Bellender Husten

Ein Grund für den bellenden Husten ist das Vorhandensein eines pathologischen Prozesses in den oberen Atemwegen (Kehlkopf oder Luftröhre). Bellender Husten bei Kindern – Symptom von Keuchhusten

Der bellende Husten als Symptom des Keuchhustens

Ein starker bellender Husten kann bei Kindern im jüngeren Alter (bis zu fünf Jahren) beobachtet werden; in der überwiegenden Mehrheit der Fälle handelt es sich um ein Merkmal der Infektionskrankheit – des Keuchhustens.

Als Erreger des Keuchhustens gilt das Bakterium Bordetella pertussis, das über den Luft-Tröpfchenweg übertragen wird. Als Folge seiner Aktivität im Organismus des infizierten Menschen entstehen Toxine, die die Schleimhautorgane schädigen und deren Funktion beeinträchtigen.

In den ersten sieben Tagen nach der Infektion treten beim Erkrankten Symptome wie Schnupfen, Rötung der oberen Atemwege und Fieber auf; gegen Ende der zweiten Krankheitswoche entwickelt sich der unproduktive bellende Husten als reflektorische Abwehrreaktion des Körpers.

Besonders schwer verläuft der Keuchhusten bei Kindern im ersten Lebensjahr sowie bei Personen über 65 Jahren. Er kann von Blutungen und Krämpfen begleitet sein, wird durch Lungenentzündung erschwert oder führt sogar zum Tod.

Die Behandlung des bellenden Hustens erfolgt mit antibakteriellen Präparaten; diese werden in Kombination mit Antihistaminika verschrieben, die zur Verringerung der Schleimhautödem beitragen.

Der Raum, in dem sich das Kind mit Keuchhusten befindet, muss regelmäßig gelüftet und befeuchtet werden. Gute Effekte zeigen regelmäßige Inhalationen; empfohlen wird dabei die Verwendung eines Nebulizers zur Zerstäubung des Medikaments in feinste Partikel.

Ein Schutz vor Keuchhusten ist durch Impfungen möglich, die in zivilisierten Ländern, einschließlich Deutschland, als obligat gelten.

Parakeuchhusten und bellender Husten.

Ein langdauernder paroxysmaler bellender Husten ohne Fieber kann ein Symptom des Parakeuchhustens sein; diese bakterielle Infektionskrankheit betrifft häufig Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren, verläuft ähnlich zum klassischen Keuchhusten, jedoch in einer leichteren Form. Während der Behandlung werden Spaziergänge an der frischen Luft für 1,5 bis 2 Stunden empfohlen, was den Zustand des Kindes günstig beeinflusst.

Bellender Husten als Symptom der Bronchiolitis.

Die Bronchiolitis ist eine Viruserkrankung, die von Atemnot, insbesondere bei der Ausatmung, begleitet wird; sie tritt häufiger bei Säuglingen auf und kann epidemischen Charakter annehmen.

Häufig entwickelt sich die Bronchiolitis als Sekundärinfektion nach einer akuten Infektion der oberen Atemwege (ORWI). Das Kind zeigt Atemnot mit erhöhter Frequenz, begleitet von Herzrasen sowie abruptem, lautem bellendem Husten. Bei schweren Verläufen mit vermindertem Gasaustausch, Fieber, Schläfrigkeit und Dehydrierung sowie bei vorliegendern Herzpathologien ist eine stationäre Aufnahme erforderlich. Bellender Husten – ein Symptom der Bronchiolitis

Im Krankenhaus erfolgt bei Bedarf eine Zwangslungenventilation sowie Sauerstoffgabe; zur Behandlung der Dehydrierung wird eine Infusionstherapie verordnet, während die Therapie des bellenden Hustens bronchodilatatorische und antivirale Medikamente umfasst, die individuell vom behandelnden Arzt festgelegt werden.

Starker bellender Husten als Symptom anderer Erkrankungen.

Bei Diphtherie im Kindesalter kann das schwerste Symptom – das Grützen – begleitet von bellendem Husten auftreten; ein ähnliches Grützen lässt sich auch bei verschiedenen Infekten der oberen Atemwege (ORWI) und Influenza beobachten, ebenfalls in Verbindung mit bellendem Husten. Die Impfung gegen Diphtherie ist obligatorisch; die komplexe Behandlung des bellenden Hustens im Rahmen der Grütze umfasst spasmolytische und hormonelle Mittel und wird individuell vom behandelnden Arzt festgelegt.

Als Ursache für den schmerzhaften und quälenden bellenden Husten kommen verschiedene Formen der Laryngitis sowie Tracheitiden in Frage; deren Vermeidung wird durch die Impfung gegen Pneumokokken-Infektionen und Influenza unterstützt.

Ob Dazu gehören folgende Punkte:

Personen, die sich routinemäßig an ein tägliches Frühstück gewöhnen, entwickeln seltener eine Fettleber.


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