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Facharzt für Arbeitsmedizin

Der Facharzt für Arbeitsmedizin ist der Arzt, der die Einflüsse berufsspezifischer Besonderheiten und ungünstiger Arbeitsbedingungen auf die menschliche Gesundheit untersucht. Zu den Aufgaben dieses Arztes gehören zudem die Entwicklung von Methoden zur Früherkennung, sozialmedizinischen Rehabilitation, Prophylaxe sowie Behandlung von Berufskrankheiten.

Fachpathologe – Arzt, der die Auswirkungen beruflicher Besonderheiten und ungünstiger Arbeitsbedingungen auf die menschliche Gesundheit untersucht

Die Facharztpraxis für Arbeitsmedizin ist ein relativ junger medizinischer Bereich, der sich aus verschiedenen Richtungen der Medizin herausgebildet hat. In Russland wurde sie 1994 etabliert. Früher wurden die Auswirkungen beruflicher Faktoren auf die menschliche Gesundheit von Forschungsinstituten und einigen medizinischen Hochschulen untersucht.

Aufgaben des Arztes für Arbeitsmedizin

Ärzte der Arbeitsmedizin arbeiten in Zentren der Arbeitsmedizin sowie anderen heil- und prophylaktischen Einrichtungen und pflegen dabei eine enge Zusammenarbeit mit dem staatlichen Sanitäts- und Epidemiologischen Dienst.

Auf Basis der Analyse des Gesundheitszustands von Personen, die unter schädlichen und gefährlichen Arbeitsbedingungen tätig sind, erstellt der Facharzt für Arbeitsmedizin ein Gutachten. Dieses enthält einen Plan zur Durchführung von Maßnahmen, die das Risiko einer Entstehung gefährlicher Berufskrankheiten herabsetzen sollen. Zu den weiteren Aufgaben dieses Arztes gehören:

  • Die Mitwirkung bei der Umsetzung komplexer gesundheits- und Schutzmaßnahmen, die auf die Verringerung berufsbedingter Erkrankungen sowie von Behinderungen abzielen;
  • Einführung von Maßnahmen zur Senkung der allgemeinen sowie berufsspezifischen Gesundheitsrisiken
  • Einweisung der Betroffenen in den staatlichen Dienst zur sozialmedizinischen Begutachtung sowie Feststellung des Grades der Verminderung der beruflichen und allgemeinen Arbeitsfähigkeit
  • Erarbeitung von Empfehlungen zur Betreuung und Behandlung erkrankter Personen in medizinischen Einrichtungen
  • Umsetzung systematischer methodischer Hilfen für Einrichtungen des Gesundheitswesens

Berufskrankheiten, die von Fachärzten für Pathologie behandelt werden

Berufskrankheiten, die überwacht und therapiert werden

  • Akute Berufskrankheiten, die während oder kurz nach der Exposition gegenüber gesundheitsgefährdenden Faktoren entstehen
  • Chronische Berufskrankheiten, die durch eine dauerhafte Einwirkung schädlicher Faktoren entstehen

Eine Hauptaufgabe des Gutachtens des Berufsgesundheitsarztes ist die Feststellung des Zusammenhangs zwischen den schädlichen Produktionsfaktoren und dem menschlichen Organismus. Der Arzt haftet für die Richtigkeit und Begründetheit der gefällten Gutachten sowie für die rechtzeitige Überweisung der Betroffenen in medizinische Einrichtungen zur Durchführung notwendiger Behandlungen;

Für die Erstellung des Gutachtens führt der Berufsgesundheitsarzt vorläufige und periodische ärztliche Untersuchungen der Arbeitnehmer durch.

Eine große Gruppe von Personen, deren Arbeit mit der Einwirkung schädlicher Faktoren verbunden ist, leidet an Lungenerkrankungen. Durch das Einatmen von Produktionsstaub kommt es zur Substitution des normalen Lungengewebes durch fibröses Gewebe. Die Fachärzte für Pneumologie unterscheiden je nach Art des eingeatmeten Staubs:

  • Metallkoniosen – Eisenstaublungen, Berylliose, Aluminose.
  • Silikosen – Talkose, Asbeststaublunge, Zementose.
  • Kohlenstoffkoniosen – Graphitose, Anthrakose.
  • Pneumokoniosen durch gemischte und organische Stäube (Lana, Baumwolle, Bücher, Korn).

Bei Erkrankungen, die infolge der Einwirkung chemischer Faktoren entstehen, muss das Gutachten des Facharztes für Arbeitsmedizin nicht nur die Art des Metalls angeben, das die Erkrankung verursacht hat (Quecksilber, Zinn, Mangan), sondern auch Empfehlungen zu prophylaktischen Maßnahmen enthalten.

Verschiedene physikalische Faktoren können eine breite Palette von Störungen im Organismus sowie Erkrankungen hervorrufen, darunter:

  • Vibrationen, die zu einem Vibrationsyndrom führen.
  • Lärm, der zu einer professionellen Schwerhörigkeit führen kann,
  • Luftdruck, der die Entstehung einer Kesselkrankheit oder einer Höhenkrankheit bewirken kann;
  • elektromagnetische Strahlung
  • ionisierende Strahlung, die eine Strahlenkrankheit auslösen kann
  • Eine erhöhte oder verminderte Körpertemperatur kann zu Überhitzung des Organismus, Hitzschlag, Krampfanfall, Unterkühlung oder Thrombose führen.

Auch Krankheiten geraten in den Fokus des Profpathologen.

  • Krankheiten, die durch biologische Faktoren ausgelöst werden: Milzbrand, Tuberkulose, Nasenkatarrh, Maltafieber und Enzephalitis.
  • Erkrankungen, die auf Überanstrengung der Körpersysteme und verschiedener Organe zurückzuführen sind: Varikosis der unteren Extremitäten, Myofibrosen, Periartrosen sowie Radikulopathien.

Ausübung des Amtes eines Pathologen

Um als Pathologe tätig zu werden, ist ein Medizinstudium sowie eine anschließende postgraduale Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin und klinische Assistenz erforderlich.

Ob Bitte beachten Sie Folgendes:

Viele Substanzen wurden auf den Markt gebracht, obwohl sie ursprünglich als Arzneimittel galten. Heroin wurde beispielsweise zunächst als Hustenmittel für Kinder vermarktet. Kokain wurde von Ärzten ebenfalls als Anästhetikum und zur Zahnstärkung empfohlen.


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