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Codein in Kombination mit Paracetamol

Codein in Kombination mit Paracetamol – Das kombinierte Präparat mit schmerzstillender, krampflösender, hustenstillender und analgetischer Wirkung.

Darreichungsform und Inhalt

Medikamentöse Darreichungsform: Tablette (10 Stück in einer Umreifungsverpackung; im Karton befinden sich 2 Packungen).

Gehalt an Wirkstoffen pro Tablette:

  • Codein-Phosphat: 8 mg
  • Paracetamol: 500 mg

Anwendungsangaben

Die Anwendung des Präparats Codein in Kombination mit Paracetamol ist indiziert zur Behandlung der folgenden Erkrankungen:

  • Indikationen für Influenza und Erkältungskrankheiten unter Berücksichtigung der Qualität des antiviralen sowie schmerzstillenden Wirkstoffs
  • Indikationen zur Linderung von Schmerzsyndromen bei Neuralgien, Artralgien, radikulären Syndromen, Migräne, Zahn- und Kopfschmerzen sowie Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates im Falle einer mäßigen bis leichten Ausprägung

Kontraindikationen

  • Lungenerkrankungen
  • Atemstörungen bei Unterdrückung des Atemzentrums
  • Schwere Leberinsuffizienz
  • Glukose-6-Phosphatdehydrogenase-Mangel
  • Hämatopoese-Störungen
  • Ausgeprägte Niereninsuffizienz
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Alter unter 12 Jahren
  • Erhöhte Empfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen

Anwendungsart und Dosierung

Tabletten sind zur oralen Einnahme bestimmt.

Dosis und Behandlungsdauer werden vom Arzt unter Berücksichtigung der klinischen Befunde festgelegt.

Empfohlene Dosierung: 1 bis 2 Tabletten dreimal bis viermal täglich (alle 4 Stunden).

Die maximale Tagesdosis beträgt 8 Tabletten.

Ohne ärztliche Beratung darf das schmerzstillende Arzneimittel nicht länger als drei Tage (bei Anwendung als Schmerzmittel) oder fünf Tage eingenommen werden.

Nebenwirkungen

Die Einnahme dieses Arzneimittels kann folgende unerwünschte Wirkungen verursachen:

  • Nebenwirkungen seitens des Verdauungssystems: Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit und Erbrechen
  • Allergische Reaktionen: Juckreiz, Hautausschlag und angioneurotisches Ödem
  • Weitere Nebenwirkungen: Bei Einnahme hoher Dosen über längere Zeit kann sich eine medikamentöse Abhängigkeit entwickeln; sehr selten treten Thrombozytopenie, Anämie, Methämoglobinämie sowie Funktionsstörungen der Leber und/oder Nieren auf.

Besondere Hinweise

Die gleichzeitige Gabe von Expektorans und Paracetamol-haltigen Arzneimitteln ist kontraindiziert.

Das empfohlene Dosierungsschema darf nicht überschritten werden.

Während der Einnahme des Präparats ist Vorsicht bei der Ausübung potenziell gefährlicher Tätigkeiten geboten, die Konzentration und psychomotorische Reaktionsgeschwindigkeit erfordern, einschließlich beim Führen von Kraftfahrzeugen und Bedienung von Maschinen.

Arzneimittelwechselwirkungen

Bei gleichzeitiger Anwendung mit antiepileptischen Mitteln, Barbituraten, Rifampicin sowie Ethanol (induktoren der mikrosomalen Oxidation) wird das Risiko einer Hepatotoxizität erhöht.

Das Präparat verstärkt den klinischen Effekt von Antithrombotika und erhöht die Wahrscheinlichkeit unerwünschter Nebenwirkungen.

Die Kombination aus Codein und Paracetamol mit Monoaminoxidasehemmern kann zu einer Verletzung der Toleranz führen; weitere Symptome sind Ataxie, Paresthesien und Hypotonie.

Die gleichzeitige Einnahme von Mitteln, die das Zentralnervensystem unterdrücken, verstärkt die Wirkung auf das Atemzentrum sowie den sedierenden Effekt des Präparats.

Unter dem Einfluss oraler Kontrazeptiva sinkt der Metabolismus von Paracetamol um 20–30 %.

Codein verstärkt die Effekte von Ethanol auf die psychomotorischen Funktionen.

Haltbarkeit und Lagerungsbedingungen.

An einem für Kinder unzugänglichen, lichtgeschützten und trockenen Ort lagern.

Die Haltbarkeit beträgt drei Jahre.

Ob Bitte beachten Sie:

Studien zeigen, dass Frauen, die wöchentlich mehrere Gläser Bier oder Wein konsumieren, ein erhöhtes Brustkrebsrisiko haben.


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