Suksilep

Suksilep ist ein synthetisches Antiepileptikum, das bei Erwachsenen und Kindern zur Behandlung von kleinen epileptischen Anfällen eingesetzt wird.

Pharmakologische Wirkung von Suksilep

Suksilep Die florierte Komponente des Suksileps bewirkt die krampflösende Wirkung.

Durch die Anwendung von Suksilep wird die Schwelle für das Entstehen epileptischer Anfälle erhöht; dies ist mit dem Prozess der Unterdrückung synaptischer Erregungsübertragungen in den motorischen Zonen der Großhirnrinde verbunden.

Zudem wirkt Suksilep gemäß den Anweisungen bei Trigeminusneuralgie schmerzlindernd.

Darreichungsform

Das Präparat Suksilep wird als weiße Kapsel mit orangem Deckel angeboten, die 250 mg der Wirksubstanz Etosuksimid (in Form einer weißen, gehärteten Masse) enthalten.

Hilfsstoffe: Gelbfarbstoff, Makrogol 400, Gelatine, Titandioxid und gereinigtes Wasser. Verfügbares Packungsformat in Flaschen mit 100 bzw. 120 Einheiten.

Zu Suksilep gibt es nach der Wirksubstanz keine Analoga.

Anwendungshinweise zu Suksilep

Suksilep wird gemäß den Anweisungen zur Behandlung kleiner epileptischer Anfälle eingesetzt bei:

  • Kleine Absencen, einschließlich komplexer oder atypischer Epilepsieanfälle
  • Jugendliche myoklonische Anfälle
  • Myoklonisch-astatische Absencen

Kontraindikationen

Suksilep ist gemäß den Anweisungen bei folgenden Zuständen kontraindiziert:

  • Porphyrie
  • Bluterkrankungen
  • Leber- und Nierenfunktionsstörungen
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen von Suksilep

Bei der Anwendung von Suksilep ist bei Patienten mit psychischen Vorerkrankungen besondere Vorsicht geboten, um das Auftreten solcher Nebenwirkungen wie halluzinatorischer Symptome und unruhiger Zustände zu vermeiden.

Während der Behandlung sollte auf die Einnahme von Alkohol verzichtet werden.

Anwendungsweg von Suksilep.

Die zirkadiane Dosierung von Suksilep wird gemäß Packungsbeilage berechnet und individuell vom Arzt unter Berücksichtigung des Krankheitsbildes, des Körpergewichts, der Wirksamkeit der durchgeführten Therapie sowie der Verträglichkeit des Präparats angepasst.

Die Tagesdosis für Erwachsene und Kinder beträgt zu Beginn der Behandlung in der Regel 5 bis 10 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Bei Bedarf kann diese Dosis allmählich, jedoch nicht häufiger als zweimal wöchentlich, auf maximal 5 Milligramm pro Kilogramm erhöht werden.

Für die zirkadiane Dosierung zur unterstützenden Therapie gelten folgende Richtwerte: Für Erwachsene beträgt die Dosis 15 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht, für Kinder maximal 20 Milligramm pro Kilogramm. Die höchstzulässige zirkadiane Dosis darf das Doppelte der unterstützenden Dosis nicht überschreiten. Eine Nichteinhaltung des Dosierungsregimes kann zum Wiederauftreten epileptischer Anfälle führen.

Suksilep kann gemäß den Bewertungen erfolgreich während oder unmittelbar nach einer Mahlzeit eingenommen werden. Die vom Arzt festgelegte zirkadiane Dosis wird dabei auf zwei bis drei Einzeldosen verteilt. Jedoch ist auch die Einnahme in einer einzigen Tagesdosis möglich, sofern dies bei der Anwendung von Suksilep keine Nebenwirkungen hervorruft.

Kindern unter sechs Jahren wird aufgrund der Komplexität und des Schwierigkeitsgrades, die erforderliche Dosierung exakt zu bestimmen, Suksilep in Kapselform nicht verschrieben. Für diese Altersgruppe sollte ein Präparat gewählt werden, das den aktiven Wirkstoff Etosuksimid in flüssiger Darreichungsform enthält.

