Diät mit Bonner Suppe

Charakterisierung der Diät Zusammenfassende Bewertung
Dauer: 7 oder 14 Tage

4,0 aus 5

Eine der klassischen Diäten, deren Wirksamkeit durch die Zeit belegt ist. Die Diät ist insgesamt ausgewogen und hilft nicht nur bei der Gewichtsreduktion, sondern auch der Vorbeugung von Verstopfung, Wassereinlagerungen und Hautproblemen.

Empfohlen Dauer: 3 Monate
Geschwindigkeit des Gewichtsverlusts
Sicherheit
Vielfalt der Lebensmittel

Die Bonner Suppe-Diät zählt seit vielen Jahren zu den zehn populärsten Ernährungsformen. Diese Beständigkeit in Zeiten, in denen sich die Mode jährlich ändert, zeigt, dass die Bonner Diät erhebliche Vorteile bietet; dabei steht vor allem ihre Wirksamkeit im Vordergrund.

Das Lebensmittelangebot der Bonner Diät ist vielfältig und damit leicht umsetzbar. Der wichtigste Aspekt ist dabei die Hauptzutat – die heilkräftige Suppe –, die hilft, überschüssiges Gewicht abzubauen.

Der genaue Bezug des Namens zur Stadt Bonn bleibt unklar; dennoch haben sich viele Interessierte durch diesen Namen angesprochen und verstanden, worum es geht, obwohl es zahlreiche Rezepte dafür gibt.

Die gewichtsreduzierende Wirkung der Suppe beruht auf drei Eigenschaften: einem niedrigen Kaloriengehalt, einer appetitzügelnden und stoffwechselanregenden Wirkung. Letztere wird durch die Zugabe von aromatischen Gewürzen erreicht, die den Stoffwechsel anregen, sowie durch Gemüse wie Kohl und Sellerie, das fettspaltende Substanzen (zum Beispiel Methionin) enthält.

Neben der Bonner Suppe umfasst die Diät Früchte und Fruchtsäfte, grünes Gemüse, Kartoffeln, mageres Fleisch (Fisch, Huhn oder Rindfleisch nach Wahl) sowie braunen Reis.

Eine Hauptvoraussetzung für die Wirksamkeit der Bonner Suppe ist das strikte Einhalten des Rezepts; da dies jedoch recht komplex ist, haben sich verschiedene Varianten entwickelt. In jedem Fall sollten Ernährungsberater die Zutatenlisten der einzelnen Varianten sorgfältig prüfen und jene auswählen, die den persönlichen Geschmackspräferenzen am besten entsprechen. Erfahrungsgemäß führt ein solches Vorgehen dazu, dass die Diät unabhängig vom gewählten Rezept gleich wirksam ist, sofern die Empfehlungen strikt beachtet werden.

Bonner Suppe

Die Bonner-Suppe-Diät ist für eine Woche konzipiert; bei Bedarf kann sie jedoch auf einen wöchentlichen Zyklus verlängert werden, um ein signifikantes Gewichtsverlustziel zu erreichen. In diesem Fall beginnt der Zyklus nach dem Abschluss des siebenten Tages erneut mit Tag eins. Sollte die Diät aus irgendeinem Grund unterbrochen worden sein, muss bei der Wiederaufnahme ebenfalls von Tag eins ausgegangen werden.

Auf der Bonner-Suppe-Diät können in einer Woche zwischen 2 und 6 Kilogramm abgenommen werden. Die Geschwindigkeit des Gewichtsverlusts hängt von vielen Faktoren ab: Zunächst nimmt das Gewicht schneller ab, während die Abnahmegeschwindigkeit im weiteren Verlauf verlangsamt wird. Dies ist ein normaler Prozess und sollte nicht beunruhigen.

Vorteile der Diät

Die Vorzüge der Bonner-Suppe-Diät liegen in ihrer Wirksamkeit, dem positiven Nährstoffhaushalt sowie einer guten Verträglichkeit. Das Ernährungsangebot ist vielfältig genug, um den Organismus mit allen notwendigen Substanzen zu versorgen; dadurch werden Haut, Haare und Nägel nicht geschädigt.

Die Diät besteht aus Gemüse und liefert nicht nur Vitamine und Mineralstoffe, sondern auch Ballaststoffe, die für die normale Darmfunktion essenziell sind. Daher ermöglicht diese Diät, Verstopfungen – ein häufiges Problem bei Gewichtsabnahme – zu vermeiden. Zudem fördern die Ballaststoffe die Entschlackung des Körpers, unterstützen dessen Regeneration und normalisieren den Stoffwechsel.

