Andriol

Andriol-Kapseln Andriol – Das medikamentöse Präparat, das den endogenen Testosteronmangel ausgleicht. Testosteron ist ein Hormon, das für die normale Entwicklung der männlichen Geschlechtsorgane und sekundärer Geschlechtsmerkmale unerlässlich ist.

Darreichungsform und Zusammensetzung

Andriol wird in Kapseln mit einer Dosierung von 40 Milligramm verabreicht. Der Hauptwirkstoff des Präparats ist Testosteron-dekanat.

Hilfsstoffe: Triglyceride mittlerer Kettenlänge, Propylenglykolmonolaurat, Lecithin, Glycerin, Rizinusöl sowie Gelatine und Farbstoffe.

Anwendungsangaben

Andriol wird als Hormonsubstanz bei Erkrankungen und Zuständen eingesetzt, die auf einen Testosteronmangel zurückzuführen sind:

  • Endokrine Impotenz;
  • Eunuchoidismus;
  • Postkastrierungs-Syndrom;
  • Hypogonadismus
  • Unfruchtbarkeit im Zusammenhang mit einer Störung der Spermatogenese
  • Klimakterische Beschwerden beim Mann (Senkung der Libido, Verschlechterung des Allgemeinbefindens)
  • Maskulinisierung bei transsexuellen Personen
  • Androgendefizit-induzierte Osteoporose

Kontraindikationen

Die Anwendung von Andriol ist bei Verdacht auf ein Karzinom der Brust oder der Prostata sowie bei Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen des Präparats kontraindiziert. Das Medikament sollte mit Vorsicht verschrieben werden bei latenter oder manifestierter Herzmuskelschwäche, Migräne, Hypertonie, Nierenfunktionsstörungen, benigner Prostatohyperplasie und Epilepsie.

Anwendungsart und Dosierung

Andriol wird in der Anfangsdosierung mit 120 bis 160 Milligramm pro Tag über einen Zeitraum von zwei bis drei Wochen verabreicht. Für die Durchführung einer unterstützenden Therapie wird das Präparat auf 40 bis 120 Milligramme pro Tag reduziert. Die Tagesdosis ist in zwei Einzeldosen zu teilen.

Das Medikament sollte während der Mahlzeiten eingenommen werden, ohne es zu kauen, um eine ausreichende Absorption des Wirkstoffs sicherzustellen.

Nebenwirkungen

Die Anwendung von Andriol bei präpubertären Jungen kann den vorzeitigen Verschluss der Epiphysenfugen, eine beschleunigte Geschlechtsreifung sowie ein Wachstum der Gliedmaßen und eine Zunahme der Erektionsfrequenz verursachen.

Bei Männern kann das Präparat ein priapismus (eine krankhafte und langdauernde Erektion, die oft nicht mit sexueller Anregung verbunden ist), Oligospermie sowie eine Verkleinerung des Ejakulatvolumens verursachen.

Darüber hinaus trägt das Medikament zur Hemmung von Natrium und Wasser im Organismus bei.

Besondere Hinweise

Bei Auftreten androgenbedingter Nebenwirkungen muss die Behandlung abgebrochen werden. Eine Wiederaufnahme der Andriol-Gabe ist erst nach Abklingen der unerwünschten Erscheinungen möglich; dabei ist eine Dosisreduktion erforderlich.

Äquivalente

Zu den Äquivalenten von Andriol zählen folgende Wirkstoffe: Nebido, Testosteronpropionat und Androgel.

Lagerung und Haltbarkeit

Das Präparat sollte bei Temperaturen zwischen 8 und 30 °C lichtgeschützt aufbewahrt werden.

Die Haltbarkeitsdauer beträgt drei Jahre.

Ob Bitte beachten Sie Folgendes:

Selbst wenn das menschliche Herz nicht schlägt, kann eine Person über einen langen Zeitraum dennoch leben, wie der norwegische Fischer Jan Rewsdal demonstriert hat. Sein „Motor" ist seit vier Stunden stillgestanden, nachdem sich der Fischer geirrt und im Schnee eingeschlafen ist.


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