Die Tracheitis

Allgemeine Charakteristik der Erkrankung

Symptome einer Tracheitis

Wenn Sie zum Arzt kommen und dieser Ihnen „die Tracheitis" diagnostiziert, so gibt es keine Anlässe für Unruhe. Diese Erkrankung betrifft Menschen jeden Alters und wird erfolgreich ohne unangenehme Folgen behandelt. Die Tracheitis ist eine Entzündung, die in die Schleimhaut der Luftröhre fortschreitet; ihre Symptome ähneln denen einer Laryngitis oder Rinitis. In der Regel entwickelt sich diese Krankheit nicht als eigenständige Erkrankung, sondern auf dem Hintergrund anderer Virusinfektionen (Pharyngitis, akute Rhinitis, Laryngitis).

Die Tracheitis – Symptome der Erkrankung

Bei Kindern und Erwachsenen zeigt die Tracheitis vor allem durch Reizungen in der Kehle, unangenehme Empfindungen im Bereich des Brustbeins sowie einen trockenen Husten, der den Menschen nachts und in den Morgenstunden besonders stark belästigt. Dabei können folgende Besonderheiten beobachtet werden:

  • Die Hustenattacken sind morgens am stärksten und unkontrolliert; zur übrigen Zeit muss der Mensch tiefe Atemzüge machen, um die spasmodischen Reaktionen zu provozieren.
  • Der Husten wird von Auswurf sowie starken Schmerzen im Bereich des Rachens und hinter dem Brustbein begleitet, die auch nach Beendigung der Attacke anhalten können.

Die akute Tracheitis

Diese Erkrankungsform entsteht infolge einer akuten entzündlichen Reaktion der Luftröhrenschleimhaut auf Viren, Bakterien oder eine Virus-Bakterien-Koinfektion. Am häufigsten tritt die akute Tracheitis im Rahmen anderer respiratorischer Erkrankungen auf, verursacht durch Pneumokokken und Grippeviren; Staphylokokken befallen das Luftröhrgewebe deutlich seltener. Hinsichtlich weiterer Faktoren, die die Entzündung auslösen, ist besonders Folgendes zu unterscheiden:

  • Zu trockene oder zu kalte Atemluft;
  • Allgemeine Unterkühlung des Organismus;
  • Bestimmte Herz- und Lungenerkrankungen;
  • Ungünstige ökologische Bedingungen am Wohnort oder Arbeitsplatz.

Die Erkrankung zeichnet sich durch eine starke Ödembildung der Luftröhrenschleimhaut aus. Der Entzündungsprozess führt zur Sekretion von zähflüssigem Schleim oder eitrigem Auswurf, zu Fieber sowie zu Kopfschmerzen und Schwächegefühl. Ein plötzliches Auftreten einer Schnupfeninfektion, das sich schnell in trockenen Husten verwandelt, stellt eines der auffälligsten Merkmale dar, die auf eine akute Tracheitis hindeuten. Die Behandlung wird erschwert, da diese Erkrankung selten isoliert verläuft und häufig mit akuter Rhinitis und/oder Laryngitis kombiniert ist.

Chronische Tracheitis

Wenn die Aufmerksamkeit bei den Symptomen der akuten Tracheitis sowie den begleitenden Faktoren frühzeitig nicht gewendet wird oder zu spät erfolgt, entwickelt sich die Erkrankung unvermeidlich zur chronischen Form. Dabei geht der Prozess mit atrophischen oder hypertrophischen Veränderungen der Luftröhrenschleimhaut einher. Wie bei der akuten Form zeigt auch die chronische Tracheitis bei Kindern und Erwachsenen durch langanhaltende Hustenattacken sowie stärkere Schmerzen im Bereich des unteren Brustkorbs. Der Auswurf weist unterschiedliche Charakteristika auf: Bei einigen Patientinnen ist er spärlich und zähflüssig, bei anderen reichlich und eitrig-schleimig. Es wird bemerkt, dass unabhängig von Konsistenz und Intensität der Sekrete diese fast immer sehr leicht abgehustet werden können.

Tracheitis – Behandlung bei Erwachsenen

Da die Erkrankung im Organismus meist unter Einfluss einer Infektion entsteht, umfasst die Therapie der Tracheitis den Einsatz verschiedener Antibiotika. Diese Behandlungsweise liefert sehr befriedigende Ergebnisse und ist für den Kampf gegen die Tracheitis sowie andere Entzündungen der oberen Atemwege hinreichend wirksam.

