Farmasolin

Farmasolin – ein alpha-adrenergetisches Arzneimittel.

Zusammensetzung und Darreichungsformen

Anwendung des Arzneimittels in zwei galenischen Formen: Nasentropfen für Kinder Farmazolin in zwei medikamentösen Formen aus:

  • Nasaltröpfchen 0,05 % bzw. 0,1 % in Flaschen mit 5 oder 10 ml Inhalt.
  • Nasalspray 0,1 % in Flaschen mit 15 oder 20 ml Inhalt.

Wirkstoff des Präparats: Ksilometazolin.

Pharmakologische Wirkung von Farmasolin

Das Präparat wirkt vasokonstriktorisch und antikongestiv. Es verengt die Gefäße der Nasenschleimhaut, stimuliert Alpha-Adrenozeptoren und verringert Hyperämie sowie Exsudation und Blutungen in den venösen Sinus. Nach klinischen Bewertungen erleichtert Farmasolin die Nasenatmung erheblich.

Das Präparat entfaltet einen lokalen Effekt, der fünf Minuten nach der Anwendung eintritt und etwa eine bis zwei Stunden anhält.

Hinweise zur Anwendung von Farmasolin.

Nach den Packungsbeilagen ist Farmasolin indiziert für:

  • Akute Rhinitis verschiedener Ätiologien
  • Otitis media (zur Reduktion von Schleimhautödemen im Nasopharynx)
  • Erkrankungen der Nebenhöhlen (zur Verbesserung des Sekretenabflusses)
  • Chirurgische und diagnostische Eingriffe in den Nasennebenhöhlen (zur Verringerung von Blutungen und Schwellungen)

Kontraindikationen

Gemäß den Packungsbeilagen ist Farmasolin kontraindiziert bei:

  • Herzrasen
  • bei Glaukom
  • im Kindesalter bis zum sechsten Lebensmonat
  • während der Schwangerschaft
  • bei Hyperthyreose
  • bei atrophischer Rhinitis
  • bei manifestierter Atherosklerose
  • bei Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen des Arzneimittels
  • bei arterieller Hypertonie

Anwendungsform und Dosierungsschema von Farmasolin

Farmasolin 0,05 % wird bei Kindern bis zum zwölften Lebensjahr sowie bei Patienten verordnet, die zuvor keine Präparate dieser Art angewendet haben. Nasenspray Farmazolin ernennen den Kindern im Alter bis zu zwölf Jahren und den Patienten in der Regel, die sossudossuschiwajuschtschimi die Präparate früher nicht benutzten.

Das Präparat wird Kindern im Alter von sechs Monaten bis fünf Jahren in einer Dosierung von 1–2 Tropfen einmal täglich verabreicht.

Bei Kindern im Alter von fünf bis zwölf Jahren beträgt die Dosierung des Präparats 1–3 Tropfen einmal täglich.

Erwachsenen sowie Kindern ab dem zwölften Lebensjahr wird Farmasolin 0,1 % intranasal in einer Dosierung von 1–3 Tropfen einmal täglich verabreicht.

Die Behandlungsdauer beträgt drei bis fünf Tage; eine Anwendung über sieben Tage hinaus ist nicht gestattet.

Farmasolin darf während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.

Bei therapeutischen Dosierungen entfaltet das Präparat keine systemische, sondern nur eine lokale Wirkung; somit liegt keine Kontraindikation vor.

Zu den Nebenwirkungen von Farmasolin gehören...

Nach klinischen Erfahrungen können bei der Anwendung von Farmasolin Nebenwirkungen wie Nasentrockenheit, Brennen und Krustenbildung auftreten. Eine zu häufige oder langfristige Gabe in hohen Dosierungen kann zu Schleimhautödemen führen. Zudem wurden eine Erhöhung des arteriellen Blutdrucks, Schwindel, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Palpitationen sowie vorübergehende Sehstörungen und Herzrhythmusstörungen beobachtet.

Eine besonders langfristige Anwendung in übermäßigen Dosierungen kann zu Depressionen führen.

Wechselwirkungen mit Arzneimitteln.

Das Präparat verstärkt die adrenergetische Wirkung bei gleichzeitiger Anwendung anderer Wirkstoffgruppen.

Sympathomimetika sowie Adrenomimetika und Kalziumantagonisten können die Wirkung des Präparats abschwächen.

Farmasolin verstärkt den hypertensiven Effekt von MAO-Hemmern und trizyklischen Antidepressiva auf das Herz-Nieren-Syndrom.

Ob Das sollten Sie wissen:

Es gibt sehr seltene medizinische Syndrome, beispielsweise eine Zwangsstörung mit dem Impuls zum Sammeln von Gegenständen. In den Magen einer Patientin, die an dieser Manie leidet, wurden 2500 fremde Gegenstände gefunden.


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