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Straßenverkehrssicherheit für Kinder

Straßensicherheit für Kinder – was ein Kind wissen muss Autos und Eisenbahnen stellen eine erhöhte Gefahr für Fußgänger dar, insbesondere für Kinder, bei denen das Gefahrengefühl gegenüber sich bewegenden Fahrzeugen noch unentwickelt ist. Der angeborene Verteidigungsreflex des Menschen versagt in solchen Situationen: Statt auf die Fahrbahn nicht hinauszulaufen, springt das Kind unter die Räder eines fahrenden Autos oder läuft ihm nach. Eltern müssen die Straßenverkehrssicherheit für ihre Kinder gewährleisten, indem sie diese am Übergang an der Hand halten und erst danach loslassen. Das gefährlichste Alter ist zwischen einem und zwei Jahren. Das Gehirn des Kindes ist in dieser Phase noch unzureichend entwickelt. Wenn eine Dominante (z.B. ein Spielball) entsteht, kann das Zentralnervensystem nicht augenblicklich auf andere Tätigkeiten umgeschaltet werden. Ist der Ball aus den Händen gerutscht, muss er sofort eingesammelt und zurückgegeben werden; dabei ist irrelevant, in welche Richtung man laufen muss. Ein begeistertes Kind wird sich bewegende Autos schlichtweg nicht bemerken. Eine ähnliche Situation tritt auf, wenn ältere Kinder versuchen, ein Kätzchen zu retten, das auf die Fahrbahn gesprungen ist. Die Straßenverkehrssicherheit für Kinder umfasst eine Reihe von Verbotsmaßnahmen, deren Notwendigkeit dem Kind ab dem Alter erklärt werden muss, in dem es Sprache versteht. Das Kind muss wissen, dass Autos augenblicklich nicht anhalten können – sie fahren noch einige Meter weiter –, und der Bremsweg von Eisenbahnzügen ist deutlich länger. Daher sind Spiele in der Nähe von Eisenbahngleisen streng verboten.

Das Kind sollte folgende Sicherheitsregeln auf dem Weg kennen, die darauf gerichtet sind, körperliche Verletzungen zu verhindern:

  • Unter welchen Voraussetzungen ist es erlaubt, auf die Fahrbahn zu treten
  • Es darf nicht versucht werden, sich bei geringerer Geschwindigkeit an einem fahrenden Fahrzeug anzulegen
  • Die Räder eines im Hof stehenden Wagens besonders nicht anzurühren und sie für Spiele wie Prjatki nicht zu verwenden
  • Ein stehendes Fahrzeug muss man hinten oder vorn nur in solcher Entfernung umgehen, dass bei plötzlicher Bewegung ausweichen möglich ist
  • Sollte ein fahrendes Auto im Hof beobachtet werden, muss man zur Seite gehen oder besser in den Eingang zurückkehren und warten, bis der Wagen abgefahren ist.

Die Erwachsenen, die sich neben dem Weg befinden, müssen unabhängig davon beschäftigt sein, wer das Kind betreut.

Verhaltensregeln der Kindersicherheit auf dem Weg

Ab der frühen Kindheit muss das Kind die Straßenverkehrsordnung für Fußgänger erklärt werden; dieses Wissen wird durch das eigene Vorbild gefestigt. Die Kinder müssen folgende Verhaltensregeln kennen, die unter allen Umständen einzuhalten sind:

