Allergische Reaktion

Allergische Reaktion – allgemeine Bezeichnung für die klinischen Erscheinungsformen der Hypersensibilität des Organismus gegenüber dem Allergen.

Unterscheiden Sie:

  • Allergische Spätreaktion (Synonym: zytotoxische Reaktion) – entwickelt sich 24–48 Stunden nach Einsetzen der Wirkung des spezifischen Antigens. Die Hauptrolle bei der Entstehung der allergischen Spätreaktion spielt die Interaktion des Antigens mit sensibilisierten Lymphozyten. Die allergische Spätreaktion hat erheblichen Einfluss auf die Pathogenese bestimmter Infektionskrankheiten (z. B. Gichtfieber, Tuberkulose, Lepra) sowie im Mechanismus der Transplantatabstoßung;
  • Allergische Frühreaktion (Synonym: zytotoxische Reaktion) – entwickelt sich 15–20 Minuten nach Einsetzen der Wirkung des spezifischen Antigens, beispielsweise bei anaphylaktischem Schock. Die Hauptrolle bei der Entstehung der allergischen Frühreaktion spielt die Interaktion des Antigens mit allergischen Abwehrstoffen (Antikörpern);
  • Kreuzallergische Reaktion – entsteht durch kreuzreagierende Antigene;
  • Systemische allergische Reaktion – manifestiert sich am stärksten in einem bestimmten Organsystem.
Ob Wissen Sie, dass:

Die Gelehrten der Oxford-Universität haben eine Reihe von Forschungen durchgeführt und im Ergebnis festgestellt, dass Vegetarismus das menschliche Gehirn schädigen kann, da er zu einer Verringerung seiner Masse führt; daher empfehlen sie, Fisch und Fleisch vollständig aus der Ernährung auszuschließen.


Impressum | Datenschutz | Über uns | Kontakt