Ein wichtiges Moment ist hervorzuheben: Bei Vorhandensein einer individuellen Unverträglichkeit gegenüber den abgegebenen Komponenten von Antibiotika oder bei leichter Krankheitsform wird empfohlen, auf stark wirksame Präparate zu verzichten. Die Behandlung der Tracheitis mit Antibiotika aus der Gruppe der Penicilline ist für jene Fälle zweckmäßig, wenn beim Menschen alle Merkmale einer akuten bakteriellen Infektion beobachtet werden, und zwar: Eiterauswurf, Schüttelfrost, starker Husten und Fieber. Selbst in solchen Situationen ist es jedoch besser, die Antibiotika in Form von Inhalationen anzuwenden; dabei gewährleisten Sie ein gleichmäßiges Auftragen auf die Oberfläche der Luftröhrenschleimhaut und können die notwendige Dosis der Präparate verringern. Wenn die akute Tracheitis in leichter Form verläuft, ist es besser, ganz auf Antibiotika zu verzichten und stattdessen antivirale, schleimlösende und Antihistaminika einzusetzen.

Ist beim Menschen eine Tracheitis diagnostiziert, kann die Behandlung mit Mitteln der Volksmedizin erfolgen. Zurzeit gibt es zahlreiche erprobte Rezepte; wir empfehlen jedoch folgende Inhalation: Nehmen Sie Salbei- und Eukalyptusblätter, mischen Sie sie mit Minzgras und Kamillenblüten, fügen Sie etwas Kiefernharz hinzu und übergießen Sie die entstandene Masse mit kochendem Wasser. Lassen Sie die Kräutermischung 30 Minuten im Wasserbad ziehen und überführen Sie sie anschließend in den Inhalator. Die Einatmung der Dämpfe sollte mindestens 10, maximal 15 Minuten dauern.

Auch wird die Tracheitis, deren Symptome sich oft im frühen Frühling und späten Herbst zeigen, erfolgreich mit Aufgüssen aus Mutterkraut, Schachtelhalm, Primelblüten und Wegerich behandelt. Den Aufguss nimmt man in warmer Form nach dem halben Glas pro Tag ein oder gurgelt damit.

Die Tracheitis bei Kindern – Behandlung und Prognose.

Behandlung der Tracheitis

Diese Krankheit betrifft Kinder jeden Alters, einschließlich Säuglinge. Sie verläuft auf dem Hintergrund einer akuten Entzündung der Luftröhrenschleimhaut und tritt sowohl als eigenständige Erkrankung auf als auch als Komplikation nach Influenza oder akuten respiratorischen Virusinfektionen. Ein Hauptsymptom der Tracheitis bei Kindern ist der häufige bellende Husten, der sich in den Morgenstunden oder nach körperlichen Belastungen verstärkt, wenn die Atmung des Kindes beschleunigt wird. Die stärksten Attacken werden in den ersten drei Krankheitstagen beobachtet. Wird diese ignoriert und die Entzündungentwicklung freigelassen, kann sich bei Kindern eine langdauernde Tracheitis entwickeln. Besonders gefährlich ist dies im Falle einer Neigung des Kindes zu allergischen Erscheinungen, da sie Erkrankungen der Bronchien provozieren können.

Wie behandelt man die Tracheitis bei Kindern? Die Behandlung besteht in regelmäßigen Inhalationen und erwärmenden Prozeduren (Senfpflaster, Blutigel und andere Methoden). Vorher sollten Sie sich beim Kinderarzt konsultieren, um mögliche Komplikationen auszuschließen und nach den erfolgversprechendsten Ergebnissen zu streben. Bei der Tracheitis hilft die Einreibung der Brust des Kindes mit Balsamen wie „Sterno" oder „Doktor MOM". Es ist zweckmäßig, diese vom ersten Krankheitstag an zu verwenden. Die Prozedur sollte zweimal täglich durchgeführt werden; das zweite Mal ist es am besten, die Einreibung für die Nacht vorzunehmen.

Natürlich darf man die Prophylaxe der Krankheit nicht vergessen. Führen Sie ein gesundes Verhalten und härten Sie die Kinder auch dann ab, wenn viele Virusinfektionen nicht furchtbar sein werden.

Ob Sie sollten Folgendes wissen:

Laut Forschungen haben Frauen, die pro Woche einige Gläser Bier oder Wein konsumieren, ein erhöhtes Risiko, an Brustkrebs zu erkranken.


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