Nachteile und Kontraindikationen

Laut Ernährungsassistenten gilt der Mangel an säurebildenden Lebensmitteln als wesentlicher Nachteil dieser Diät, da diese Lebensmittel wichtige Lieferanten für Kalzium und nützliche Bakterien sind. Daher wird die Bonner-Suppe-Diät Personen mit Dysbiose nicht empfohlen.

Ein weiterer Nachteil dieser Diät ist der sogenannte Wachstums-Effekt: Durch das sofortige Hinzufügen bestimmter Lebensmittel zur Ernährungsweise wird die Wasserausscheidung verstärkt. Dies kann den falschen Eindruck erwecken, das Gewicht gehe sehr schnell verloren; tatsächlich geht in diesem Fall jedoch primär Wasser und nicht Fett verloren. Unter den Bedingungen der Entwässerung scheidet der Organismus hingegen Fett aus, da dieser auch strategische Wasserreserven benötigt. Zudem führt die Entwässerung zu Hautproblemen wie Faltenbildung und Pigmentflecken. Um diesen negativen Effekt der Bonner-Suppe-Diät zu kompensieren, ist es unerlässlich, während des Diaseins ausreichend Wasser zu trinken; empfohlen wird ein Mindestverbrauch von 6 bis 8 Gläsern reinem Wasser pro Tag.

In der Bonner-Suppe-Diät sind Salz, Zucker sowie alkoholische Getränke streng untersagt.

Schließlich kann die hohe Ballaststoff- und Gewürzmengen bei Menschen mit gastrointestinalen Erkrankungen zu einer Verschlimmerung ihrer Beschwerden führen.

Bei Vorliegen chronischer Vorerkrankungen ist vor Beginn der Diät eine Konsultation des behandelnden Arztes unerlässlich.

Welche Lebensmittel sind erlaubt?

Natürlich ist das erste Gericht dieser Diät die Gemüsesuppe. Wir präsentieren zwei Rezepte unter Berücksichtigung ihrer Beliebtheit. Das erste Rezept gilt als originell und hat die Bonner Suppe weltweit berühmt gemacht.

Erste Variante des Rezepts:

Gemüse:

  • 6 mittelgroße Zwiebeln;
  • 4 mittlere Möhren;
  • 2 grüne Paprikaschoten;
  • 2–3 kleine Tomaten oder 1 große;
  • 1 kleiner Kohl;
  • 20 g geriebener Knoblauch.

Das Kraut:

  • 1 Bund Stangensellerie
  • 1 Bund Korianderkraut
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Bund Schnittlauch

Gewürze:

  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Esslöffel Kurkuma
  • 1 Esslöffel gemahlener Koriander
  • 1 Esslöffel gemahlene Koriandersamen
  • 1–2 gehackte kleine rote Paprikawürfel
  • Etwas frischen Ingwer

2 Esslöffel Pflanzenöl zum Anbraten

Zubereitung:

Die Zwiebeln fein in Scheiben schneiden, im Pflanzenöl bis zur goldgelben Farbe anbraten, mit Kurkuma und Kreuzkümmel würzen, Knoblauch hinzufügen, etwas Wasser einrühren und bei schwacher Hitze etwa 10 Minuten köcheln lassen.

Anschließend das gehackte Gemüse hinzufügen: Möhren, Sellerie, Paprika, Kohl und Tomaten. Mit Wasser übergießen, sodass der Flüssigkeitsspiegel etwas über dem Niveau des Gemüses liegt, sowie Lorbeerblatt, Koriander, rote Paprika, Petersilie und Ingwer einrühren.

Das Gemüse etwa 10–15 Minuten nach dem Kochen ansetzen bis zur Garreife.

Zweite Variante des Rezepts:

  • 250 g Zwiebeln
  • 100 g Tomaten oder gleichviel frischer Tomatensaft
  • 100 g Sellerie
  • 70 g Weißkohl
  • 70 g Rosenkohl oder Brokkoli
  • 70 g Möhren
  • 70 g Süßpaprika
  • 2–3 Knoblauchzehen
  • Schnittlauch, Petersilie und Dill nach Belieben

Gewürze

  • 1 g Pfefferkörner
  • 1 g roter, scharfer, getrockneter Pfeffer
  • 2 Lorbeerblätter

Die Mengenangaben beziehen sich auf einen Kochtopf mit einem Fassungsvermögen von 3 Litern.

