Kassatik

Wasserschnecke Der zweite Name für diese Pflanze ist die Schwertlilie. Diese Graspflanze kann bis zu einer Höhe von einem Meter wachsen. Zu den charakteristischen Besonderheiten der Schwertlilie gehören die mehrfarbigen Blüten und die lanzettlichen Blätter. Die Blütezeit erstreckt sich von Mai bis Juni. In Apotheken wird meist nur der Wurzelstock unter dem Namen "rosa Wurzel" angeboten.

In der Natur gibt es etwa 250 Arten der Wasserschlauchgewächse (Kassatik), die weltweit verbreitet sind. In Russland kommen beispielsweise rund 80 Sorten vor. Die Pflanze gedeiht besonders gut an feuchten Standorten, wie den Ufern von Teichen und Flüssen sowie in sumpfigen Zonen. Zudem erfreut sich die Nutzung des Wasserschlauchs in letzter Zeit zunehmender Beliebtheit, wodurch Gärten, Parks und Grünanlagen geschmückt werden.

Anwendung des Wasserschlauchs

Die Iris wird häufig als Heilmittel eingesetzt. Nach Angaben vieler Volksheiler können mit Hilfe des Wasserschlauchs (Kassatik) verschiedene Krankheiten wie Husten, Angina pectoris, Bronchitis, Magenkrämpfe, Wassergeschwülste, Migräne sowie Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts geheilt werden. Das Mittel stärkt zudem erheblich das Immunsystem. Mit der Iris kann die floride Entwicklung der Tuberkulose gestoppt werden; sie dient auch als Abführmittel und harntreibendes Mittel.

Botanische Illustration der Wasserschnecke Die in den Zweigen des Wasserschlauchs (Kassatik) sowie anderen Pflanzenteilen enthaltenen ätherischen Öle ermöglichen laut Expertenmeinung aus dem Bereich der Faszination eine Anwendung zur Förderung einer maximalen innerlichen Harmonie sowie zur Wiederherstellung der Psyche nach schweren moralischen und geistigen Belastungen.

In der Volksmedizin wird meist die Wurzel der Pflanze verwendet, manchmal jedoch auch andere Rohstoffe aus dem Landbezirk zur Herstellung verschiedener Heilmittel. Die Wurzeln von Kassatik werden entweder im frühen Frühling oder im Herbst vorbereitet; als idealster Monat für diese Arbeit gilt der September.

Das Medikament kann nur aus Pflanzen gewonnen werden, deren Alter zwischen 2 und 4 Jahren liegt. Zur Vorbereitung der Wurzel muss diese ausgegraben, gründlich gewaschen und alle Erdreste entfernt werden. Sind die Wurzeln zu dick, müssen sie in zwei Hälften oder in drei Abschnitte zerschnitten. Der Rohstoff wird an der frischen Luft im Schatten oder in einem gut belüfteten Raum getrocknet. Ein richtig vorbereiteter Rohstoff kann 3 Jahre gelagert werden; danach ist es besser, ihn zu entsorgen.

Wurzeln und Rhizome des Kaktus werden zur Herstellung von Abkochungen, Tees, Aufgüssen, Cremes sowie verschiedener Pulver verwendet, die in den nachfolgend aufgeführten medizinischen Zielen Anwendung finden können.

Der Aufguss wird aus 50 Gramm der fein zerkleinerten Wurzel hergestellt, die mit Wodka (0,5 Liter) übergossen wird. Diese Mischung wird etwa zwei Wochen stehen gelassen; danach muss sie dreimal täglich zu je 20 Tropfen eingenommen werden, wobei sie zuvor in einem Viertel des Glases Wasser verdünnt wird.

Bei verschiedenen Geschlechtskrankheiten, Erkältungen, Husten, Polypen im Magen und Angina pectoris ist ein Sud aus dem Kaktus sehr wirksam. Er wird aus einem Kaffeelöffel des Pulvers hergestellt, mit heißem Wasser (300 ml) übergossen. Die Mischung muss 5 bis 7 Minuten gekocht werden und anschließend einige Stunden an einer warmen Stelle ziehen lassen.

Das aus den Wurzeln des Kaktus hergestellte Pulver wird empfohlen, bei der Entstehung von Geschwüren auf den Hautdecken sowie bei Osteoporose zu verwenden.

Nebenwirkungen des Kaktus

Die medizinische Literatur enthält keine Hinweise darauf, dass die Anwendung von Präparaten mit Inhaltsstoffen aus dem Kaktus gesundheitsschädlich ist. Dennoch sollten Personen mit einer erhöhten Blutgerinnungstendenz von der Einnahme dieser Präparate absehen, da sie Bestandteile enthalten können, die die Blutgerinnung fördern.

Vor der Anwendung solcher Präparate zu therapeutischen oder prophylaktischen Zwecken ist zwingend eine ärztliche Beratung erforderlich.

Ob Dies sollten Sie beachten:

Der menschliche Knochen ist viermal so belastbar wie Beton.


Impressum | Datenschutz | Über uns | Kontakt