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Parasitäre Infektionen

Kurze Charakteristik der Erkrankung

Wurmerkrankung Bei der Wurminfektion handelt es sich um Parasitenbefall durch Würmer, die sowohl den menschlichen als auch den tierischen Organismus besiedeln.

Zu den häufigsten Wurmerkrankungen beim Menschen zählen die Enterobiose, bei der Darmkanal, Hautdecken und Nervensystem betroffen sind; die Trichinose, die Fieber, Muskelschmerzen sowie allergische Reaktionen hervorruft; die Trichozephalose, die sich durch Verletzungen des Nervensystems sowie Veränderungen der Blutzusammensetzung auszeichnet; die Spulwurmkrankheit, die von Funktionsstörungen einschließlich Allergien begleitet wird.

Würmer können in den Lungen, dem Verdauungstrakt, der Gallenblase und weiteren Organen lokalisiert werden. Sie verursachen mechanische Schäden an inneren Organen sowie eine Vergiftung des Organismus durch Zerfalls- und Ausscheidungsprodukte.

Wurmkrankheiten verlaufen in akuten und chronischen Stadien. In der akuten Phase dominieren toxische Infektionen des Organismus sowie daraus resultierende allergische Reaktionen, während bei chronischen Wurmerkrankungen die inneren Organe betroffen sind, in denen sich die Parasiten lokalisiert haben.

Wurmkrankheiten beim Menschen stellen zudem eine Gefahr dar, da sie das Immunsystem unterdrücken, die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen, den Verlauf bestehender Erkrankungen verschlimmern und die Wirksamkeit von Impfungen verringern.

Ursachen des Auftretens der Erkrankung

Der Mensch infiziert sich vor allem durch den Verzehr von Lebensmitteln und das Trinken von Wasser. Zu den Hauptursachen der Infektion gehören ungewaschene Lebensmittel, die Nichtbeachtung von Hygienevorschriften sowie verschmutztes Wasser.

Einige Parasitenarten, wie beispielsweise Ankilostomiden und Schistosomen, dringen per kutan in den Organismus ein; bei seltenen Fällen erfolgt eine Infektion über die Luft durch Einatmen der Parasiteneier.

Symptome der Wurmerkrankung

Beim infizierten Menschen treten folgende Symptome auf: Hautausschlag, Fieber, Ödeme, Bindehautentzündung, Erkrankungen der oberen Atemwege sowie Lymphozytose.

Die genannten Symptome manifestieren sich im akuten Krankheitsstadium (innerhalb von Wochen oder Monaten). Wird die Behandlung nicht eingeleitet, geht die Infektion in eine chronische Phase über; allergische Reaktionen können bestehen bleiben, während weitere Symptome je nach Parasitenanzahl, Ausmaß und Lokalisation entstehen – darunter Bauchschmerzen, Gelenkbeschwerden, Gewebeschäden, Verdauungsstörungen, Migräne, Anämie sowie neurologische Störungen.

Diagnostik der Wurmerkrankung

Die Diagnostik umfasst die Analyse von Stuhlproben auf ganze Würmer, deren Ausscheidungen sowie Larven und Eier; eine wiederholte Untersuchung wird empfohlen, da einzelne Befunde nicht immer aussagekräftig sind.

Blutuntersuchungen dienen ebenfalls der Diagnostik; bei einer kürzlich eingetretenen Infektion ist eine Eosinophilie im Blut nachweisbar.

Ein charakteristisches Merkmal der Diagnostik durch Blutanalyse ist das Vorhandensein spezifischer Antikörper des Immunglobulins G gegen bestimmte Parasitenarten.

Behandlung der Wurmerkrankung

Die Behandlung von Wurminfektionen erfolgt mit Präparaten, die erwachsene Parasiten abtöten und deren Larven sowie Eier beeinflussen. Zur Behandlung der Wurmerkrankung werden Präparate eingesetzt, die sowohl auf die erwachsenen Würmer als auch auf deren Larven und Eier einwirken: Medamin, Pirantel, Levamisol, Wormil, Tiabendazol, Prasikuantel und andere. Die Therapie wird je nach Art des Parasiten und dem Stadium der Infektion ausgewählt.

Eine günstige Prognose lässt sich durch eine komplexe Therapie erreichen, die neben antiparasitischen Mitteln auch hepatoprotektive Substanzen und Sedativa umfasst.

Aus diesem Grund müssen bei vielen Präparaten zur Behandlung der Wurmkrankheit nach Abschluss der Therapie neben der Kontrollanalyse auf das Vorhandensein von Würmern geachtet werden; daher ist eine Überprüfung der Darmmikroflora, der Organe (SCHKT), der Leber sowie gegebenenfalls eine Rehabilitation notwendig.

Prophylaxe der Wurmkrankheit

Zur Vorbeugung von Wurmerkrankungen ist es nicht empfehlenswert, Wasser aus unbekannten Quellen zu trinken oder unrein gewaschenes Obst und Gemüse zu konsumieren.

Es ist wichtig, die Haushaltsreinheit zu wahren, die Regeln der persönlichen Hygiene einzuhalten und die Haustiere regelmäßig entwurmen.

Ob Bitte beachten Sie Folgendes:

Bei 5 % der Patienten kann das Antidepressivum Klomipramin einen Orgasmus auslösen.


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