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Duschitsa

Oregano

Oregano – das Phytopräparat, das als Magenmittel und Auswurfmittel eingesetzt wird.

Fördert die sekretorischen und motorischen Funktionen des Gastrointestinaltraktes sowie der Bronchien.

Der pharmakologische Effekt.

Oregano gewöhnlich (Oregano, Dostene, Mutterkraut, Lavendel, Schnittlauch, Mäusedost) – das mehrjährige Gras aus der Gattung Origanum der Familie Lippenblütlergewächse.

Wirkt beruhigend, auswurffördernd und krampflösend; verstärkt die Darmperistaltik. Besitzt antimikrobielle Eigenschaften, steigert den Appetit sowie die Magensaftsekretion.

Oregano ist in Europa und im Mittelmeerraum am weitesten verbreitet. Es wächst vorzugsweise an offenen Stellen – am Waldrand, auf Waldwiesen, an Hanglagen und auf trockenen Offenflächen.

Das Gras erreicht kaum mehr als einen halben Meter Höhe; der Wurzelstock ist stark verzweigt, der Stiel weich und im Oberteil stark verzweigt. Die Blätter sind 1 bis 4 cm lang, lanzettlich und nach oben spitz zulaufend. Es blüht zahlreich mit kleinen lila Blüten ab Juni. Die Samen reifen bis August. Der Geruch ist fein und angenehm, erinnert entfernt an Majoran; der Geschmack ist bitter-würzig, leicht terpentinartig und adstringierend. Ernte im zweiten Vegetationsjahr durch Abschnitte in einer Höhe von 17–20 cm vom Boden.

Oregano enthält Vitamin C (Ascorbinsäure) und Gerbstoffe, wobei diese am meisten in den Blättern und weniger in Blüten sowie Stielen vorkommen. Aus dem gesammelten Gras kann ätherisches Öl gewonnen oder das Gras zum weiteren Einsatz als Arzneimittel oder als Gewürz getrocknet werden. Zur Gewinnung des ätherischen Öls wird das Gras sofort nach der Ernte durch Hydrodestillation verarbeitet. Zum Trocknen werden gut belüftete Räume verwendet.

In einigen Ländern wird Oregano gepflegt und vor allem in der Küche als würzig-aromatische Pflanze genutzt, die dem Oregano bekannter ist. Es dient zur Zubereitung von Gemüse- und Fleischgerichten, zum Salzen sowie in verschiedenen Teemischungen in Küchen verschiedener Völker.

Das ätherische Öl des Oreganos wird in der Küche (bei der Herstellung von Fruchtlikören, Tinkturen, Bieren und Kwass), in der Parfümerie (bei der Produktion von Zahnpasten, Kölnischem Wasser und Seife) sowie in der Volks- und Schulmedizin verwendet.

Die Form der Ausgabe

Das Gras duschizy wird in Form des ausgedorrten, verflachten Pflanzenrohstoffs in Pappkartons nach 50 g und 100 g abgepackt.

Die Aussagen zur Anwendung

Das Gras duschizy wird peroral und rektal angewendet. Perorale Anwendung erfolgt in Form von Aufgüssen bei:

  • Atemwegserkrankungen – akuter und chronischer Bronchitis sowie bei akuten respiratorischen Virusinfektionen als schleimlösendes Mittel;
  • Sekretionsmangel des Gastrointestinaltraktes;
  • Darmatonien sowie zur Verbesserung der Verdauung und des Appetits;
  • Chronische Gastritis;
  • Enterokolitiden, die von Verstopfung oder Blähungen begleitet werden;
  • Erkrankungen der Leber und der Gallenblase.

Das Gras duschizy wird in der komplexen Therapie bei Pyodermie und atopischer Dermatitis eingesetzt.

Die heilenden Eigenschaften des Grases duschizy umfassen: auswurffördernd, schwitzend und beruhigend bei Erkältungskrankheiten; beruhigend bei Schlaflosigkeit, Neurosen, Hysterie und Kopfschmerzen; sowie schmerzstillend, blutstillend und beruhigend bei Mundentzündungen, Parodontose und Gingivitis.

Dank seiner Eigenschaften kann das Gras duschizy als förderndes und allgemein kräftigendes Mittel verwendet werden. In der Volksmedizin wird es zur Behandlung von Furunkeln, Geschwüren, Ekzemen, verschiedenen Blütenerkrankungen sowie juckenden Dermatosen eingesetzt; zudem dient es zur Wundheilung und zur Regulierung der Menstruation.

Kontraindikationen

Die Anwendung des Grases duschizy ist bei Schwangerschaft (wegen der anregenden Wirkung auf die glatte Muskulatur der Gebärmutter), während der Stillzeit sowie im Alter bis zu 18 Jahren kontraindiziert. Zudem sollte es nicht angewendet werden bei:

  • Erhöhter Magensekretion;
  • Erkrankungen des kardiovaskulären Systems;
  • Ulkuskrankheit des Zwölffingerdarms und des Magens.

Eine Kontraindikation für das Gras duschizy stellt die erhöhte Empfindlichkeit gegenüber dem Präparat dar; in diesem Fall ist die Anwendung unzulässig, und zur Bestimmung von Analoga werden Allergietests durchgeführt.

Oregano-Gras

Anwendungsart

Zur Zubereitung von Aufgüssen werden zwei Esslöffel des flachen Duschitsa-Grases (nebenbei 10) mit 200 ml kochendem Wasser übergossen und im Wasserbad 15 Minuten erwärmt. Nach dem Abkühlen innerhalb einer Stunde bei Raumtemperatur wird der Aufguss abfiltriert, wobei das Volumen auf maximal 200 ml aufgefüllt wird. Je nach ärztlicher Empfehlung werden 1/4 bis 1/2 Tasse zweimal täglich, etwa 15–20 Minuten vor den Mahlzeiten, eingenommen.

Der Aufguss wird nach dem Abkühlen zunächst kurz geschüttelt und für feuchte Kühlwickel sowie Bäder mehrmals täglich verwendet.

Bei der Anwendung von Duschitsa-Gras sind leichte allergische Reaktionen möglich.

Lagerungsbedingungen

Das Gras Duschitsa kann ohne ärztliches Rezept erworben werden; die Haltbarkeit beträgt zwei Jahre.

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