Erkrankungen
Hypokinesie: Der Zustand der reduzierten Bewegungsaktivität des Menschen, gekennzeichnet durch die Einschränkung von Amplitude, Umfang und Tempo der Bewegungen. Die Entstehung der Erkrankung kann auf psychischen sowie neurologischen Störungen (z. B. Parkinsonismus) oder extrapyramidalen Syndromen basieren; zudem können katatonische Zustände, Depressionen und apathischer Stupor eine Rolle spielen. Ein bewegungsarmer Lebensstil oder ein geringes Maß an körperlicher Arbeit beeinflusst die Entwicklung der Erkrankung direkt. Bei Tätigkeiten mit einformigen Bewegungen, geringer Muskelbelastung, Bewegungsmangel oder lokaler Fixierung in einer Pose handelt es sich nicht nur um Hypokinesie, sondern häufig auch um diese.
Die Entstehung dieser Erkrankung ist oft auf intensive Arbeitstätigkeiten zurückzuführen, die mit einseitiger Belastung bestimmter Muskelgruppen verbunden sind (z. B. Kassierer, Programmierer, Buchhalter, Operateure).
Zur Bestimmung des Schweregrads der Hypokinese in der medizinischen Praxis wird üblicherweise das Energieverhältnis berechnet: Dies geschieht durch die Ermittlung der Energiemenge, die für eine kurze Zeitspanne zur Muskelaktivität aufgewendet wurde. Der Grad der Erkrankung reicht dabei von einer unbedeutenden Einschränkung der körperlichen Aktivität bis hin zu deren vollständiger Unterbrechung.
Die Hypokinese wirkt sich negativ auf die funktionelle Aktivität der inneren Organe sowie des gesamten Organismus aus. Beim kranken Menschen nimmt die Resistenz gegenüber ungünstigen Umweltfaktoren ab, zudem sinken die Kraftkennziffern und die Zähigkeit.
Eine Folge der Hypokinese ist eine Verschlimmerung (Exazerbation) des Gesundheitszustands sowie eine Störung der Funktion des kardiovaskulären Systems. Beim kranken Menschen sinkt die Herzfrequenz, die Lungenventilation nimmt ab und es treten Veränderungen im Gefäßsystem auf, die zu einer Blutstauung in den Kapillaren und kleinen Venen führen. Infolge dieser Prozesse kommt es zur Schwellung verschiedener Körperteile, es bildet sich eine Leberstauung und die Resorption der Substanzen im Darmkanal nimmt ab.
Die Hypokinese übt einen negativen Einfluss auf die Gelenkfunktion aus – sie verlieren ihre Beweglichkeit aufgrund des Rückgangs der Menge an Gelenkflüssigkeit (Synovialflüssigkeit).
Hypokinese führt zu folgenden negativen Folgen in verschiedenen Organsystemen:
Laut statistischen Befunden leiden tatsächlich 50 % der Männer und 75 % der Frauen an Hypokinese; bei Bewohnern nördlicher Regionen sind diese Werte höher als in anderen Regionen.
Unabhängig vom Befinden ist es für alle Menschen empfehlenswert, die Prinzipien einer richtigen Ernährung zu beachten und sich regelmäßig körperlich zu betätigen.
Zur Prophylaxe der Hypokinese – insbesondere bei Personen, deren Tätigkeit nicht mit körperlicher Arbeit verbunden ist – empfiehlt es sich täglich Bewegung wie Gehen, Laufen oder Radfahren auszuüben; zudem sollten in Arbeitspausen leichte Vorübungen durchgeführt werden, der Arbeitsplatz ergonomisch gestaltet (z. B. durch Stühle mit fixiertem Rücken) und die Sitzhaltung regelmäßig gewechselt werden.
Es ist wichtig, sich an eine regelmäßige Bewegung zu halten und den Aufzug sowie den öffentlichen Nahverkehr auch bei kurzen Strecken zu vermeiden; selbst geringe Bewegungsförderung trägt zur Verbesserung des physischen Zustands bei.
Bei leichter Hypokinese genügt es, die körperliche Aktivität durch regelmäßige Sportausübung schrittweise zu steigern; bei schwereren Formen, die auf andere Erkrankungen zurückzuführen sind, muss zunächst die zugrundeliegende Ursache behoben werden.
In einigen Fällen ist eine Behandlung der Hypokinese nur in Kombination mit einer medikamentösen Therapie möglich. Oft verschreiben Ärzte Medikamente, die den Neurotransmitter-Stoffwechsel beeinflussen; diese verbessern die nervöse Muskelsteuerung und regulieren den Muskeltonus.
In frühen Stadien der Hypokinese – insbesondere bei Parkinson-Krankheit – können dopaminerge Präparate eingesetzt werden; deren Wirkung steigt jedoch nicht linear mit dem Dosieraufstieg an.
Unter Hypokinese versteht man eine verminderte körperliche Aktivität, die durch eine passive Lebensweise oder sitzende Arbeit bedingt sein kann sowie als Folge anderer Erkrankungen wie Depressionen. Sie beeinträchtigt die allgemeine Gesundheit, gefährdet die Aufrechterhaltung einer normalen Lebensweise und wirkt sich negativ auf den psychischen Zustand des Betroffenen aus.
Die Prophylaxe umfasst eine gesunde Ernährung sowie regelmäßige Ausübung aerober und kraftbetonter Leibesübungen; die Behandlung erfolgt durch eine komplexe Therapie mit schrittweiser Steigerung der körperlichen Aktivität (LFK) und einer individuell angepassten medikamentösen Einstellung je nach Schweregrad.
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