Lungenhochdruck

Allgemeine Merkmale der Erkrankung

Lungenhypertonie

Die Lungenhypertonie ist eine Erkrankung unbekannter Ursache, die nicht mit Herzerkrankungen oder Lungenerkrankungen in Verbindung steht. Die pulmonale Hypertonie wird durch einen erhöhten Druck in der Pulmonalarterie charakterisiert, was zu einer Verengung oder vollständigen Verschluss der mittleren und kleinen Lungengefäße führt. Zu den Folgen der Erkrankung gehören: eine Neigung zur Thrombenbildung, die Entstehung eines Lungenherzens sowie Herzinsuffizienz.

Die sekundäre Lungenhypertonie sollte gleichzeitig mit der Therapie der Grunderkrankung behandelt werden. Eine Abklärung von Herzerkrankungen ist erforderlich. Diese Form wird als leichte Variante klassifiziert; beide Formen treten bei Frauen häufiger auf (in 7–10 registrierten Fällen).

Hauptursache: Langzeitveränderungen der Lunge oder Herzfehler. Als Exklusionskriterium gilt die pulmonale Hypertonie, die sich ohne erkennbaren Grund entwickelt.

Symptome der Lungenhypertonie

Das früheste und charakteristischste Symptom der Lungenhypertonie ist eine starke Atemnot bei geringster körperlicher Belastung. Oft tritt sie bereits im Ruhezustand auf. Zu den weiteren Symptomen gehören:

  • Schwäche und Erschöpfung
  • Ohnmachtsanfälle infolge von Gefäßkrämpfen
  • Herzschmerzen
  • Krankheit
  • Bei Patienten wird häufig Heiserkeit beobachtet.

Die Merkmale der Lungenhypertonie sind meist schwach ausgeprägt; daher erfolgt die endgültige Diagnose erst nach einer vollständigen Untersuchung von Lunge und Herz.

Stadien der Lungenhypertonie

Die Einordnung der Krankheitsstadien, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert wurden und unter Ärzten weltweit allgemein anerkannt sind.

Stadium I: Körperliche Belastungen lösen keine Symptome wie Atemnot oder Schwäche aus.

Stadium II: Die körperliche Aktivität ist eingeschränkt – bei Kindern und Erwachsenen wird die Lungenhypertonie von leichter Atemnot, Schwäche, Brustschmerzen sowie Schwindel begleitet.

Stadium III: Die körperliche Leistungsfähigkeit der Patientinnen ist bei Lungenhypertonie deutlich vermindert; die Symptome dieses Stadiums sind gewöhnlich ausgeprägt und umfassen Schwindel, Brustschmerzen sowie starke Atemnot.

Stadium IV: Die Patientinnen können selbst geringste körperliche Belastungen nicht ertragen. Die Atemnot tritt bereits im Ruhezustand auf, was zu starkem Unwohlsein und ständigen Schmerzen führt.

Lungenhypertonie – Behandlung und Prognose

Behandlung der Lungenhypertonie

Unabhängig vom Stadium der Lungenhypertonie müssen Patientinnen mit besorgniserregenden Symptomen in einer kardiologischen Abteilung zur Therapieauswahl und zur Charakterisierung der Erkrankung nachgeprüft werden. Während des Rekonstruktionsprozesses wird die Korrektur der Herzfunktion durchgeführt sowie spezielle Präparate ausgewählt, die den Druck der Pulmonalarterie normalisieren.

Die Blutgerinnung stellt eine unangenehme Komplikation dar, die die pulmonale Hypertonie begleitet. Die Behandlung dieser Veränderungen erfolgt durch die Korrektur ungünstiger Symptome und die kontinuierliche Überwachung des Patientenzustands. Bei ausgeprägter Ateminsuffizienz wird umgehend eine Sauerstofftherapie durchgeführt.

Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus sollten Patienten alle Empfehlungen des behandelnden Arztes befolgen und die unterstützenden Dosen verschiedener Medikamente einnehmen. Zudem werden ihnen eine spezielle Diät sowie ein individueller Plan für körperliche Belastungen, einschließlich eines Zeitplans für obligatorische Grippeimpfungen und Lungeninfektionen, zugewiesen.

Wenn sich die pulmonale Hypertonie trotz konservativer Therapie weiterentwickelt, sollten Ärzte über die Indikation chirurgischer Eingriffe – insbesondere einer Herz-Lungen-Transplantation oder einer Lungentransplantation – nachdenken.

Pulmonale Hypertonie bei Kindern

Das Einengen der Blutgefäße eines Neugeborenen aus verschiedenen Gründen ist sehr gefährlich, da diese Verengung den Blutfluss durch das Lungengewebe einschränkt und so den Sauerstoffgehalt im Organismus verringert; dies stellt eine ernsthafte Lebensgefahr dar. Die Lungenhypertonie, deren Symptome bei Kindern häufig auftreten, erfordert eine dringliche Behandlung unter der Aufsicht erfahrener Experten. Zu den Risikofaktoren, die das Entstehen dieser Erkrankung bei Kindern auslösen, zählen unkontrollierte Einnahmen von Antibiotika, Aspirin und Indomethacin durch die Mutter während der Schwangerschaft. Bei Kindern im ersten Lebensjahr tritt die pulmonale Hypertonie häufig zusammen mit anderen Erkrankungen des Atemsystems auf, beispielsweise Pneumonie oder dem Syndrom der Mekoniumaspiration.

Ob Wissen Sie das?

Karies ist die weltweit am häufigsten verbreitete Infektionskrankheit; selbst die Influenza kann sie nicht übertreffen.


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