Die Dauer der Suksilep-Therapie wird individuell festgelegt. In der Regel erfolgt eine langfristige Behandlung, die mindestens zwei bis drei Jahre ab dem Zeitpunkt des Ausbleibens der Anfälle andauert. Anschließend ist eine schrittweise Absetzung des Medikaments unter gleichzeitiger Dosisreduktion möglich.

Bei der Behandlung von Kindern führt das zunehmende Körpergewicht nicht zu einer Erhöhung der Suksilep-Dosis; stattdessen muss die therapeutische Wirksamkeit durch entsprechende Studien überprüft werden.

Eine langfristige Anwendung von Suksilep kann zur Entwicklung generalisierter Krampfanfälle führen.

Bei der Verabreichung von Suksilep in therapeutisch wirksamen Dosen können folgende Symptome auftreten:

  • Müdigkeit
  • Verlust des Interesses an der Außenwelt, verbunden mit einer Verringerung der körperlichen Aktivität
  • Übererregbarkeit
  • Verschlechterung der Stimmungslage
  • Reizbarkeit

Bei der Anwendung von Suksilep ist zu beachten, dass die gleichzeitige Einnahme bestimmter Medikamente das Nebenwirkungsprofil verschlechtern kann. Dies gilt insbesondere bei Kombination mit: Suksilep-Kapseln

  • Carbamazepin: Bei gleichzeitiger Einnahme wird eine Verringerung der therapeutischen Wirkung beobachtet, die auf eine beschleunigte Ausscheidung von Etosuksimid aus dem Plasma zurückzuführen ist.
  • Bei gleichzeitiger Anwendung mit Acidum und Haloperidol kann sich der Metabolismus verändern, was zu einer Erhöhung oder Senkung der Plasmakonzentration des aktiven Bestandteils führt.
  • Bei gleichzeitiger Anwendung mit Substanzen, die eine sedierende Wirkung auf das Zentralnervensystem entfalten, kann dies zu einer Verstärkung der Nebenwirkungen führen.

Nebenwirkungen von Suksilep

Basierend auf den Bewertungen kann Suksilep Nebenwirkungen hervorrufen, deren Ausprägung von der eingenommenen Dosis abhängt. Vor allem betreffen das Zentralnervensystem folgende Störungen:

  • Ataxie
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Unübliche Müdigkeit
  • Verminderte Aufmerksamkeitsspanne
  • Depression
  • Halluzinative-paranoide Verwirrungen
  • Dyskinesien
  • Schläfrigkeit
  • Reizbarkeit
  • Schwäche
  • Aggressivität
  • Verstärkung der tonisch-klonischen Krämpfe

Zu den Störungen des Verdauungssystems zählen unter anderem Erbrechen, Übelkeit, Verstopfung oder Durchfall sowie Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit.

Diese Nebenwirkungen können in der Regel vermieden werden, indem die Dosis von Suksilep schrittweise erhöht wird und das Präparat zusammen mit dem Essen eingenommen wird.

Zu den weiteren unerwünschten Wirkungen bei der Anwendung von Suksilep zählen laut Reviews:

  • Das Exanthem tritt seltener auf als das Syndrom nach dem Typ der kutanen systemischen Lupus erythematodes (in unterschiedlichen Schweregraden).
  • Eosinophilie, Felty-Syndrom, Agranulozytose sowie Thrombozytopenie; zudem besteht die Neigung zu Panzytopenie und aplastischer Anämie.
  • Dysphagie, Photosensibilisierung, Parkinsonismus und Albuminurie.

Bei Auftreten ähnlicher Symptome sollte die Gabe von Suksilep gemäß den Bewertungen erfolgen.

Während der Anwendung von Suksilep können sich Symptome myelotoxischer Effekte – wie Angina tonsillaris, Fieber und eine erhöhte Blutungsneigung – entwickeln; bei deren Auftreten muss der behandelnde Arzt informiert werden.

Lagerbedingungen

Suksilep wirkt krampflösend; die Abgabe aus Apotheken erfolgt ausschließlich nach ärztlichem Rezept. Die empfohlene Haltbarkeit bei Temperaturen, die 25 °C nicht überschreiten, beträgt fünf Jahre.

Ob Bitte beachten Sie Folgendes:

Zahnerkrankungen sind die häufigsten Infektionen weltweit; selbst die Influenza kann diesbezüglich nicht mithalten.


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