Leschschtz

Leschschtz – ein Fisch der Familie der Karpfen (Cyprinidae). Man unterscheidet zwei Arten des Leschschts: den Bronzesch und den Silbersch. Der Silbersch ist sehr selten. Der Bronzesch gilt als Nutzfisch. Diese Fischart wird in künstlichen Wasserbecken häufig gezüchtet.

Zander – ein Süßwasserfisch aus der Familie der Karpfenartigen

Der Leschschtz bewohnt Teiche, Seen und bevorzugt schlammige Gewässer. Er besitzt einen plattgedrückten Körper, einen kleinen Kopf und einen Mund; die Rückenflosse ist nicht zu breit, sondern charakteristisch borstförmig mit Schuppen an den Seiten. Die Färbung des Fisches variiert von bleich bis schwärzlich.

Dieser Fisch wächst sehr langsam. Im Alter von zwei Jahren wiegen Leschschtze zwischen 25 und 30 Kilogramm; das Gewicht kann bis zu acht Kilogramm und mehr betragen. Die Länge der Fische kann siebzig Zentimeter erreichen.

Der Nährwert und der Kaloriengehalt des Leschschts

Das Fleisch dieses Fisches wird als diätetisch eingestuft. In 100 Gramm essbarem Bereich enthalten: 17,1 g Eiweiß, 55 mg Cholesterin, 4,4 g Fett, 77 g Wasser, 0,9 g Fettsäuren sowie ein Gramm Asche. Das Protein des Fruchtfleisches wird zu 91–97 % erhalten.

In 100 Gramm Fisch sind neben 105 Kilokalorien enthalten. Der Nährwert und der Kaloriengehalt hängen vom Geschlecht, dem Alter, den Bedingungen des Lebensraums sowie von der Qualität des Futters ab, zudem von der Saison, in der der Fisch gefangen wurde. Ein niedrigerer Kalorienwert tritt beim Laichen oder unmittelbar danach auf; das Maximum an nützlichen Komponenten liegt im Fisch vor dem Laichen.

Bestand und nützliche Eigenschaften des Leschschts

Das Fruchtfleisch dieses Fisches enthält Komponenten, die eine wichtige Rolle im Stoffwechsel spielen; so sind in 100 g Fischfleisch beim Lesch 220 mg Phosphor, 265 mg Kalium und 165 mg Chlor enthalten.

Neben diesen enthalten das Fleisch des Leschs zusätzlich 25 mg Calcium, 4 µg Molybdän, 30 µg Magnesium, 6 µg Nickel sowie 70 mg Natrium.

Im Fisch sind auch Vitamine enthalten, die für den menschlichen Organismus von großer Bedeutung sind; so finden sich neben 6 mg Vitamin PP (Niacin) und 0,03 mg Wachstumshormon-Vitamin weitere Vitamine in geringen Mengen: C, B1, B2, E und D.

Je nach Fettgehalt unterscheidet man den Hausen als fettreichen Fisch; bei den nadelartigen Exemplaren des Leschs ist der Fettanteil am höchsten (ca. 9 %), während das Fleisch kleiner Fische mager und trocken ist. Zudem mindert die große Anzahl kleiner Knochen die Qualität etwas, doch wird das Fruchtfleisch des asowsch-herbstlichen Ulowa als wertvollsten Fisch angesehen.

Zum Bestand des Fischtrans gehören fette polyungesättigte Omega-3-Fettsäuren sowie verschiedene Aminosäuren; diese Fettsäuren (Omega-6 und Omega-3) im Fischfleisch senken den Cholesterinspiegel im Blut, fördern die Auflösung von Cholesterinplaques und verringern so das Risiko für Bluthochdruck, Schlaganfall und ischämische Erkrankungen.

Das Ergocalziferol, das im Fisch enthalten ist, stärkt Nägel, Haare und Knochen.

Das Fleisch des Leschs gilt als wertvolles Antioxidans; es enthält antiseptische und entzündungshemmende Substanzen, die positiv auf den Zustand der Hautdecken und Schleimhäute wirken.

Der regelmäßige Verzehr von Fischfleisch hilft, den Blutzucker zu regulieren, und beugt hormonellen Störungen vor.

Der Phosphor im Fisch ist an der Bildung des Skeletts sowie am Aufbau von Geweben beteiligt; die Phosphorsäure unterstützt zudem die Synthese wichtiger Enzyme auf dem erforderlichen Niveau.

In der Medizin werden medikamentöse Präparate, die Substanzen enthalten, die aus Organen und Geweben des Leschs gewonnen wurden (z. B. Pankreatin, Insulin), intensiv eingesetzt.

Der Kaviar wird in der Kosmetik zur Herstellung verschiedener Masken weit verbreitet eingesetzt.

Die Zubereitungsarten des Leschtschas

Fischfilets werden in der Diät- und Heilernährung intensiv genutzt; sie sind besonders kraftvoll und schmackhaft, wenn das Leschtsch mehr als zwei Kilogramm wiegt.

Bereiten Sie das Leschtsch auf verschiedene Arten zu – kochen, braten, schmoren, überbacken oder marinieren – und nutzen Sie aus jungen Exemplaren auch Ohren und Salatfilets. Die beliebteste Zubereitungsart ist jedoch das Braten. Der Vorverarbeitungsschritt umfasst das Entrinnen (Entkernen) sowie das Entfernen der Kiemen.

Zur Erleichterung des Entschuppens raten einige Köche, den Fisch vorab mit Salz zu reiben.

Die Anschnitte des gesamten Leschtschkörpers gewährleisten das Weichwerden zahlreicher kleiner Knochen beim Erhitzen des Fisches.

Das Filet wird zur Herstellung von Fischrouletts verwendet.

Rohzander

Zum Überbacken oder Braten sollte der Fisch mit verschiedenen Gemüsen und Zutaten kombiniert werden.

Knoblauch, Salbei, Hopfensuneli, Rosmarin und Lorbeerblatt verbessern den Geschmack des Fisches.

Durch das heiße Räuchern entstehen im Leschtsch gefährliche Karzinogene; daher sollte dieser Fischart in der Ernährung nur selten zugeführt werden.

Lachs, in Folie gebacken, schmeckt deutlich besser und ist im Vergleich zu anderen Plattenzarten aus diesem nützlichen Fisch zarter zubereitet.

Ob Sie sollten das wissen:

Im Bestreben, Kranke zu heilen, übertreiben Ärzte oft. So hat beispielsweise ein gewisser Charles Jensen in der Zeit von 1954 bis 1994 mehr als 900 Operationen nach Entfernung von Neubildungen erlebt.


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