Tatarnik

Stachelschmalz Tatarnik – wächst die Pflanze mit den geraden weitverzweigten und stacheligen Stielen, aus der Familie Astrowych, in Tschernosemnoj dem Streifen Russlands auf den Brachlandern, in den Gärten, neben den Wasserbecken, bei den Wegen.

In der Medizin werden die Blüten und Blätter der Pflanze als Ausgangsmaterial für den Rohstoff verwendet; das Erntezeitfenster erstreckt sich vom Juni bis September. Die längs geschnittenen Blätter sowie die Blüten trocknen im Schatten. Der medizinische Rohstoff bleibt zwei Jahre nach dem Erntedatum verwendbar und sollte in hölzernen Behältern aufbewahrt werden.

Wirkstoffe des Tatarniks

In der Pflanze wurden Alkaloide, Flavonoide, Kumarine und Saponine identifiziert. Zubereitungen aus Tatarnik wirken harntreibend, gefäßweiternd, antimikrobiell und blutstillend. Zudem wird festgestellt, dass Tatarnik die Herzaktivität fördert, das Nervensystem stärkt, den Blutdruck erhöht und das Wachstum von Geschwülsten unterdrückt.

Anwendung von Tatarnika

Ein Sud aus Tatarnika-Blättern ist bei Zystitiden, Schwellungen und Hämorrhoiden wirksam.

Blüten des Stachelschmalzes Um den Sud vorzubereiten, überfluten zwei Löffel der verflachten Tischblätter tatarnika 250мл des heissen Wassers, kochen 15мин. Auf dem Wasserbad. Sieben den Sud durch 45 Minuten durch, wenn er abkühlen wird und wird bestanden werden. Das Mittel zu trinken empfehlen nach dem Essen, den 3r/Tag auf 1/3 Gläsern.

Den Sud nach diesem Rezept kann man kompressiv anwenden; er hilft bei eitrigen Wunden, Geschwüren und Hautkrankheiten. Die Kompressen müssen zweimal täglich für jeweils 20 Minuten aufgetragen werden.

Bei der Blasenentzündung hilft Tee aus getrockneten Tatarnika-Blättern: Einen Löffel des Rohmaterials in 200 ml kochendes Wasser geben und eine Stunde ziehen lassen. Das Mittel 2–3-mal täglich zu je 200 ml einnehmen, über einen Zeitraum von 10 Tagen.

Bei Furunkulose zur Blutreinigung kann man mit Saft aus frisch gepressten Tatarnika-Blättern geheilt werden: Einen Löffel des Safts dreimal täglich trinken.

Das Pulver aus stachelfreien Tatarnika-Blättern hilft bei Harnblasenerkrankungen: Drei Teelöffel des Pulvers mit Wasser mischen und einnehmen, drei-mal täglich zu je einem Löffel.

Bei Hämorrhoiden, Erkältungen, Rheuma, Krämpfen und Herzstörungen kann man einen Sud aus Tatarnika-Blättern und Blütenständen zubereiten: 20 g des Rohmaterials 10 Minuten kochen, in 200 ml Wasser einrühren. Nach dem Abkühlen abseihen und mit abgekochtem Wasser auf den Ausgangsvolumen auffüllen. Das Mittel viermal täglich zu je einem Löffel einnehmen.

Bei allgemeinem Unwohlsein oder Erschöpfung helfen Aufgüsse aus Tatarnika-Blättern: Drei Teelöffel Blätter in 500 ml kochendes Wasser geben, 12 Stunden ziehen lassen und anschließend 3–5 Minuten aufkochen. Den Aufguss zu je 100–125 ml warm drei-mal täglich einnehmen.

Bei Arrhythmie und Herzneurose hilft dieser Sud aus Tatarnika-Blättchen und Blütenständen: Einen Teelöffel des verflachten getrockneten Rohmaterials in 200 ml heißes Wasser geben, 15 Minuten kochen, sieben und mit abgekochtem Wasser auf das Ausgangsvolumen auffüllen. Das Mittel drei bis viermal täglich zu je einem Glas einnehmen.

Bei Erkältungen wird dieser Aufguss empfohlen: Zwei Teelöffel verflacht getrockneter Tatarnika-Blätter und Blütenstände in 250 ml heißes Wasser geben, 15 Minuten kochen, 45 Minuten ziehen lassen und mit abgekochtem Wasser auf das Ausgangsvolumen auffüllen. Den Aufguss zu je 0,5 Gläsern drei-mal täglich einnehmen.

Bei Hauterkrankungen wird ein Sud aus Tatarnik empfohlen: Zwei Esslöffel Gras werden mit 200–250 ml kochendem Wasser übergossen, eine Stunde ziehen gelassen und dann abgeseiht. Das Mittel wird den Kindern mehrmals täglich nach dem ersten Glas gegeben. Bei blutenden Wunden kann dieser Sud ebenfalls helfen – er wird in einer Menge von 5–6 EL pro Tag eingenommen (je 100–125 ml).

Anstelle von Aufgüssen und Sieden hilft auch der Saft aus frischen Tatarnik-Blättern. Er wird dreimal täglich zu je einem halben Teelöffel eingenommen. Als festigendes und prophylaktisches Mittel kann er nach einer Geschwulstoperation getrunken werden – beginnend mit einem Kaffeelöffel, drei Mal pro Tag. Zudem können damit die von Krebs betroffenen Hautbereiche behandelt werden.

Bei Durchfall, Krämpfen, blutigem Auswurf sowie Lebererkrankungen hilft ein Sud aus den Früchten des Tatarnik (mit graubraunen oder braunen Samen), die im September und Oktober reifen. Zur Zubereitung wird ein Esslöffel der Früchte mit 500 ml Wasser übergossen und zehn Minuten gekocht. Der Sud wird mehrmals täglich in einer Menge von 80–85 ml eingenommen.

Bei Geschwüren, Ekzemen, Hautkrebs sowie nach der Entfernung von Geschwülsten ist ein Mittel aus den Blütenständen des Tatarnik wirksam: Eine Flasche mit einem Fassungsvermögen von 0,5 l wird mit den Blüten gefüllt, mit Wodka übergossen und an einem warmen Ort einen Monat lang stehen gelassen (regelmäßig umgerührt). Wenn das Medikament abgekühlt ist, werden die Blütenstände abgesiebt und der Aufguss filtriert. Bei den genannten Erkrankungen wird es zweimal pro Woche in einer Menge von 30 ml eingenommen; eine häufigere Einnahme ist nicht ratsam.

Kontraindikationen für Tatarnik

Tatarnik kann den Blutdruck erhöhen, weshalb das Mittel für hypertensive Patienten kontraindiziert ist.

Ob Zu wissen:

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