Die Autohämotherapie ist eine kosmetische und therapeutische Maßnahme, die durch subkutane oder intramuskuläre Injektion von Blut aus den eigenen Venen des Patienten erfolgt. Diese Methode basiert auf dem Prinzip „Ähnliches heilt Ähnliches". Nach Ansicht der Wissenschaftler enthält das Blut – dessen Hauptbestandteil Wasser ist – Informationen über im Organismus vorhandene Pathologien; bei einer erneuten Verabreichung wird die Quelle der Krankheit zerstört.
Die erste erfolgreiche Erfahrung mit der Autohämotherapie wurde 1905 vom Chirurgen August Bier beschrieben, wobei er diese Prozedur zur Behandlung von Brüchen durch die Bildung künstlicher Hämatome einsetzte. Anschließend unternahmen Experten Versuche, mittels der Autohämotherapie die Immunität bei langdauernden Entzündungen und Infektionskrankheiten wie Furunkulose zu stärken.
Die Autohämotherapie zählt heute zu den immunkorrigierenden Therapien und hat sich in der Kosmetik weit verbreitet. Das Prinzip dieser Methode basiert auf der subkutanen oder intramuskulären Injektion von Blut aus den eigenen Venen des Patienten.
Die klassische Prozedur der Autohämotherapie umfasst die intramuskuläre oder subkutane Injektion von frischem, unverdünntem Eigenblut des Patienten. Üblicherweise wird das Blut aus einer Vene entnommen und intramuskulär in den oberen Quadranten des Gesäßes injiziert. Um die Bildung von Infiltraten an der Einstichstelle zu verhindern – darunter versteht man Bereiche mit charakteristischer Ansammlung körpereigener Zellelemente, erhöhter Dichte und vergrößerter Umfang –, wird zeitweise ein Wärmekissen verwendet.
Zu Beginn einer Behandlung nach dem klassischen Schema werden 2 ml Blut injiziert. Anschließend wird alle zwei bis drei Tage die Menge um weitere 2 ml erhöht, bis eine Gesamtmenge von 10 ml erreicht ist. Während eines Kurses erhalten Patienten in der Regel zwischen 10 und 15 Injektionen; dabei können Dauer und Umfang des applizierten Blutes je nach individuellem Fall variieren.
Neben der klassischen Methode existieren weitere Varianten zur Durchführung der Autohämotherapie:
Durch die Kombination von Kontraindikationen und Nebenwirkungen mit stabilen positiven Ergebnissen hat sich die Autohämotherapie zu einer der populärsten Behandlungsmethoden entwickelt. Ihr schleichender Verlauf und ihre Wirksamkeit bei rezidivierenden Erkrankungen machen sie besonders attraktiv. Unter fachkundiger Durchführung aktiviert diese Prozedur zuverlässig die Rehabilitations- und Abwehrmechanismen des Organismus, fördert die intensive Heilung von Wunden und Traumen, beschleunigt die Genesung bei entzündlichen Erkrankungen sowie die psychische und körperliche Leistungsfähigkeit.
Aufgrund ihres außerordentlich positiven Einflusses auf den Organismus hilft die Autohämotherapie dabei, folgenden Erkrankungen vorzubeugen:
Nach den klinischen Erfahrungen ermöglicht die Autohämotherapie:
Die Autohämotherapie erfreut sich bei Akne großer Beliebtheit. Sie stellt eine hervorragende Alternative zur Antibiotika-Therapie bei problematischer Haut dar, ohne dass auf die Behandlung mit äußerlichen Mitteln wie Cremes, Lotionen oder Masken zurückgegriffen werden muss.
Das Prinzip der Autohämotherapie bei Akne besteht in der Stimulierung körpereigener Abwehrreaktionen durch im Blut enthaltene Giftstoffe (Toxine), Schlacken sowie den übrigen ‚Müll', der häufig Ursache für Hauterkrankungen ist. Durch die Autohämotherapie wird das Immunsystem gestärkt, was jedoch bei bakteriellen Infektionen kontraproduktiv wirken kann. Unabhängig von ihrer Effektivität befreit die Autohämotherapie den Patienten nicht von täglichen hygienischen Maßnahmen zur Hautpflege.
Nach den Bewertungen beträgt die Effektivität der Autohämotherapie bei Akne etwa 80 %.
Das Verfahren des Venenbluttransfers hat in der Kosmetik breite Anwendung gefunden. Die Aussagen zur Autohämotherapie beschränken sich dabei nicht nur auf Hauterkrankungen wie Akne, sondern umfassen auch das vorzeitige Altern der Haut bei Frauen ab dem 30. Lebensjahr. Die Verjüngung des Organismus erfolgt durch die Wiederherstellung des endokrinen Status und des hormonellen Hintergrunds des Patienten mittels der Infusion körpereigener Hormone.
Zu den Kontraindikationen der Autohämotherapie zählen unter anderem:
Als Kontraindikation für die Autohämotherapie gilt die Verabreichung großer Blutvolumina, da dies zu Fieber, Schüttelfrost, Muskelschmerzen sowie lokalen Entzündungsreaktionen führen kann.
Nach den bisherigen Bewertungen ist eine Kombination der Autohämotherapie mit der Einnahme von Antibiotika nicht ratsam.
Das Überführen des eigenen Blutes ist ein einfaches Verfahren, das bei Vorliegen der entsprechenden Indikationen auch zu Hause durchgeführt werden kann. Beachten Sie in diesem Fall jedoch einige wichtige Punkte:
Bei geringsten Zweifeln an der Richtigkeit des Eingriffs ist es ratsam, auf eine Autohämotherapie unter häuslichen Bedingungen zu verzichten und die Sitzung in einer medizinischen Einrichtung durchzuführen.
Die Abwesenheit von Kontraindikationen für die Autohämotherapie rechtfertigt keine eigenständige Entscheidung des Patienten über diese Prozedur. Eine ärztliche Konsultation vor der Therapie ist zwingend erforderlich.
Im Darmtrakt kommen, leben und sterben Millionen von Bakterien; man kann sie nur bei starker Vergrößerung erkennen, wenn sie in einer gewöhnlichen Tasse gesammelt wurden.
Die Sklera und die Bindehaut des Auges werden durch Blutgefäße intensiv mit Sauerstoff versorgt, um das nervöse Gewebe des Organs zu sättigen.
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