Die Hyperthyreose (Thyreotoxikose) ist ein endokrinologisches Syndrom, das durch einen übermäßigen Ausschuss der Schilddrüsenhormone Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4) hervorgerufen wird. Diese Hormone koordinieren die Stoffwechselprozesse des Organismus, regulieren den Wärmehaushalt sowie den Sauerstoffverbrauch. Über das Blut werden sie in alle Organe, Gewebe und Systeme verteilt und beschleunigen deren Funktionen.
Die Hyperthyreose ist eine Folge verschiedener Pathologien der Schilddrüse: Sie kann direkt in der Drüse entstehen oder durch Störungen in den Regulationsprozessen ausgelöst werden. Man unterscheidet primäre Hyperthyreose (Pathologie der Schilddrüse), sekundäre Hyperthyreose (Pathologie der Hypophyse) und tertiäre Hyperthyreose (Pathologie des Hypothalamus).
Die Hyperthyreose betrifft vor allem Personen mit Autoimmunpathologien (z. B. Morbus Basedow) oder einer genetischen Veranlagung; häufig sind junge Frauen betroffen.
Die Symptome der Hyperthyreose resultieren aus einer Beschleunigung aller physiologischen Prozesse im Organismus und manifestieren sich durch eine verstärkte Aktivität der Systeme und Organe. Das klinische Erscheinungsbild hängt vom Schweregrad, der Erkrankungsdauer sowie dem Ausmaß der Organ- oder Gewebeschädigung ab. Ein Überschuss an Schilddrüsenhormonen wirkt auf den menschlichen Körper wie folgt:
Symptome der Hyperthyreose können bei älteren Menschen fehlen (sog. verkappte oder verwischte Hyperthyreose). Häufige Depressionen, Hemmung, Schläfrigkeit und Schwäche sind typische Reaktionen des Organismus älterer Patienten auf einen Überschuss an Schilddrüsenhormonen. Störungen des kardiovaskulären Systems treten bei älteren Menschen unter Hyperthyreose deutlich häufiger auf als bei jüngeren.
Einteilung in drei Schweregrade, die nicht von der Größe der Schilddrüse abhängen, sondern nach den klinischen Symptomen: Bei leichter Hyperthyreose...
Das Stadium der mittelschweren Hyperthyreose ist durch folgende Merkmale gekennzeichnet:
Schwere Verläufe einer Hyperthyreose und deren klinische Merkmale:
Die Erkrankung wird basierend auf dem Vorhandensein der Merkmale einer Hyperthyreose sowie nach Ergebnissen diagnostischer Untersuchungen festgestellt.
Es ist erforderlich, Folgendes zu tun:
Im Notfall wird eine Biopsie der Knoten durchgeführt. Auf Basis der Untersuchungsergebnisse plant der behandelnde Arzt das weitere Vorgehen bei der Behandlung der Hyperthyreose.
In der modernen medizinischen Praxis stehen verschiedene Verfahren zur Therapie der Hyperthyreose zur Verfügung:
Die Therapiemethoden bei Hyperthyreose werden isoliert oder kombiniert angewendet. Der Endokrinologe wählt das Verfahren individuell aus, basierend auf dem Alter des Patienten, der zugrundeliegenden Erkrankung, dem Schweregrad sowie den individuellen Besonderheiten und Begleiterkrankungen. Auch in der Rehabilitationsphase spielt die Ernährung und Hydrotherapie eine wesentliche Rolle. Ein Sanatoriumsaufenthalt für ein halbes Jahr mit Fokus auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen wird empfohlen.
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Eine unzureichend ausgeprägte sexuelle Libido oder das Fehlen sexueller Befriedigung kann zeitweise jeden Menschen betreffen. Tritt dieses Symptom jedoch regelmäßig auf, deutet dies auf gesundheitliche Störungen hin. Die Mehrheit der Betroffenen zögert jedoch, sich bei solchen Fragen an Ärzte zu wenden: Manche glauben, sie könnten die Beschwerden selbst beheben, andere schämen sich, sensible Probleme mitzuteilen, und hoffen vergeblich, dass die Symptome von allein verschwinden.
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