Asona

Asona ist ein synthetisches Arzneimittel, das zur Behandlung verschiedener depressiver Störungen eingesetzt wird.

Darreichungsform und Inhaltsstoffe

Das Arzneimittel liegt als Kapsel vor und wird peroral eingenommen; es enthält den Wirkstoff Trazodon in Dosierungen von 25 mg, 50 mg und 100 mg.

Anwendungshinweise

Asona wirkt antidepressiv und sedierend. Die Einnahme des Präparats erhöht bei Depressionen die Schlafqualität und -dauer sowie verringert das pathologische Alkoholkonsumverhalten; zudem kann es zur Behandlung akuter Zustände mit Unruhe und Schlafstörungen eingesetzt werden.

Asona führt nicht zu einer schleichenden Gewöhnung, wird vom Gastrointestinaltrakt gut aufgenommen, und die therapeutische Wirkung zeigt sich nach 4 bis 10 Tagen ab Behandlungsbeginn.

Gemäß den Anweisungen wird Asona bei verschiedenen Formen von Depressionen – endogen, neurotisch, psychotisch und somatogen – eingesetzt. Das Medikament ist in Fällen erfolgreich, wenn der Patient mindestens vier der aufgeführten Symptome aufweist:

  • Schlafstörung
  • vermindertes Interesse an der Umwelt
  • Hemmung
  • Appetitverlust oder gesteigerte Hungerneigung
  • Denkverzögerung
  • gestörte Konzentrationsfähigkeit
  • verminderte sexuelle Aktivität
  • Angststörung und Phobien
  • quälendes Schuldgefühl
  • Suizidgedanken.

Außerdem werden Aussagen zur Anwendung des Präparats Asona bei akutem Alkoholentzug und Benzodiazepinabhängigkeit gemacht. In einigen Fällen ist die Anwendung dieses Medikaments auch zur Prophylaxe von Migräneattacken möglich.

Kontraindikationen

Die Anwendung von Asona ist bei Schwangeren und stillenden Frauen kontraindiziert. Das Präparat darf nicht bei Patientinnen mit einer Hypersensibilität gegen Trazodon, bei Kammerarrhythmie, Tachykardie, vorangegangenem Priapismus sowie nach einem akuten Herzinfarkt angewendet werden.

Die Anwendung von Asona ist bei Patienten unter 18 Jahren, bei Herzerkrankungen und arterieller Hypertonie (da ein zusätzlicher blutdrucksenkender Effekt möglich ist) sowie bei Nieren- oder Leberinsuffizienz mit Vorsicht anzuwenden.

Anwendungsart und Dosierung

Zur Therapie leichter Depressionen beträgt die Tagesdosis 150–200 mg, aufgeteilt auf drei Einnahmen. Es wird empfohlen, das Präparat abends vor dem Schlafengehen einzunehmen.

Nebenwirkungen

Die Anwendung von Asona kann durch verschiedene zentralnervöse Nebenwirkungen begleitet sein, die sich gewöhnlich als Schläfrigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Unruhe, Verwirrtheit, Myalgie, Bewegungsstörungen, Schlaflosigkeit, verminderter Belastbarkeit, Tremor sowie Bewusstseinsstörungen äußern.

Störungen des kardiovaskulären Systems können sich als Arrhythmie, Bradykardie, orthostatische Hypotonie, Leitungsstörungen, Kammerflimmern, arterielle Blutdrucksenkung sowie Ohnmachtszustände manifestieren.

Asona kann zudem verursachen:

  • Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Mundtrockenheit und bitteren Geschmack im Mund;
  • Sehstörungen und Augenreizungen
  • Nasenobstruktionen
  • Priapismus
  • Allergische Reaktionen

Besondere Hinweise

Die Anwendung von Asona verändert die Wirkung von Warfarin, verstärkt die Effekte von Barbituraten sowie von Alkohol. Das Medikament bewirkt eine blutdrucksenkende Wirkung; daher ist bei gleichzeitiger Einnahme antihypertensiver Mittel durch den Patienten eine Dosisanpassung erforderlich. Asona kann die Digoxinkonzentration im Blutplasma erhöhen.

Die Einnahme von Asona erfordert eine Kontrolle der klinischen Blutanalyse, da eine Senkung der Gesamtzahl der Leukozyten möglich ist.

Das Präparat ist bei Prostatahyperplasie und Glaukom nicht kontraindiziert. Die Behandlung älterer Patientinnen muss unter Kontrolle des arteriellen Blutdrucks erfolgen.

Bei Männern wird im Falle einer unangemessenen Erektion dringend geraten, unverzüglich einen Arzt aufzusuchen.

Während der Anwendung von Asona ist Vorsicht beim Führen von Fahrzeugen und bei anderen Tätigkeiten geboten, die eine erhöhte Konzentration der Aufmerksamkeit erfordern.

Analoga

Basierend auf dem Wirkmechanismus von Asony sind dies die Medikamente: Befol, Asafen, Koaksil, Mirsaten, Alwenta, Mirtasonal, Inkasan, Deprim, Waldoksan, Wenlaksor, Welafaks, Wensuert, Remeron, Nejroplant, Welaksin, Kaliksta, Esprital, Pirasidol, Negrustin und Normasidol.

Lagerfristen und Lagerbedingungen

Asona wird auf ärztliche Verschreibung in Apotheken abgegeben; die Haltbarkeitsdauer der Kapseln beträgt 5 Jahre.

Ob Das sollten Sie wissen:

Das menschliche Blut „läuft" unter hohem Druck durch die Gefäße, und bei Störung seiner Integrität kann es bis zu 10 Meter weit spritzen.


Impressum | Datenschutz | Über uns | Kontakt