Adschifljuk

Kaugummis Adschifljuks Adschifljuk – ein Kombinationspräparat mit antiazidem, adsorbierendem und umhüllender Wirkung.

Form der Darreichung und Zusammensetzung

Die Darreichungsform: eine runde, beidseitig ebene weiße Tablette (mit einzelnen dunklen Einschlüssen), die einen charakteristischen Geschmack aufweist; erhältlich in Blisterpackungen à 10 Tabletten oder als Karton mit zwei Blisterpackungen.

Wirkstoffgehalt pro Tablette

  • Aluminiumhydroxid (enthaltend mindestens 76,5 % Aluminiumoxid) – 400 mg;
  • Magnesiumhydroxid – 400 mg.

Hilfsstoffe: Povidon, Mannitol, Isopropanol, Natriumsaccharin, Sorbitol, Saccharose und gereinigtes Wasser.

Zutaten des Gleitmittels: Magnesiumstearat, kolloidales Siliciumdioxid sowie Pfefferminzöl.

Anwendungshinweise

  • Akute Gastritis
  • Schub einer chronischen Gastritis bei normaler oder gesteigerten Sekretion
  • Ulkuskrankheit (symptomatische Magengeschwüre und Zwölffingerdarmgeschwüre)
  • Akute Duodenitis
  • Akute Pankreatitis
  • Chronische Pankreatitis im akuten Schub
  • Hiatushernie (Zwerchfellbruch) mit Ösophago-Gastral-Lücke
  • Refluxösophagitis
  • Erosionen der Schleimhaut im oberen Magen-Darm-Trakt
  • Hyperphosphatämie
  • Dyspepsie durch verlangsamte Magenentleerung oder Gärungsprozesse (im Rahmen der kombinierten Therapie)
  • Magendyskomfort, Sodbrennen und Oberbauchschmerzen (infolge von Ernährungsfehlern, Einnahme bestimmter Medikamente sowie Konsum von Kaffee, Alkohol und Nikotin)

Kontraindikationen

Absolute Kontraindikationen:

  • Alzheimer-Krankheit
  • Hypophosphatämie
  • Nachgewiesene Funktionsstörungen der Niere
  • Das Kindesalter bis zum 12. Lebensjahr
  • Schwangerschaft
  • Erhöhte Empfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen des Präparats

Vorsichtige Anwendung

  • Niereninsuffizienz
  • Diabetes mellitus
  • Stillzeit

Art der Anwendung und Dosierung

Adschifljuk sollte als Lösung oder Tabletten im Mund bis zur vollständigen Auflösung eingenommen werden.

Für Erwachsene wird die Einnahme mit 2–3 Tabletten pro Stunde nach dem Essen und vor dem Schlaf empfohlen; bei Magengeschwüren erfolgt die Einnahme 30 Minuten vor dem Essen. Bei Bedarf kann die Einzeldosis auf 3–4 Tabletten erhöht werden. Zur unterstützenden Therapie wird Adschifljuk nach Besserung des Zustands in einer Dosis von 1 Tablette dreimal täglich für 2–3 Monate fortgeführt.

Für Jugendliche ab 12 Jahren wird die Einnahme mit 1 Tablette pro Stunde nach dem Essen und vor dem Schlaf empfohlen; bei Magengeschwüren erfolgt die Einnahme 30 Minuten vor dem Essen.

Nebenwirkungen

  • Gastrointestinale Nebenwirkungen: selten – Geschmacksstörungen, Übelkeit, Obstipation sowie Erbrechen.
  • Weitere Nebenwirkungen bei Langzeitanwendung in hohen Dosen: Osteomalazie, Hyperkalzämie, Hyperalbuminämie, Hypokaliämie, Hypermagnesiämie, Hypophosphatämie, Nierenfunktionsstörung, Nephrokalzinose sowie Enzephalopathie und Osteoporose.

Bei Patienten mit renaler Insuffizienz können Durstgefühl, Reflexschwäche und eine Senkung des arteriellen Blutdrucks auftreten.

Besondere Hinweise

Zwischen den Applikationen von Adschifljuk und anderen Arzneimitteln müssen mindestens zwei Stunden Pause eingehalten werden.

Während der Therapie muss die ausreichende Zufuhr von Phosphaten über die Nahrung sichergestellt werden.

Hinweise für Patientinnen mit Diabetes mellitus: Eine Tablette Adschifljuks enthält 40 Milligramm Saccharose, was weniger als eine Broteinheit (BE) entspricht.

Das Präparat beeinflusst die Reaktionsgeschwindigkeit und die Konzentrationsfähigkeit nicht; daher kann es unabhängig vom Berufsbereich zur Therapie eingesetzt werden.

Wechselwirkungen mit Arzneimitteln

Das Präparat Adschifljuk verzögert und verringert die Absorption der folgenden Wirkstoffe: Barbiturate (Antazida müssen eine Stunde vor oder zwei Stunden nach der Einnahme eingenommen werden), Rezeptorblocker, indirekte Antikoagulanzien, Beta-Adrenoblocker, Cheno- und Ursodesoxycholsäure, Salicylate, Antibiotika der Tetrazyklin-Reihe sowie Chinolone (Grepafloxacin, Ziprofloxacin, Enoksazin, Ofloxacin, Norfloxacin u. a.), Ketoconazol, Itrakonazol, Digoxin, Phenytoin, Pipampizin, Azithromycin, Rifampicin, Chlorpromazin, Indometacin, Isoniazid, Penicillamin, Dipyridamol, Diflunisal, Zefpodoksim, Lansoprazol und Salzetabin. Die Liste umfasst unter anderem Fexofenadin. Н2-гистаминовых Die Liste umfasst unter anderem Fexofenadin.

M-Cholinoblocker verzögern die Magenentleerung und verstärken sowie verlängern dadurch den Effekt von Adschifljuk.

Lagerungsdauer und -bedingungen.

Aufbewahren an einem für Kinder unzugänglichen Ort bei einer Temperatur von bis zu 25 °C.

Die Haltbarkeitsdauer beträgt fünf Jahre.

Ob Das sollten Sie wissen:

Das menschliche Gehirn macht etwa 2 % der gesamten Körpermasse aus und verbraucht dabei rund 20 % des Sauerstoffs, der ins Blut gelangt. Diese Tatsache macht das menschliche Gehirn außerordentlich empfindlich gegenüber Schäden durch Sauerstoffmangel.


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