Die Kirsche ist eine weit verbreitete Fruchtpflanze. Seit langem werden ihre Früchte nicht nur zum Verzehr genutzt, sondern auch als reiche Quelle für Vitamine und nützliche Spurenelemente. Heute wird die Kirsche in vielen Ländern angebaut; nach einigen Schätzungen existieren über 200 Sorten.
Die sauren Fruchtfleischanteile der Kirsche enthalten reichlich organische Säuren wie Zitronen-, Apfel- und Salicylsäure sowie Zucker, Pektin, Blausäure, Vitamin C (Ascorbinsäure), B-Vitamine und Mikro- und Makroelemente. Dazu zählen Zink, Kalium, Kupfer, Phosphor, Mangan, Eisen, Jod, Chrom, Molybdän, Fluor, Calcium, Vanadium, Nickel, Kobalt, Rubidium und Magnesium. Der Kaloriengehalt der Kirsche ist gering: nur 49 kcal pro 100 g reifer Beeren.
Zu den wichtigsten nützlichen Eigenschaften der Kirsche zählen die bakteriziden und entzündungshemmenden Wirkungen. Die Kirsche verfügt über eine für Früchte ungewöhnliche Fähigkeit, Streptokokken- und Staphylokokken zu zerstören sowie Erreger der Dysenterie zu bekämpfen.
Anthozyane im Fruchtfleisch verringern den Gehalt an freier Säure im Organismus. Daher wird die Kirsche in der Volksmedizin bei Gicht und Arthritis eingesetzt.
Frische Früchte wirken schnell entzündungshemmend auf Gelenke und lindern Schmerzen.
Rote Vitamine (Antioxidantien) wie Gerbstoffe, Ascorbinsäure und Pigmente stärken die Blutkapillaren und erhöhen deren Spannkraft, was das Entstehen von Blutergüssen verhindert. Zudem ist die Kirsche nützlich zur Senkung des hohen arteriellen Blutdrucks. Diese Eigenschaften werden durch zahlreiche medizinische Studien bestätigt; eine regelmäßige Aufnahme führt zu einer Reduktion der Herzinfarkt-Häufigkeit. Auch helfen Kirschfrüchte, den Hämoglobinwert schnell zu erhöhen.
Kümmerin, das die Fruchtfleischsubstanz der Beeren bildet, senkt die Blutgerinnbarkeit; daher ist die frische Kirsche zur Prophylaxe von Komplikationen der arteriellen Atherosklerose nützlich.
Das in der Kirsche enthaltene Kupfer ermöglicht ihre Anwendung bei der Behandlung psychischer Erkrankungen und Epilepsie. Zudem werden diese Früchte häufig als Fiebermittel sowie als Auswurfmittel bei Husten und Bronchitis eingesetzt.
Als am nützlichsten gelten die frischen Beeren oder deren Saft. Der Kirschsaft gilt aufgrund seiner Heilqualitäten als einer der führenden unter den Fruchtsäften. Seine nützlichen Eigenschaften wirken allgemein kräftigend und fördern die Stoffwechselprozesse im Organismus.
Der Kirschsaft ist bei Blutarmut sowie zur Prophylaxe und Behandlung geeignet, da Magnesium, Kobalt, Eisen, Pigmente und Ascorbinsäuren aus den Beeren vom Körper leicht aufgenommen werden; dabei treten keine Nebenwirkungen auf. Es wird angenommen, dass ein Glas Kirschsaft etwa 25-mal mehr Antioxidantien enthält als Säfte anderer vitaminreicher Früchte oder Gemüse.
Eine weitere nützliche Eigenschaft der Kirsche ist die Fähigkeit ihrer Früchte, salpetrige Schlacken aus dem Organismus zu entfernen.
Nützliche Substanzen finden sich nicht nur in den Früchten, sondern auch in den Kernen, Fruchtstielen, Blättern, Wurzeln und Rinde des Baumes. Die Kirschkerne enthalten fette Öle sowie das Glykosid Amygdalin; die Rinde enthält Gerbstoffe und Amygdalin.
Nach einigen Studien enthalten die Kirschkerne Ellagsäure (Laktoflavin 17), welche die Entwicklung von Krebszellen hemmt. Jedoch gibt es derzeit keine eindeutige Meinung der Wissenschaftler bezüglich der Effektivität dieser Eigenschaften in der Onkologie.
Die frischen Früchte der Kirsche sind am nützlichsten. Zum Erhöhung des Hämoglobins und zur Prophylaxe von Herz-Kreislauf-Erkrankungen genügt es, täglich ein Glas frischen Kirschsaft zu trinken. Der Saft ist besonders wertvoll bei Schwangerschaften, da die darin enthaltene Blausäure das Kind vor der Entwicklung verschiedener Pathologien schützt. Für die Zubereitung des Kirschsafts empfiehlt sich die Kombination verschiedener Sorten. Die besten Ergebnisse erzielt man durch die Mischung aromatischer kleiner Sorten mit kräftigen und säuerlichen Sorten.
Bei Dysenterie, als Mittel gegen Durchfall sowie blutstillend bei langdauernden und reichlichen menstruellen Blutungen, kann ein Sud aus den Fruchtstielen der Beeren hergestellt werden: Dazu 2 Teelöffel Fruchtstiele in einem Glas Wasser kochen und einige Stunden ziehen lassen. Der resultierende Sud wird mit dem Suppenlöffel bis zu viermal täglich eingenommen. Auch besitzt dieser Sud eine blutstillende Wirkung.
Die Aufgusszubereitung aus den Kirschwurzeln wird bei Magengeschwüren empfohlen; aus der Rinde hingegen bei Krämpfen, rheumatischen Schmerzen und Neurosen. Der Sud wird aus einem Esslöffel Wurzel- oder Rindenmaterial zubereitet und täglich in einer Tasse getrunken. Sude aus den jungen Kirschzweigen kommen bei langdauernden Kolitiden und Diarrhöe zum Einsatz.
Die Kirschblätter bilden häufig die Basis für medizinische Gebühren. Bei Nierenerkrankungen werden sie gleichzeitig mit Brombeerblättern, roten Kleeköpfen und Rainfarnfarben eingesetzt; bei Blutarmut und entzündlichen Erkrankungen – zusammen mit Vogelbeerbaumblättern, Bohnenkrautfarben und Ringelrose; bei Erkältungen – in gleichen Proportionen mit Kamille.
In der Kosmetologie wird die Kirsche vor allem für fettige Haut verwendet. Das Fruchtfleisch reifer Früchte verengt erweiterte Poren, hilft, Aknen zu vermeiden, macht die Haut elastischer und gesünder sowie schützt sie vor Umwelteinflüssen.
Die Anwendung von Kirschen ist bei Diabetes mellitus und Fettstoffwechselstörungen aufgrund des hohen Zuckergehalts kontraindiziert. Mit Vorsicht sollten sie bei erhöhter Magensäuresekretion und Magenulkus aufgenommen werden. Zudem sind Kirschen bei langdauernden entzündlichen Prozessen und Verdauungsstörungen kontraindiziert.
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