Schilddrüsenzyste – eine flüssigkeitsgefüllte Knotenbildung.
Laut Statistiken tritt die Schilddrüsenzyste bei etwa 3–5 % der Bevölkerung auf. In den letzten Jahren wird jedoch ein rascher Anstieg der Patientenzahlen mit dieser Pathologie beobachtet. Frauen sind häufiger betroffen. Vorzugsweise handelt es sich um gutartige Zysten, die sich äußerst selten in bösartige Formen verwandeln. Dies bedeutet jedoch keinesfalls, dass eine Behandlung nicht erforderlich ist. Eine adäquate Therapie muss sofort nach dem Entdecken eingeleitet werden. Nicht selten kommt es vor, dass die Zyste ebenso plötzlich verschwindet wie sie erscheint; manchmal wird ihr Verlauf durch einen entzündlichen Prozess oder Eiterung erschwert.
In der Regel stellt die Schilddrüsenzyste eine Komplikation anderer Erkrankungen dar, die den Abfluss des Follikelkolliquors aus den Drüsenfollikeln beeinträchtigen. Daher neigen viele Ärzte dazu, sie nicht als eigenständige Krankheit, sondern als Folge bestehender Pathologien zu betrachten.
Die Schilddrüse besteht aus Follikeln, die von Pseudodukteln umgeben sind und ein Kapillarnetz bilden. Innerhalb der Folikel befinden sich Hohlräume, ausgekleidet mit Schilddrüsenzellen und gefüllt mit Flüssigkeit (Kolloid). Das Kolloid enthält Proteine sowie Protohormone. Wird der Abfluss dieses Kolliquors beeinträchtigt, beginnt es sich allmählich in den Folikeln anzusammeln, was zu einer Vergrößerung ihrer Volumina und zur Bildung von Zysten führt.
Nicht selten entstehen Zysten aufgrund von Dystrophie oder Hyperplasie der Folikel sowie infolge von Mikroblutungen (Hämorrhagien) oder Traumata.
Zu den häufigsten Ursachen gehören Follikeldystrophie, Hyperplasie sowie Mikroblutungen (Hämorrhagien) oder Traumata.
In der chronischen Phase bleibt eine Schilddrüsenzyste häufig unentdeckt. Oft erkennen Patienten das Vorhandensein einer Zyste zufällig während einer geplanten medizinischen Untersuchung, beispielsweise bei einer Abklärung durch einen Arzt anderer Fachrichtung. Die glatten, dichten Knoten lassen sich unter der Haut meist leicht palpieren.
Patienten suchen häufig erst im fortgeschrittenen Stadium den Arzt auf, wenn eine Halsverformung oder Knoten optisch auffällig sind; in dieser Phase überschreiten die Zystenmaße oft 3 Zentimeter, weshalb unverzüglich mit der Behandlung begonnen werden muss.
Die Hauptsymptome einer Schilddrüsenzyste sind Heiserkeit und ggf. Stimmlageverlust, Atemnot, anhaltende Halsschmerzen, Schluckbeschwerden sowie Dysphagie und das Empfinden eines Kloßgefühls im Halsbereich.
Zysten werden häufig von gefährlichen Komplikationen begleitet. Zu den wichtigsten zählen Entzündungsprozesse oder eine Eiterung der Zyste, wobei folgende Symptome auftreten:
Große Zysten können benachbarte Gefäße und Organe komprimieren; eine Umwandlung in ein Malignom ist äußerst selten, kommt jedoch vor.
Zur präziseren Diagnosestellung ist eine instrumentelle Untersuchung erforderlich. Dazu gehören:
Bei Bedarf können dem Patienten weitere Untersuchungsmethoden zugewiesen werden.
Bei beträchtlichem Ausmaß können Indurationen im Halsbereich die Blutgefäße komprimieren, nicht selten eitern und durch Entzündungen unangenehmen Symptomen sowie Schmerzen unterworfen sein. Zudem ist das Risiko einer Metamorphose der Zyste in ein Malignom nicht ausgeschlossen; daher ist eine Behandlung dieses Leidens notwendig.
Die Therapie der Schilddrüsenzyste kann konservativ oder operativ erfolgen. Steigt die Zyste nicht an oder wächst sie nur sehr langsam, wird vorzugsweise eine Pharmakotherapie unter Anwendung resorbierender und hormoneller Therapien empfohlen. Gegebenenfalls ordnet ein Endokrinologe je nach Ursache der Schilddrüsenzyste Jodpräparate zu.
Bei Bedarf kann dem Patienten eine intrazystische Medikamentengabe erfolgen. Diese Methode ist in einigen Fällen wirksam und führt zum Rückgang der Zyste; jedoch wird meist nur ein vorübergehender Effekt erzielt, sodass ein späterer Rückfall nicht ausgeschlossen werden kann.
Erreicht die Zyste beträchtliche Ausmaße, erfolgt eine operative Behandlung (Thyreoidomiktomie). In der Regel wird die Zyste zusammen mit einem Teil des Drüsengewebes entfernt. Der Eingriff erfolgt unter Narkose und erfordert eine stationäre Aufnahme. Bei Nachweis eines malignen Tumors durch Punktion stellt die Operation die einzige Therapie zur Vermeidung von Tumorwachstum und Metastasierung dar.
Bei kleinen Schilddrüsenzysten können folgende Hausmittel sehr wirksam sein:
Unabhängig von der gewählten Behandlungsmethode (Volksheilmittel, medikamentöse Therapie oder operative Intervention) ist keine davon ausreichend wirksam, solange die Ursache der Zyste nicht beseitigt wird.
Die Prophylaxe gegen die Bildung einer Schilddrüsenzyste besteht in der täglichen Einnahme von Jod und Vitaminen. Zudem sollte die Halsregion vor direkter Sonneneinstrahlung und Bestrahlung geschützt werden, sowie regelmäßig physioprozedurale Maßnahmen durchgeführt.
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