Ziegenmilch

Die Menschen begannen bereits im tiefen Altertum, Ziegenmilch als Nahrungsmittel zu verwenden. Nach der Legende überreichte Zeus, der Vater der Götter und der Menschen, kurz nach seiner Geburt die Erziehung an die Nymphe Amalthea. Sie zog ihn mit der Milch der Ziege auf. Hippokrates und Avicenna kannten den Nutzen der Ziegenmilch. In ihren Schriften stellten sie fest, dass sie zur Behandlung der Lungenschwindsucht notwendig ist; ihr regelmäßiger Verzehr verhindert die Entwicklung des Altersmarasmus. Ziegenmilch enthält viele nützliche Substanzen. Moderne Ernährungsberater empfehlen sie Patientinnen bei Anämien und Osteoporose. Nach Rezensionen erlaubt Ziegenmilch, Migräneanfälle zu stoppen, sowie fördert sie das schnelle Einschlafen.

Ziegenmilch

Der Nutzen der Ziegenmilch

Die reichhaltige chemische Zusammensetzung begründet den Nutzen von Ziegenmilch für die menschliche Gesundheit. Das darin enthaltene Eiweiß besteht aus Beta-Kasein, das beim Verdauungsprozess kleine und lockere Flocken bildet; dadurch ist es wesentlich besser verdaulich als das Kasein der Kuhmilch.

Sie enthält in großen Mengen Vitamine der Gruppe B sowie A und C. Was den Nutzen von Ziegenmilch betrifft, darf man nicht nur über die Vitamine sprechen, sondern auch über das Vorhandensein des extrinsischen Faktors, der besonders wichtig für den wachsenden Kinderorganismus ist.

Ziegenmilch enthält Kalzium, Phosphor und Ergocalziferol in optimalen Proportionen. Dank dieser Zusammensetzung erfolgt die Aufnahme des Kalziums praktisch vollständig. Deshalb ist Ziegenmilch nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene nützlich. Nach klinischen Studien verringert sie das Risiko einer Rachitis bei Kindern sowie das Risiko von Osteoporose bei älteren Menschen; zudem verkürzt sie die Heilungszeiten von Knochenbrüchen.

Ziegenmilch ist im Vergleich zur Kuhmilch mehrfach fetthaltiger, wobei das Fett in leicht verdaulicher Form vorliegt. Diese Eigenschaft rechtfertigt die Einbeziehung des Produkts in die Ernährung von Kindern, älteren Menschen sowie erschöpften Patientinnen. Jedoch sollte Ziegenmilch bei Personen mit einer Neigung zur Verfettung nicht missbraucht werden.

Der Nutzen der Ziegenmilch liegt auch in ihrer geringeren Allergenität. Bei Unverträglichkeit gegenüber Kuhmilch stellt sie die beste Alternative dar.

Basierend auf den Rezensionen verlängert Ziegenmilch das Jugendalter und stärkt die Abwehrkräfte des Organismus.

Ziegenmilch für die Säuglingsernährung.

Viele Menschen glauben fälschlicherweise, dass Ziegenmilch bei unzureichender Muttermilchproduktion die beste Alternative sei. In der Realität ist dies jedoch nicht der Fall: Ziegenmilch enthält fast viermal mehr Mineralstoffe, was eine erhebliche Nierenbelastung für das Kind darstellt. Zudem enthält sie sehr wenig Eisen und Folsäure; eine ausschließliche Ernährung mit Ziegenmilch führt bei Kindern häufig zu Anämien. Aus diesen Gründen ist der Schaden von Ziegenmilch für die Gesundheit des Säuglings offensichtlich. Daher ist es bei Bedarf auf eine Misch- oder künstliche Ernährung umzusteigen, wobei angepasste Milchmischungen bevorzugt werden sollten. Ziegenmilch sollte erst ab dem ersten Lebensjahr in die Ernährung aufgenommen werden.

Hausgemachter Ziegenkäse

Die Risiken von Ziegenmilch.

Ziegenmilch kann eine Quelle schwerwiegender Erkrankungen, wie beispielsweise des Gibraltarfiebers (Brucellose), sein. Trinken Sie niemals feuchte Ziegenmilch, die auf dem Markt bei unbekannten Personen erworben wurde. Vor dem Verzehr sollte sie erhitzt und im Kühlschrank gelagert werden.

Der Schaden von Ziegenmilch liegt auch darin, dass sie die Darmperistaltik schwächt und zu Verstopfungen führen kann. Da Ziegenmilch die Magensaftsekretion verringert, sollte sie nicht vor den Mahlzeiten oder unmittelbar danach getrunken werden, um eine zusätzliche Belastung des Gastrointestinaltrakts zu vermeiden. Darüber hinaus muss Ziegenmilch vollständig aus der Ernährung von Personen ausgeschlossen werden, die an einer Pankreatitis leiden.

Ob Das sollten Sie wissen:

Wer sich regelmäßig an ein Frühstück gewöhnt, leidet seltener unter Fettansammlung.


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