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Gemeine Vogelbeere

Gemeiner Vogelbeerstrauch

Beschreibung

Gemeine Vogelbeere Dieser kleine Baum erreicht eine Höhe von bis zu 15 Metern, besitzt eine dicke Krone und glatte graue Rinde.

Die jungen Zweige der Pflanze weisen eine graurote Farbe auf und sind mit großen flaumigen Knospen besetzt. Die Blätter sind unpaarig gefiedert; einige Paare bestehen aus ungleichmäßig zugespitzten, länglich-lanzettlichen Fiederblättchen. Die weißen Blüten stehen in traubigen Blütenständen.

Der Baum blüht im Mai bis Juni. Die Früchte des Vogelbeerbaums sind kugelig, beerenähnlich und haben die Form einer Erbse; sie weisen eine orange-rote Farbe auf. Im Geschmack sind sie bitter-scharf. Die Früchte reifen im September und bleiben am Baum bis zum späten Winter hängen. Nach dem ersten Frost verlieren sie ihre Bitterkeit und Schärfe und werden geschmacklich angenehm.

Aufgrund des bitteren Beigeschmacks werden die frischen Beeren tatsächlich nicht in der Nahrung verwendet. Jedoch nutzt man sie dank ihrer zahlreichen nützlichen Eigenschaften erfolgreich in der Medizin sowie in der Lebensmittelindustrie. Aus dem Vogelbeerbaum werden Konfitüren, Marmeladen und Fruchtgelees hergestellt. Sie dienen auch zur Zubereitung von alkoholischen und alkoholfreien Getränken.

Der Vogelbeerbaum wächst in gemäßigten Klimazonen. Er ist auf dem Territorium Mittelasiens, im Kaukasus und in Europa weit verbreitet.

Die chemische Zusammensetzung des Vogelbeerbaums

Die reifen Beeren des Vogelbeerbaums enthalten organische Säuren (Zitronen-, Wein-, Bernstein- und Äpfelsäure), Pektine, Gerbstoffe, Sorbit, Ascorbinsäure sowie Salze von Natrium, Magnesium, Kalzium und Kalium.

Der Gehalt an Vitamin PP (Niacin) in den Früchten des Vogelbeerbaums ist sehr hoch – höher als bei jeder anderen Fruchtpflanze unserer Region.

Die Heilwirkungen der Gemeinen Vogelbeere

Die Pflanze wirkt blutstillend, schwitzfördernd, abführend, entzündungshemmend, zusammenziehend, gefäßstärkend und harntreibend. Sie erhöht die Blutgerinnbarkeit und senkt den arteriellen Blutdruck. Das in den Früchten enthaltene Pektin hemmt Gärungsprozesse im Darm, besitzt adsorbierende Eigenschaften, verringert Gasbildungen und fördert die Ausscheidung von Toxinen aus dem Organismus. Die bitteren Substanzen sowie die enthaltenen organischen Säuren steigern die sekretorische Funktion des Magensafts, verbessern die Verdauung und wirken choleretisch.

Die Anwendung des Vogelbeerbaums in der Medizin

Der Einsatz der Vogelbeere bei Vitaminmangelzuständen, Lebererkrankungen sowie Hämorrhoiden

Verwendung als Abführmittel, Blutstillungsmittel, Harntreibendes und Vitaminpräparat; Indikationen bei bösartigen Tumoren und Regelblutungsstörungen

Breiter Einsatz des Safts bei Gicht, Schwächezuständen, Anämie, Hämorrhoiden, Gastritis mit vermindertem Magensaft, Glaukom, Vitaminmangel, Bluthochdruck, malignen Neubildungen, Leber- und Nierenerkrankungen sowie Atherosklerose Früchte der gemeinen Vogelbeere

Anwendung des Sirups bei Rheuma, Elektrolytstörungen sowie Harnwegssteinen

Das Öl wirkt dank seines Gehalts an Carotinoiden entzündungshemmend und heilungsbeschleunigend

Kontraindikationen

Die Anwendung ist kontraindiziert bei:

  • Kontraindikationen
  • Die Anwendung ist kontraindiziert bei:
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen (unter anderem Ischämien, Schlaganfälle und Infarkte)
Ob Bitte beachten Sie:

Die Leber ist eines der wichtigsten Organe des menschlichen Körpers. Ihr mittleres Gewicht beträgt etwa 1,5 kg.


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