf (Zuckungen, Unterbrechungen etc.).
Eine Gehirnerschütterung erfordert ärztliche Intervention. Bis zum Eintreffen des Arztes oder der Verlegung in das Krankenhaus sollte der Patient nicht allein gelassen werden, da sich sein Zustand jederzeit verschlimmern kann.
Bei schweren Verletzungen von Wirbelsäule, Brustkorb und Bauchhöhle. Bei Verdacht auf eine Verletzung ist ein sofortiger Arztbesuch erforderlich, sobald nach dem Trauma Symptome wie motorische oder sensorische Ausfälle, Übelkeit, Schwäche, kalter Schweiß, Ohnmacht oder Atemnot auftreten.
Es gibt sehr seltene medizinische Syndrome; so wurden bei einer Patientin mit Zwangsstörung 2500 fremde Gegenstände im Magen gefunden.
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Wenn der Nahrungstrieb überwältigt wird und die Möglichkeit fehlt, vollwertig zu essen, kommen Perekussys – also kleine Nachhilfeleistungen entsprechend des Umfangs – zum Einsatz.
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