Probleme mit der Haut – nicht nur ein Problem von Jugendlichen. Hautinfektionen betreffen oft auch Erwachsene. Sie manifestieren sich durch verschiedene Effloreszenzen und das Auftreten von Pickeln, einschließlich Milien oder weißer Fäden. Diese Bildungen stellen kleine weiß-gelbe Knoten dar, die die Ausführungsgänge der Talgdrüsen verschließen. Sie können unterschiedliche Größen haben, einzeln auftreten oder in Gruppen, wobei sie sich meist im Bereich der Effloreszenz befinden; betroffen ist dabei die betreffende Person.
Der Begriff Milien leitet sich vom lateinischen Namen *milia* ab; daher werden diese Effloreszenzen noch als „Prossjanka" bezeichnet. Nach dem Aussehen ähneln sie den Prossjanoje-Körnern – runden, weißlichen oder weißen Bildungen auf der Haut mit einem Durchmesser von etwa stecknadelgroß.
Tatsächlich handelt es sich bei Milien um geschlossene Poren, die Hautfett ansammeln, das nicht herausgelangen kann. Da sie nicht mit der Oberfläche in Kontakt stehen, entzünden sie sich nicht und weisen eine weißliche Farbe auf. Bei Kontakt mit Mikroben kann jedoch ein entzündlicher Prozess einsetzen. In der Dermatologie unterscheidet man zwei Arten von Milien:
Meistens treten die weißen Ähren in Zonen auf, wo die Haut dünn ist: im Bereich um die Augen, auf den Wangen und Schläfen; gelegentlich auch auf der Nase, seltener im unteren Gesichtsbereich. Der Umfang der Bildungen übersteigt gewöhnlich 2–3 mm nicht; Milieum kann einzeln oder in Gruppen auftreten.
Die Haut ist ein Organ, das sich im Laufe von 25 bis 30 Tagen vollständig erneuert: Keratinozyten wandern dabei zur Oberfläche und werden abgestoßen. Wird dieser Prozess gestört – also wenn sie nicht regelmäßig und in ausreichendem Maße abgestoßen werden –, entsteht eine Barriere für den Austritt des Hautfettes. Tritt die Verhornung des Haarfollikels und der Talgdrüse ein, bilden sich Milien. Dies geschieht gewöhnlich während der Pubertät, ist aber auch im höheren Erwachsenenalter möglich; Frauen sind dabei häufiger betroffen als Männer.
Oft liegt bei Milien auf der Haut falsche Hautpflege zugrunde. Ihr Auftreten kann jedoch auch durch die Anwendung komedogener Kosmetika, Hauttrockenheit oder im Gegenteil eine übermäßige Fettsekretion ausgelöst werden. Die Faktoren, die zu diesem unangenehmen Phänomen beitragen, sind bis heute nicht vollständig geklärt. Experten verbinden das Vorhandensein von Milien häufig mit Funktionsstörungen des Verdauungssystems und der Leber. Ein weiterer Grund kann ein übermäßiger Konsum fettreicher Nahrung sein. Bei Vorliegen eines solchen Problems wird empfohlen, den Verzehr von fetthaltigen, gebratenen und geräucherten Speisen sowie Gewürzen zu beschränken.
Oft reagiert der Mensch bei Auftreten von Milien auf der Haut emotional stark und neigt dazu, die Gesichtshaut durch das Einreiben von Schleifmitteln mechanisch zu verletzen. Dieses Vorgehen ist falsch, da es die Talgdrüse – ein hormonell reguliertes Organ mit wichtigen Abwehrfunktionen – schädigt. Je häufiger und intensiver die Abschleifungen durchgeführt werden, desto aktiver reagiert die Drüse; daher führt diese Methode zum gegenteiligen Effekt. Dermatologen und Kosmetiker empfehlen für die Behandlung von Milien den Besuch in kosmetischen Salons und warnen eindringlich davor, es selbstständig zu versuchen. Es existieren verschiedene Methoden zur Entfernung von Milien:
Es gibt zudem eine Vielzahl von Rezepten zur Behandlung von Milien aus dem Bereich der Volksmedizin. Unter diesen kann man einige besonders wirksame Methoden unterscheiden:
Die feuchten Kühlverbände mit Gurke: Die Gurke wird gereinigt, entkernt und geschält, dann in kleine Stücke geschnitten. Das Gemüse wird mit kochendem Wasser oder einer Mischung aus Wasser und Milch übergossen, vier Stunden ziehen gelassen und anschließend abgeseiht. Aus dem resultierenden Sud (oder Leintuch) wird eine Maske hergestellt: Die Löcher für Lippen und Augen werden ausgeschnitten, die Maske im Sud angefeuchtet und für 20 Minuten aufgetragen.
Beachten Sie: Volksheilmittel gegen Milieomehre wirken nicht universell. Wenn nach zwei Monaten regelmäßiger Anwendung keine Verbesserungen eintreten, wenden Sie sich an einen Kosmetiker.
Eine vorbeugende Maßnahme gegen Milien ist die richtige Hautpflege: regelmäßige und sorgfältige Reinigung der Haut unter Verwendung verschiedener kosmetischer Mittel entsprechend dem Hauttyp. Zudem ist es wichtig, den allgemeinen Gesundheitszustand zu beachten, sich ausgewogen zu ernähren, das Entstehen langfristiger Erkrankungen zu vermeiden, schädliche Gewohnheiten aufzugeben und einen aktiven Lebensstil zu führen.
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