Betak

Betak (Tabletten mit filmüberzogenem Film) Betahämoglobin – ein synthetisches Medikament mit dem beschriebenen blutdrucksenkenden Effekt

Ausgabeform und Wirkstoffgehalt

Das Präparat wird als weiße, bikonvexe, runde Filmtablette in Blisterpackungen (à 10 Stück) und Kartonpackungen (à 3 Packungen) abgegeben.

Wirkstoff: Betaxolol; je Tablette 20 Milligramme.

Hilfsstoffe: Natriumamylglykolat, Laktose-Monohydrat, Magnesiumstearat, mikrokristalline Cellulose, wasserfreies kolloidales Siliciumdioxid, Hydroxypropylmethylcellulose und Polyethylenglykol 400.

Anwendungsgebiete

  • Arterielle Hypertonie
  • Hypertrophe Kardiomyopathie
  • Ischämische Herzerkrankung: Belastungsangina pectoris sowie Angina pectoris in Ruhe und der Myokardinfarkt
  • Aufnahme der Herzrhythmusstörungen, insbesondere Kammer-Tachyarrhythmien, Sinustachykardie und Extrasystolie

Kontraindikationen

Die Anwendung von Betak ist bei Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe sowie gegen das Salz Betaxolol und bei den nachfolgend genannten Erkrankungen verboten:

  • Langanhaltende Herzinsuffizienz Grad II bis III
  • Herzinfarkt
  • AV-Block II. oder III. Grades
  • Bradykardie
  • Arterielle Hypotonie
  • Raynaud-Syndrom
  • Bronchialasthma
  • Prinzmetal-Angina
  • Sinusknotenblock
  • Kardiomegalie
  • Myasthenia gravis
  • Obliterierende Endarteritis
  • Lungenemphysem
  • Chronisch-obstruktive Bronchitis
  • Stark ausgeprägte Nierenfunktionsstörung
  • Diabetes mellitus
  • Psoriasis

Anwendungsform und Dosierung

Betak wird bei arterieller Hypertonie zu Beginn der Behandlung mit 5–10 mg pro Tag verschrieben. Nach einigen Wochen kann die Dosis auf bis zu 20 mg erhöht werden. Die Tabletten werden einmal täglich eingenommen (unabhängig von der Nahrungsaufnahme).

Nebenwirkungen

Bei der Einnahme von Betak können folgende unerwünschte Wirkungen auftreten:

  • Bradykardie, Herzinsuffizienz, orthostatische Hypotension, AV-Block sowie eine Exazerbation des peripheren Kreislaufs (manifestiert als Paresthesien), Temperaturabfall der Extremitäten und Raynaud-Syndrom.
  • Verschlimmerung der Psoriasis
  • Asthenie, Verwirrtheit, Schwindel, Kopfschmerzen, vermehrte Erschöpfbarkeit, Depression, Somnolenz und Halluzinationen
  • Bronchospasmus
  • Übelkeit, Durchfall oder Verstopfung sowie Erbrechen und Cholestase
  • Trockenes Auge
  • Das Exanthem sowie das Nesselsucht
  • Impotenz
  • Felty-Syndrom sowie Thrombozytopenie

Bei einer Überdosierung von Betahistin können Bradykardie, Ohnmacht, AV-Blockaden, Krampfanfälle, Herzinsuffizienz, ein Abfall des arteriellen Blutdrucks sowie Bronchospasmen auftreten.

Besondere Hinweise

Bei der Anwendung ist zu beachten, dass sich im ersten Behandlungsverlauf bei entsprechender Neigung eine Herzinsuffizienz entwickeln kann.

Um das Rebound-Syndrom zu vermeiden, sollte die Tagesdosis nach Therapieende schrittweise auf 5 mg alle 3 bis 4 Tage verringert werden.

Bei gleichzeitiger Anwendung mit Kalziumkanalblockern, Beta-Blockern, Herzglykosiden, Antihypertensiva, Inhalationsnarkotika sowie Adrenergika und Phenothiazinen ist Vorsicht geboten.

Die Anwendung ist unter besonderer Vorsicht während der Schwangerschaft und Stillzeit gestattet.

Analoga

Die strukturellen Analoga von Betak sind die Präparate Lokren und Betaksolol.

Aufbewahrungsbedingungen

Betak gilt als Medikament, das auf Rezept abgegeben wird.

Die empfohlene Haltbarkeit beträgt bei einer Lagertemperatur von 25 °C zwei Jahre.

Ob Bitte beachten Sie:

Früher wurde angenommen, dass Sauerstoff den Organismus bereichert; diese Ansicht wurde jedoch widerlegt. Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass das Gähnen die Hirntemperatur senkt und die Arbeitsfähigkeit verbessert.


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