Kaloriengehalt von Fisch

Der Fisch wurde in allen Zeiten als Nahrungsmittel geschätzt; dabei variieren die nationalen Zubereitungstraditionen in vielen Ländern. In Russland regelte der kirchliche Kalender den Fischkonsum gemäß dem Fastentag. Da der Kaloriengehalt des Fisches nicht besonders hoch ist, verzehrten die Russen an diesen Tagen große Mengen davon, was wahrscheinlich zur guten Gesundheit unserer Vorfahren beitrug. Kaloriengehalt von Fisch, Proteingehalt und Fettgehalt

Die chemische Zusammensetzung und der Nutzen des Fisches

Die chemische Zusammensetzung des Fisches variiert je nach Fischart, Lebensraum und Qualitätsmerkmalen. Auch die Fangsaison spielt eine entscheidende Rolle: Bis zum Laichen ist der Fisch fettreicher, was den Kaloriengehalt deutlich erhöht.

Das Fischfleisch stellt ein Eiweißprodukt dar; sein Gehalt hängt jedoch von der Fischart ab und ermöglicht eine Klassifizierung nach Eiweißgehalt.

  • Fische mit geringem Eiweißgehalt
  • Fische mit mittlerem Eiweißgehalt (zwischen 10 und 15 %)
  • Fische mit hohem Eiweißgehalt (bis zu 20 %)
  • Fische mit sehr hohem Kaloriengehalt

Das Eiweiß wird vom Organismus sehr gut verwertet, und der moderate Kaloriengehalt macht Fisch zum idealen diätetischen Produkt.

Fischtran ist ein anerkanntes Medikament; er wird aus der Leber von Fischen hergestellt. Besonders im Kindesalter sollte Fischtran zur Rachitis-Prophylaxe verabreicht werden. Er enthält in großen Mengen fettlösliche Vitamine A und D sowie Fettsäuren. Die Fette beeinflussen den Kaloriengehalt des Fisches maßgeblich.

Der Fettgehalt variiert je nach Fischart. Die Sorten lassen sich nach ihrem mittleren Fettgehalt wie folgt einteilen:

  • Mager: weniger als 2 %
  • mittel fetthaltig: bis zu 8 %
  • fettig: bis zu 15 %
  • sehr fettig: über 15 %

Der Kaloriengehalt von Fisch ist unabhängig vom Fettanteil nie so hoch wie der von fettem Fleisch.

Die Kohlenhydrate stammen vorwiegend aus dem Muskelglykogen. Beim Abbau von Glykogen entsteht Glukose, wodurch Fischgerichte einen süßlichen Geschmack annehmen. Dies ermöglicht es, alle Geschmacksnuancen tief zu schätzen, ohne dabei über den Kaloriengehalt nachzudenken.

Der Kaloriengehalt von Fisch verschiedener Arten

Der Begriff "Kaloriengehalt" fasst den Gesamtwert der Nährstoffe zusammen sowie das Verhältnis von Fett, Eiweiß und Kohlenhydraten. Das Fischfleisch ist vielfältiger und nahrhafter als das Fleisch anderer Tiere. In der Vergangenheit schenkte die Bevölkerung dem Fisch weniger Aufmerksamkeit; hauptsächlich wurden Salzwasserfische bevorzugt. Heute bevorzugen immer mehr Menschen in ihrer Ernährung Meeresprodukte gegenüber Landtierfleisch. Der Kaloriengehalt des Fisches hängt von seiner Art ab, zum Beispiel:

  • Kaloriengehalt des Chefs – 86 Kilokalorien pro 100,0 g Filet;
  • Der Kaloriengehalt von Pangasius beträgt 89 Kilokalorien pro 100 Gramm Filet.
  • Der Kaloriengehalt von Zander beträgt 83 Kilokalorien pro 100 Gramm Filet.
  • Der Kaloriengehalt der Meerzunge beträgt 88 Kilokalorien pro 100 Gramm Filet.

Bei gesalzenem, mariniertem oder geräuchertem Fisch ändert sich auch sein Kaloriengehalt. Der Kaloriengehalt von gebratenem Fisch ist am höchsten.

  • Der Kaloriengehalt von Hecht beträgt 111 Kilokalorien pro 100 Gramm.
  • Der Kaloriengehalt von Pangasius beträgt 114 Kilokalorien.
  • Der Kaloriengehalt von Zander beträgt 108 Kilokalorien pro 100 Gramm.
  • Der Kaloriengehalt von Meerzunge beträgt 110 Kilokalorien pro 100 Gramm.

Daher ist es empfehlenswert, Fisch in gekochter Form zu verzehren; dabei werden die zusätzlichen Fette durch Pflanzenöle nicht aufgenommen, was den Kaloriengehalt des gebratenen Fisches erhöht. Kaloriengehalt von Hecht, Zander, Pangasius und Seelachs

Kaloriengehalt und nützliche Eigenschaften von Fisch.

  • Das Eiweiß im Fischfleisch wird leicht vertragen; es enthält viel Methionin – mehr als im Fleisch. Der Fisch ist reich an unverzichtbaren Aminosäuren.
  • Aufgrund der geringen Fettmenge in der Fischmuskelsubstanz wird sie vom Organismus gut verstoffwechselt.
  • Fisch enthält große Mengen Omega-3-Fettsäuren, die das kardiovaskuläre System günstig beeinflussen; viele Fischprodukte gelten heute als eigenständiges Medikament.
  • Das Vorhandensein großer Mengen an Spurenelementen und Jod.

Zahlreiche Studien zeigen: Die Aufnahme großer Mengen Fisch und Meeresfrüchte in die Ernährung senkt das Risiko für Krebserkrankungen. Zudem wird das kardiovaskuläre System geschützt, was Lebensqualität und Lebensdauer erhöht.

Ob Das sollten Sie wissen:

Während des Niesens arbeitet der gesamte Organismus mit; sogar das Herz bleibt kurzzeitig stehen.


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