Die Anpassung

Medizinische Anpassung (Anpassung des Harnsystems): Der Prozess, bei dem Organismus, Population oder andere biologische Systeme an sich ändernde Umweltbedingungen angepasst werden. Grundlage menschlicher Anpassung sind morphologisch-physiologische Veränderungen, die im Laufe der evolutionären Entwicklung entstanden und auf die Erhaltung der relativen Konstanz der inneren Umgebung (Homöostase) gerichtet sind.

Scheiden ab:

  • Schmerzadaption: Die Aktivierung von Rezeptoren und spezieller zentraler Strukturen zur Kompensation schädlicher Reize, wodurch die Schmerzwahrnehmung beseitigt oder abgeschwächt wird.
  • Geschmackliche Adaption: Die Aktivierung des Geschmacksanalysators, was zu einer Abschwächung der Geschmackswahrnehmung führt.
  • Höhenakklimatisation: Die Anpassung des Menschen an Umweltbedingungen und intensive körperliche Belastung bei reduziertem partiellen Sauerstoffdruck in der Inspirationsluft (in der Regel beim Aufstieg in Gebirge oder Verbleib in nicht luftdichten Kabinen von Flugzeugen).
  • Visuelle Adaption: Die Aktivierung des Sehapparats an den Helligkeitsgrad farbig-er Reize, wodurch die Farbwahrnehmung verändert wird.
  • Anpassung der Nervenzentren: Aktivierung, die durch eine Senkung der Erregbarkeit der Nervenzentren bei langanhaltender Einwirkung verschiedener Reize gekennzeichnet ist.
  • Psychische Anpassung: Nutzung der geistigen Tätigkeit des Menschen an die Anforderungen und Bedingungen der Umwelt.
  • Rezeptor-Anpassung: Anpassungsprozess, der sich als dauerhafter Effekt der Reizwirkung durch eine Verminderung der Rezeptorempfindlichkeit manifestiert.
  • Lichtanpassung: Nutzung des Sehapparats zur Erhöhung der Helligkeitsschwelle. Dieser Prozess wird durch die Senkung der Lichtempfindlichkeit der Augen demonstriert.
  • Sensorische Anpassung (Synonym: Adaptation): Anpassungsprozess des Sinnesorgans, der sich bei langanhaltender Reizwirkung durch eine Absenkung der Empfindungsintensität manifestiert.
  • Hör-Anpassung: Nutzung des akustischen Sinnesorgans zur Verarbeitung intensiver Schallwirkungen. Dieser Prozess wird durch die Senkung der Hörempfindlichkeit während oder nach dem Klangeffekt demonstriert.
  • Tast-Anpassung: Nutzung der Druckrezeptoren zur Wahrnehmung von Reizwirkungen, erkennbar an der Absenkung ihrer Empfindlichkeit.
  • Dunkel-Anpassung (Sehanpassung): Anpassung des Sehapparats an Dunkelheit. Dieser Prozess wird durch die Erhöhung der Lichtempfindlichkeit der Augen demonstriert.
  • Temperatur-Anpassung: Anpassung der Temperaturrezeptoren an konstante Temperaturen, erkennbar an der Absenkung ihrer Empfindlichkeit.
  • Toxische Anpassung: Fähigkeit des Organismus, toxische Substanzen aus der Umwelt aufzunehmen. Dies äußert sich darin, dass die ursprüngliche Reaktion auf diese Stoffe endgültig und vollständig erlischt und mit modernen Forschungsmethoden nicht mehr nachweisbar ist.
  • Berufliche Anpassung (Synonym: Arbeitsanpassung): Nutzung des Menschen für eine bestimmte Form des Erwerbslebens unter Berücksichtigung der Produktionsbedingungen und des Arbeitstyps, was in der Regel zu einer Steigerung der beruflichen Leistungsfähigkeit führt.
  • Physiologische Anpassung: Fähigkeit des Organismus, sich an wechselnde körperliche Belastungen anzupassen.
  • Visuelle Anpassung: Reaktion des Auges auf Farbreizreize, die sich durch eine Senkung der Farbensensibilität und eine Verschlechterung der Unterscheidungsfähigkeit von Farbnuancen äußert.
  • Evolutionäre Anpassung: Fähigkeit einer Population, sich an systematische, einseitige Umweltveränderungen anzupassen; dieser Prozess erfolgt über Generationen hinweg durch Selektion häufiger vorkommender Genotypen.
  • Zymische Anpassung: Eine Erhöhung der Aktivität eines bestimmten Enzyms in Geweben unter dem Einfluss spezifischer Substanzen, die üblicherweise das Substrat des induzierten Enzyms darstellen.
Ob Wissen Sie Folgendes:

Im Laufe seines Lebens produziert ein durchschnittlicher Mensch weder viel noch wenig Speicheldrüsensekret;


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