Laserhaarentfernung

Die Laserhaarentfernung ermöglicht es, das Wachstum von Haaren an unerwünschten Stellen schnell und schmerzfrei zu beenden. Die Popularität dieses Verfahrens steigt zunehmend, da die Bewertungen zeigen, dass die Laserhaarentfernung im Vergleich zu anderen Methoden zur Bekämpfung von unerwünschtem Haarwachstum deutlich wirksamer ist. Laser-Epilation der Beine

Mit Hilfe des Lasers kann an beliebigen schwer zugänglichen und empfindlichen Körperstellen Haarentfernung durchgeführt werden. Nach der Laserhaarentfernung wächst das Haar über einen längeren Zeitraum nicht nach.

Die Prozedur der Laserhaarentfernung wird bei Pilzinfektionen, Herpes-Infektionen, im Falle bösartiger Neubildungen sowie bei akuten Infektionen oder Verschlimmerungen langjähriger Erkrankungen nicht empfohlen. Graues und weißes Haar ist gegenüber der Laserstrahlung unempfindlich.

Das Prinzip des Effekts der Laserhaarentfernung

Unter der Einwirkung des Lasers wird das Haar augenblicklich stark erhitzt, da die thermische Welle das enthaltene Pigment (das Melanin) absorbiert. Dadurch ist das Haar zunächst zerstört; nach wiederholten Laserbehandlungen stirbt die Haarzwiebel ab, und das Haar wächst nicht weiter.

Für das vollständige Absterben der Haarzwiebel sind je nach individuellen Besonderheiten des Haarwachstums mindestens 4 bis 5 Sitzungen der Laserhaarentfernung erforderlich. Für eine Sitzung ist es aufgrund der Besonderheiten der Wachstumsphase des Haares unmöglich, alle Haare zu entfernen, da das Haar ungleichmäßig und mit unterschiedlicher Intensität wächst. Die Laserstrahlung wirkt auf das Haar in der Phase der aktiven Vergrößerung; daher erzielt ihre Wirkung üblicherweise maximal die ungleichmäßigen Bereiche. Das Intervall zwischen den Sitzungen der Laserhaarentfernung beträgt gewöhnlich 3 bis 4 Wochen.

Der Laserstrahl wird an dunklem Haar fixiert, während helle Haut für ihn kein Hindernis darstellt. Gerade deshalb ist die Laserhaarentfernung bei dunkler und gebräunter Haut sowie auf hellen Haaren nicht effektiv.

Vor- und Nachbehandlung der Laser-Epilation

Nach Expertenmeinungen ist eine spezielle Vorbereitung auf die Laser-Epilation nicht erforderlich; vor der Behandlung wird jedoch empfohlen, keine Bräunungskuren durchzuführen, da dies die Effektivität mindert.

Das Haar sollte vor der Sitzung kurz beschoren werden (die Länge darf 1–3 mm nicht überschreiten); für die Abtragung der Augenbrauen ist die Laser-Epilation jedoch ungeeignet.

Es wird empfohlen, sich in der Woche nach der Epilation nicht zu sonnen, um eine Hyperpigmentierung zu vermeiden; zudem sollten Sie den Sonnenschutz auftragen und keine Peelings oder andere exfolierenden Mittel verwenden.

Auf dem behandelten Hautbereich kann es zu einer leichten Rötung kommen, die als Folge der Kapillarerweiterung entsteht und in der Regel innerhalb weniger Tage von selbst abklingt.

Chloriertes Wasser kann beim Kontakt mit der behandelten Haut in den ersten zwei Tagen nach dem Eingriff ein Brenngedühl verursachen; bei der Epilation im Bikini- oder Achselbereich wird empfohlen, einige Tage nach dem Eingriff eine antibakterielle Seife zu verwenden.

Zwischen den Laser-Epilationen ist es nicht ratsam, andere Methoden wie Wachs oder Pinzette anzuwenden, da diese auf den Haarfollikel nicht einwirken. Laser-Epilation-Verfahren für die Beine

Laserhaarentfernung

Die Laserhaarentfernung wird sowohl bei Männern als auch bei Frauen durchgeführt. Die Problemzonen zur Entfernung unerwünschter Haare sind dabei ähnlich wie bei anderen Methoden: meist Kinn, Oberlippe, Nasenflügel und Brustbein. Während das Rasieren für Männer eine Alternative darstellt, empfinden viele Frauen diese Methode als unangenehm.

Das Problem des übermäßigen Haarwachstums (Hirsutismus) ist bei Frauen häufig auf hormonelle Störungen zurückzuführen, insbesondere auf eine Hyperandrogenie (übermäßige Testosteronproduktion). Neben dem charakteristischen Körperbau zeigt sich oft auch eine Behaarung der Oberlippe.

Für die Laserhaarentfernung ist es wichtig, dass auf der Haut des Patienten nur sehr wenige Pigmentflecken oder Muttermale vorliegen. Dies liegt daran, dass diese Strukturen nicht nur die Behandlungseffektivität verringern können, sondern auch das Aussehen der Muttermale verändern könnten.

Laserhaarentfernung im Bikinizone

Die Entfernung unerwünschter Haare in der Bikinizone sollte besonders schonend erfolgen, da die Haut in diesem Bereich sehr sensibel ist. Mit Hilfe des tragbaren Enthaarungsmittels kann die Laserhaarentfernung sowohl im Klinikum als auch unter häuslichen Bedingungen durchgeführt werden. Nach dem Eingriff kann zur Kühlung und Linderung der Reizung ein spezielles Gel auf die Haut aufgetragen werden.

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