Hier finden Sie das detaillierte Rezept für die Bonner Suppe. Wie wir sehen, unterscheiden sich die Rezepte, insbesondere in Bezug auf die Würzigkeiten, erheblich: Die zweite Variante verwendet weniger davon und wird daher bevorzugt von Personen, die sie aufgrund medizinischer Gründe (zum Beispiel bei Neigung zu Allergien oder Sodbrennen) nicht konsumieren können. Zudem ist das zweite Rezept für unseren Geschmack gewohnheitsmäßiger, weshalb viele Menschen es gerade bevorzugen. auf diesem Hinweis .

Je nach Vorliebe kann die Suppe mit einem Mixer püriert werden.

Zur Diät gehören neben der Bonner Suppe Früchte und Fruchtsäfte, grünes Gemüse sowie Kartoffeln. Als Proteinquellen kommen nicht fettiges Fleisch (Fisch, Huhn oder Rindfleisch nach Wahl) in Frage.

Zu den Getränken zählen Wasser, Magermilch, Tee sowie Kaffee mit Zucker.

Welche Lebensmittel sind verboten?

Bei der Bonnersuppe-Diät sind Salz, Zucker sowie alkoholische Getränke ausgeschlossen.

Es wird dringend empfohlen, bei den vorgeschriebenen Lebensmitteln zu bleiben und die Diät nicht eigenständig zu erweitern, da der therapeutische Effekt in diesem Fall erheblich beeinträchtigt werden könnte. Eine Einschränkung der Rationen oder das Aussortieren von bestimmten Lebensmitteln ist unzulässig; dies würde das Befinden verschlechtern, die Belastung steigern und gesundheitliche Risiken nicht ausschließen.

Es ist untersagt, den Tagesplan zu ändern oder einen Tag durch einen anderen (z. B. den zweiten anstelle des ersten) zu ersetzen.

Das Menü

Bei der Bonnersuppe-Diät erfolgt keine Unterteilung in Frühstück, Mittag- und Abendessen für alle Tage mit Ausnahme des zweiten Tages, an dem das Abendessen weggelassen wird. Während des Tages ist die Nahrungsaufnahme so flexibel wie möglich; insbesondere kann die Suppe ohne Einschränkungen verzehrt werden.

Erster Tag

Bonner Suppe sowie beliebige Früchte, ausgenommen Bananen.

Zweiter Tag

Frühstück und Mittagessen: Bonner Suppe sowie grünes Gemüse.

Abendessen: Bonner Suppe (in der üblichen Zubereitung) oder gebackene Kartoffeln mit einer kleinen Menge Pflanzenöl.

Dritter Tag

Suppe, Obst und Gemüse (mit Ausnahme von Bananen und Kartoffeln)

Vierter Tag

Suppe, drei Bananen und fettarme Milch

Fünfter Tag

Suppe, frische Tomaten und 400 bis 500 Gramm magere Fleischsorte nach Wahl

Sechster Tag

Suppe aus magerem Rindfleisch und grünem Gemüse ohne Einschränkungen

Siebter Tag

Suppe aus magerem Fleisch, braunem Reis und beliebigen Gemüsen (außer Kartoffeln) sowie naturtrübem Fruchtsaft ohne Zuckerzusatz

Segensreiche Ratschläge

Der erste Rat: Um die Suppe unbelastet zu halten, kann sie in gewöhnlicher Weise oder gelegentlich als Suppenpüree zubereitet werden.

Der zweite Rat: Mit Ausnahme des obligatorischen Sellerie können andere Blattgemüse je nach Geschmack gewählt werden; so kann beispielsweise Koriander durch Dill ersetzt werden, falls dieser nicht geschätzt wird.

Ob Das sollten Sie wissen:

Amerikanische Wissenschaftler haben Experimente an Mäusen durchgeführt und festgestellt, dass Saft aus Arbusnyj die Entwicklung einer Atherosklerose in den Gefäßen verhindert. Eine Gruppe der Mäuse trank normales Wasser, während die zweite Gruppe den Saft aus Arbusnyj zu sich nahm; daraufhin waren die Gefäße der zweiten Gruppe frei von Cholesterinplaques.


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