Zetirizin

Zetirizin – ein antiallergisches Arzneimittel; Histamin-H1-Rezeptorantagonist. Das Antiallergikum Zetirinaks

Zusammensetzung und Darreichungsform von Zetirizin

Das Präparat besteht aus weißen, ellipsoiden bikonkaven Tabletten, die jeweils 10 mg Zetirin-Dihydrochlorid enthalten.

Zusätzliche Komponenten: mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat, Lactose-Monohydrat, kolloidales Siliciumdioxid und Crospovidon.

7 Tabletten pro Packung.

Pharmakologische Wirkung

Gemäß der Gebrauchsanweisung ist Zetirinaks ein H1-Histaminrezeptorblocker; er wirkt als Metabolit von Hydroxyzin und als kompetitiver Antagonist am Histamin.

Zetirizin erleichtert den Verlauf allergischer Reaktionen und beugt ihrer Entwicklung vor; im späten Stadium hemmt es die Freisetzung von Vermittlern sowie die Migration eosinophiler, basophiler Granulozyten und Neutrophiler und beeinflusst das frühe Stadium durch ausgeprägte antisekretorische und antipruritive Wirkung.

Zetirizin nimmt Krämpfe der glatten Muskulatur sowie Ödeme des Gewebes und die Kapillardurchlässigkeit ab; in den empfohlenen Dosierungen wirkt es weder antiserotoninisch noch anticholinerg, und eine beruhigende Wirkung auf den Organismus ist auch bei therapeutischen Dosen nicht zu erwarten.

Basierend auf klinischen Daten setzt Zetirizin bei 95 % der Patienten bereits nach einer Stunde ein; die übrigen 5 % bemerken den Wirkungseintritt erst 20 Minuten nach der Einnahme. Die Wirkdauer beträgt einen Tag.

Nach Beendigung der Therapie bleibt der Effekt des Präparats für einige Tage erhalten.

Anwendung von Zetirizin und Dosierungsschema.

Gemäß den Packungsbeilagen ist Zetirizin zur oralen Einnahme bestimmt; die Tabletten werden mit einer kleinen Menge Flüssigkeit eingenommen.

In der Regel nehmen Kinder ab dem sechsten Lebensjahr sowie Erwachsene das Präparat in einer Einzeldosis von 1 Tablette täglich ein, bevorzugt am Abend; zudem ist eine zweimalige tägliche Einnahme (0,5 Tabletten morgens und 0,5 abends) zugelassen.

Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion wird Zetirizin gemäß den Packungsbeilagen in der Regel in einer Dosierung von 0,5 Tablette täglich verschrieben; bei langdauernder schwerer Niereninsuffizienz beträgt die Dosierung 0,5 Tablette pro Tag.

Anwendungshinweise zu Zetirizin

Gemäß den Packungsbeilagen wird Zetirizin für die folgenden Indikationen empfohlen: Zetirinaks in Tabletten

  • Heuschnupfen (Pollinose)
  • Urtikaria
  • Allergische Dermatosen mit starker Pruritis
  • Angioödem
  • Langanhaltende oder allergische saisonale Bindehautentzündung und Schnupfen

Kontraindikationen

Zetirizin ist bei folgenden Fällen kontraindiziert:

  • Alter unter sechs Jahren
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Überempfindlichkeit gegen einen oder mehrere Wirkstoffe

Zetirizin ist bei Patienten im fortgeschrittenen Alter sowie bei langdauernder Niereninsuffizienz vorsichtig anzuwenden.

Nebenwirkungen von Zetirizin

Nach den Bewertungen wird Zetirizin von den Patienten vorzugsweise gut vertragen und in seltenen Fällen Nebenwirkungen hervorgerufen. Folgende Reaktionen der verschiedenen Organsysteme können gelegentlich auftreten:

  • Schwindel, Migräne, Kopfschmerzen;
  • Bauchbeschwerden, Mundtrockenheit;
  • Angioödem, Hautausschlag und Juckreiz sowie Nesselsucht.

Überdosierung

Bei einmaliger Einnahme von Zetirinaks in der Dosierung von 50 Milligramm können Schläfrigkeit, Reizbarkeit, Mundtrockenheit, Verstopfung, Harnverhaltung und Unruhe auftreten.

In diesem Fall sind eine Magenspülung, die Gabe von Adsorbentien sowie eine symptomatische Therapie erforderlich.

Lagerungsbedingungen für Zetirinaks

Zetirinaks darf nicht länger als 36 Monate bei Raumtemperatur und unter trockenen Lagerungsbedingungen verwendet werden.

Besondere Hinweise

Bei einer Erhöhung der Zetirinaks-Dosierung wird pro Tag eine Senkung der Reaktionsfähigkeit beobachtet.

Während der Einnahme des Präparats ist es nicht empfehlenswert, Alkohol zu konsumieren.

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