Thai-Massage

Das System der Thai-Massage entwickelte sich in Thailand unter dem Einfluss der Schulmedizin-Systeme Indiens, Chinas und Südostasiens. Ganzkörpermassage nach thailändischer Tradition

Die traditionelle Thai-Massage wird auf einem Liegestuhl oder auf einer festen Matratze durchgeführt. Der Kunde zieht bequeme Kleidung an, die es dem Masseur erlaubt, frei mit den Händen über den Körper zu bewegen. Während der Thai-Massage werden Cremes, Lotionen und Öle nicht verwendet.

Die Thai-Massage umfasst Elemente wie Abreibungen (zarte Streichungen), tiefe Spannungssteigerung und rhythmische Kompressionen. Dazu gehören wesentliche Yoga-Elemente zur Öffnung der Gelenke ohne Widerstand sowie zur Verringerung der Muskelspannung, was die heilsame Energie von Prana und Chi freier über den Körper wirken lässt.

Eine Sitzung der traditionellen Thai-Massage dauert zwischen einer bis drei Stunden oder länger und wird in einem sehr langsamen Tempo durchgeführt.

Die Thai-Massage fördert einen harmonischen Bewusstseinszustand. Diese uralte Praxis zielt darauf ab, Hindernisse auf dem Weg zur Aufhellung oder zu den fünf göttlichen Geisteszuständen – Liebe, Güte, Freude, Mitleid und Gelassenheit – zu beseitigen.

Obwohl die Thai-Massage heute als moderne Salonprozedur gilt, wurde sie tatsächlich vor 2500 Jahren von buddhistischen Mönchen in Thailand als therapeutische Methode entwickelt. Während der Sitzung wird das passive Dehnen sowie eine sanfte Druckausübung entlang der Energie-Linien des Körpers angewendet, um die Flexibilität zu steigern, Muskel- und Gelenkspannungen zu verringern sowie das Energiesequenzsystem des Organismus auszubalancieren.

In Thailand ist die traditionelle Thai-Massage ein Zweig der thailändischen Schulmedizin und gilt als medizinische Disziplin, die zur Behandlung eines breiten Spektrums von Erkrankungen eingesetzt wird.

Spezies der thailändischen Massage

In der Praxis sind drei Hauptarten der thailändischen Massage üblich:

  • Die allgemeine Thai-Massage: Während der Prozedur werden Daumen, äußere Bereiche der Handgelenke, das Oberteil der Handflächen, Ellbogen, Knie, Unterarme und Fußsohlen eingesetzt.
  • Die königliche Thai-Massage: Während des gesamten Prozedurs liegt der Klient auf dem Rücken; dabei werden ausschließlich Hände und die äußeren Bereiche der Handgelenke eingesetzt.
  • Die erotische Thai-Massage: Anstelle der Hände werden in diesem Verfahren Brustpartien verwendet. Obwohl diese Art ebenfalls als thailändische Massage bezeichnet wird, hat sie keinen Bezug zur traditionellen Thai-Massage.

Die Hauptphasen der thailändischen Massage

Die Massage beginnt damit, dass sich der Kunde auf den Rücken legt, und der Masseur verwendet Techniken der zarten Kompression und des Dehnens, um die Verspannungen in den Beinen zu lösen. Nach Rezensionen ähnelt die thailändische Massage dem Yoga, sammelt jedoch ohne Anstrengung seitens des Kunden, da der Masseur den Körper in verschiedenen Lagen bewegt, während der Kunde keine Anstrengungen aufwenden muss. Der Masseur verwendet den Körper buchstäblich, einschließlich der Beine, um sich nach dem Körper des Kunden in verschiedenen Lagen während der thailändischen Massage zu bewegen.

Die thailändische Massage wurzelt in einer geistigen Tradition; ihr Ziel ist es, den Menschen nicht nur physisch, sondern auch emotional und geistig zu heilen.

Nach klinischen Studien zeigt die thailändische Massage Wirksamkeit bei Kreislaufproblemen. Sie wirkt gegen Schwellungen, löst Verspannungen in der Muskulatur hervorragend, fördert die Funktion des Verdauungstrakts sowie des Nervensystems, unterstützt die Ausscheidung von Toxinen, entspannt die Sehnen, verbessert den Blutfluss zur Haut und deren Zustand.

Die thailändische Beinmassage

Fußmassage – Methode zur ganzheitlichen Heilung des Körpers Bei dieser Prozedur setzen Masseurinnen und Masseur mit Hilfe der Finger, Hände sowie hölzerner Instrumente punktuelle Wirkungen an den unteren Bereich der Beine und der Fußsohle durch Abreibungen (Raspirationen), Dehnungen und Vibrationsmethoden um.

Die Fußreflexzonenmassage ist eine uralte therapeutische Methode aus Thailand, deren technisches Wissen von Generation zu Generation an buddhistische Mönche des thailändischen Königspalastes weitergegeben wurde.

Die Thai-Massage gilt als Verfahren zur ganzheitlichen Heilung des Organismus. Sie fördert die Entspannung, stellt das Gleichgewicht in den Körpersystemen wiederher und unterstützt den Blutkreislauf. Zudem ist sie als Therapie zur Stärkung der allgemeinen Gesundheit und psychischen Ruhe bekannt.

Nach den Rezensionen lindert die Thai-Massage Rückenschmerzen, Allergien, senkt hohen arteriellen Blutdruck, befreit von Stress, Fibromyalgie, Gicht, Migräne, Arthritis, Diabetes, Nierenkrankheiten sowie Verdauungsproblemen.

Die Thai-Massage eignet sich hervorragend zur Linderung von Ermüdung im unteren Bereich der Beine und zwar:

  • Sie verbessert den Blutfluss in den Beinen.
  • Sie fördert die Lymphdrainage.
  • Sie hebt die Stimmung.
  • Sie verbessert den Schlaf.
  • Sie fördert Konzentration und geistige Klarheit.

Kontraindikationen

Für die Durchführung einer Thai-Massage gibt es eine Reihe von Kontraindikationen, darunter:

  • Bereiche mit Varikose;
  • Hohe Körpertemperatur und Überhitzung
  • Diabetes mellitus
  • Schwere Herzerkrankungen
  • Schwangerschaft
  • Menstruation
  • Geschwüre
  • Gebiete mit Knochenbrüchen, Gelenkverletzungen und Muskelverletzungen
  • Hauterkrankungen
  • Onkologische Erkrankungen
  • Chronische Erkrankungen im Stadium der Exazerbation
Ob Man weiß:

Personen, die sich regelmäßig zur Gewohnheit gemacht haben, frühstückt zu essen, leiden seltener unter einer Fettüberlastung.


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