Lindenblüten

Pharmakologische Wirkung

Blühende Linde Die Linde vereint neben etwa dreißig Baumarten mit über hundert Hybriden. Die Bäume zeichnen sich durch einen kräftigen Stamm, eine dicke Krone und eine hohe Lebensdauer aus – im Durchschnitt erreichen sie mehrere hundert Jahre. Die am weitesten verbreitete Art ist die Spitzlinden (Tilia platyphyllos), die als Arznei-, Heil- und Nutzpflanze genutzt wird.

Die Blütezeit der Linde beginnt im 20.–30. Lebensjahr, meist im Juni bis Juli über zwei Wochen. Die Blüten werden gesammelt, sobald mehr als die Hälfte der Blütenknospen entfaltet ist.

Die gesammelten Lindenblüten werden in gut belüfteten Räumen im Schatten an der Luft oder in speziellen Trocknern bei einer Temperatur von bis zu 45 °C getrocknet; aus 1 kg frischen Blumen ergeben sich durchschnittlich 300 g des trockenen Rohstoffs. Bei richtiger Aufbewahrung behalten die Lindenblüten ihre Heilwirkung über drei Jahre.

Die Heilwirkungen der Lindenblüten sind seit langem bekannt und werden sowohl in der Schulmedizin als auch in der Volksheilkunde genutzt; sie enthalten Bitterstoffe, Gerbstoffe, ätherisches Öl, Saponine, Flavonoide, Vitamine, Zucker, Kümmerin, Wachs, Glukose, Karotin sowie Mikro- und Makroelemente. Lindenblüten wirken schwitzanregend, beruhigend, harntreibend, entzündungshemmend und krampflösend; sie fördern die Magensaftsekretion, die Schweißabsonderung, erhöhen die Sekretion der Verdauungsdrüsen und erleichtern den Gallenabfluss.

Zur Gewinnung von Lindenkohle, die als Adsorbens bei Tuberkulose, Lebensmittelvergiftungen sowie bei Magenkrankheiten mit Durchfall eingesetzt wird; zudem findet sie äußerliche Anwendung zur Behandlung blutender offener Wunden. Aus dem Lindenholz wird Pech gewonnen, das breit zum Einsatz kommt bei der Behandlung von Ekzemen. Die im Winter vorbereitete Rinde der Linde wirkt gallenstau lösend, während die frischen Knospen als schmerzstillendes und entzündungshemmendes Mittel bei Verbrennungen dienen.

Die Darreichungsform

Lindenblüten werden als getrockneter pflanzlicher Rohstoff in Packungen bis zu 100 g abgegeben.

Zudem finden Lindenblüten Anwendung in verschiedenen medizinischen Gebühren und dienen als floride Zusatzstoffe biologischer Art.

Anwendungshinweise

Lindenblüten wirken schweißtreibend, harntreibend, schleimlösend und bakterizid bei Erkältungskrankheiten.

Lindenblüten werden zudem als Spüllösungen bei Gingivitis (Mundentzündung), Angina und Laryngitis eingesetzt.

In Form feuchter Kühlverbände können Lindenblüten bei Wassergeschwülsten, Hämorrhoiden sowie Rheuma und Gicht angewendet werden.

Kontraindikationen

Der Linden-Tee sollte über einen längeren Zeitraum nur mit Vorsicht eingenommen werden, da er eine anregende Wirkung auf das Nervensystem und das kardiovaskuläre System hat.

Art der Anwendung

Lindenblüten werden üblicherweise als Lindentee bei Erkältungskrankheiten, Halsbeschwerden, Kopfschmerzen sowie Bronchitis und Lungenentzündung verwendet; der heiße Tee wird nachts getrunken.

Ein Aufguss aus den Blüten der Linde kann für Mund- und Rachenspülungen bei Gingivitis, Stomatitis, Angina sowie Laryngitis verwendet werden; zudem eignet er sich zur Vorbereitung von Bädern bei der Behandlung nervöser Erkrankungen.

Lindenblüten werden häufig zur Gewichtsreduktion eingesetzt. Es ist jedoch zu beachten, dass sie als medizinisches Kraut nicht über einen längeren Zeitraum ununterbrochen angewendet werden dürfen.

Lindenblüten Lindenblüten können zur Gewichtsreduktion eingesetzt werden; dies erfolgt entweder als Aufguss (Tee) aus den getrockneten Blüten oder in Kombination mit anderen medizinischen Pflanzen, wie beispielsweise Kamille und Birkenknospen.

Die zubereiteten Tees sollten täglich vor den Mahlzeiten eingenommen werden.

Der gewichtsreduzierende Effekt von Lindenblüten wird verstärkt, wenn die Aufgüsse nach einem Saunabesuch eingenommen werden.

Lagerungsbedingungen

Lindenblüten und weitere pflanzliche Heilmittel sind rezeptfrei erhältlich und sollten bis zu drei Jahre gelagert werden.

Ob Dazu gehört Folgendes:

Es gibt zahlreiche medizinische Syndrome; so etwa das pathologische Beschreiben von Gegenständen. In dem Magen einer Patientin, die an dieser Manie leidet, wurden 2500 fremde Gegenstände entdeckt.


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