  • Beim Überqueren der Straße ist nur an jenen Stellen zu gehen, wo eine Fahrbahnmarkierung ("Zebrastreifen") vorhanden ist, und auf das grüne Signal der Ampel zu warten;
  • Die beste Gewähr für die Straßensicherheit von Kindern bietet es, wenn Erwachsene sie beim eigenständigen Gehen begleiten und gemeinsam den Weg überqueren;
  • Unter keinen Umständen darf in der Fahrbahn gerannt werden – die Fortbewegung auf dem Weg muss ausschließlich im Schritt erfolgen;
  • Es ist notwendig, sich nicht zu beeilen; verpasst man das erste fahrende Auto, können weitere Fahrzeuge hinter ihm folgen;
  • Zur Gewährleistung der Straßensicherheit für Kinder in einer organisierten Gruppe wurden spezielle Regeln entwickelt: Die Bewegung erfolgt als Kolonne unter Aufsicht von Erwachsenen (z. B. Erzieher). Die Teilnehmer sollen Erkennungsgegenstände wie Fähnchen oder Luftballons mitführen.
  • Wenn eine Fußgängerunterführung vorhanden ist, muss diese auch bei akutem Zeitmangel genutzt werden.
  • Beim Überqueren der Fahrbahn gemäß den Regeln der Kindersicherheit gilt: Zuerst wird zur Hälfte des Weges nach links zur Kreuzung geschaut, dann weiter nach rechts.
  • Fahrzeuge des öffentlichen Verkehrs – Busse, Straßenbahnen und Ruf-Taxis – sind gefährlich und müssen von jeder beliebigen Seite (vorn oder hinten) umgangen werden. Beim Überqueren der Straße ist es ratsam, nach dem Übergang einige Meter in eine Richtung zu gehen.
  • Gemäß den Anforderungen der Kindersicherheit ist es verboten, am Straßenrand zu stehen; stattdessen muss sich das Kind auf einem ausgewiesenen Wartebereich befinden.

Es ist jedem Kind wichtig zu vermitteln, dass die Straße eine Lebensgefahr darstellt. Diese Erkenntnis wirkt bei Kindern besonders präventiv, da sie vor Tod oder Verstümmelung sowie vor Verspätungen große Angst haben.

Sicherheit im Straßenverkehr für Kinder

Unterhaltsame Verkehrssicherheitsunterrichtsstunden für Kinder Fahrer müssen eine besondere Wachsamkeit hinsichtlich minderjähriger Fußgänger sowie Passagiere, einschließlich eigener Kinder, walten lassen. Gemäß den in allen europäischen Ländern übernommenen Sicherheitskonzepten soll ein Kind bis zu einer Größe von anderthalb Metern ausschließlich angeknöpft im Autositz auf dem Rücksitz bis zum 12. Lebensjahr platziert werden. Der Kindersitz wird am Personensitz befestigt und erfüllt die Funktion der Körperfixierung bei heftigen Unfällen.

Bei der Fahrt müssen Fahrer in der Nähe von Schulen und Vorschulen die Geschwindigkeit unabhängig davon reduzieren, ob Warnschilder oder Polizeikräfte anwesend sind.

Eine besondere Wachsamkeit ist bei der Fahrt nach Wohngebieten erforderlich; vor dem Parken oder Abfahren muss sichergestellt werden, dass keine Kinder in einem Abstand von mindestens zehn Metern in der Nähe befinden.

Eltern müssen verstehen, dass die Psyche eines Kindes so geprägt ist, dass es niemals Schaden anrichten kann; daher nähern sich Kinder den Autos ihrer Eltern – einschließlich Vater oder Mutter –, sicher und ohne Furcht. Es ist entscheidend, die Kindersicherheit unabhängig vom Fahrzeugbesitzer strikt einzuhalten, da jedes Auto „toten Winkel" besitzt, die bei der Bewegung unsichtbar bleiben. Bevor man ausfährt, empfiehlt es sich, das Auto in alle Richtungen zu umsehen und sicherzustellen, dass sich hinter dem Wagen niemand befindet.

Ob Das sollten Sie wissen:

Forscher der Oxford-Universität haben Studien durchgeführt, die zeigten, dass eine vegetarische Ernährung das menschliche Gehirn schädigen kann, da sie zu einer Verringerung seiner Masse führt; daher empfehlen sie, Fisch und Fleisch keinesfalls vollständig von der Ernährung auszuschließen.


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