Mertenil

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Ab 473 Rubel

Mertenil – ein synthetisches Arzneimittel, das zur diätetischen Supplementierung bei der Behandlung von Hypercholesterinämie und kombinierten Dyslipidämien eingesetzt wird.

Der pharmakologische Effekt von Mertenil

Mertenil – ein synthetisches Medikament, das als Ergänzung zur Diättherapie zur Senkung des Cholesterinspiegels eingesetzt wird Die floride Komponente Mertenila (Rosuvastatin-Calcium) bewirkt eine Senkung des Gesamtcholesterins sowie des Cholesterins der niedrigen Dichte. Selektiv bindet und hemmt Rosuvastatin als kompetitiver Hemmstoff die GMG-CoA-Reduktase, das Enzym für die Cholesterin-Synthese in der Leber, wo zudem der Katabolismus der Lipoproteine niedriger Dichte stattfindet.

Der therapeutische Effekt von Mertenil tritt bereits nach einer Woche ab Behandlungsbeginn ein; das Therapiemaximum wird nach einem Monat Anwendung erreicht.

Die Darreichungsform von Mertenil

Mertenil wird als bikonvexe runde Tablette mit der Aufschrift «С33» angeboten und enthält 5 mg, 10 mg, 20 mg oder 40 mg Rosuvastatin-Calcium.

Die Packung besteht aus 10 Tabletten in Blisterverpackungen.

Zu den Analoga von Mertenil gehören folgende Arzneimittel: Akorta, Krestor, Rosulip, Tewastor, Rosuvastatin, Roksera und Rosukard.

Zu den mechanistischen Analoga von Mertenil zählen die Präparate Awestatin, Lipona, Sorstat, Tulip, Liprimar, Anwistat, Simlo, Lovastatin, Simwastol, Leskol, Simplakor, Atomaks, Sokor, Torwakard, Sowatin, Aktalipid, Kardiostatin, Lipoford, Wasator, Simwakard sowie Cholwassim.

Anwendungshinweise zu Mertenil

Mertenil wird gemäß den Packungsbeilagen als Zusatz zur diätetischen Therapie eingesetzt.

  • Hypercholesterinämie und kombinierte Dyslipidämien, bei denen nicht-medikamentöse Maßnahmen (z. B. Gewichtsreduktion, körperliche Aktivität) unzureichend wirksam sind.
  • Giperttriglyceridämie vom Typ IV nach Fredrikson.
  • Familiäre homozygote Hypercholesterinämie.

Mertenil wird zusätzlich zur Verzögerung des Fortschreitens der Atherosklerose und als primäre Prophylaxe kardiovaskulärer Komplikationen wie Schlaganfall, Myokardinfarkt sowie arterieller Revasikularisation eingesetzt; dies gilt insbesondere bei älteren Personen (Männer ab 50 Jahren, Frauen ab 60 Jahre) ohne klinische Merkmale einer ischämischen Herzkrankheit.

Kontraindikationen

Mertenil ist kontraindiziert bei:

  • Schwangere und stillende Frauen sowie bei Frauen im gebärfähigen Alter, die keine sichere Verhütungsmethode anwenden
  • Im Hintergrund einer Neigung zur Entwicklung myotoxischer Komplikationen
  • Bei Myopathien
  • In Kombination mit Ciclosporin und Fibraten
  • Im Hintergrund eines akuten Leberversagens
  • Bei Hypersensibilität gegenüber den Komponenten (Wirkstoff oder Hilfsstoffe) des Arzneimittels sowie bei Unverträglichkeit gegenüber Laktose und einem Defizit an Lactase oder bei Glukose-Galaktose-Malabsorption
  • bei nachgewiesener Nierenfunktionsstörung
  • in der Pädiatrie bis zum 18. Lebensjahr

Außerdem sind nach der Instruktion die 40-mg-Tabletten von Mertenil aus diesem Grund kontraindiziert:

  • bei Hypothyreose;
  • bei Lebererkrankungen im akuten Stadium,
  • bei übermäßigem Alkoholkonsum;
  • bei vorliegender oder familiärer Anamnese einer Muskelerkrankung.

Eine Anwendung dieser Dosierung bei Personen asiatischen Ursprungs wird ebenfalls nicht empfohlen.

Vorsichtshalber gemäß den Anweisungen für Mertenil verschreiben bei

  • schwerwiegenden Störungen metabolischer, endokriner oder elektrolytischer Art;
  • bei dem Risiko einer Myopatie-Entwicklung
  • bei unkontrollierbarer Epilepsie
  • bei Vorerkrankungen der Leber
  • bei Traumatisierungen
  • bei einem Patienten im Alter von 65 Jahren
  • bei arterieller Hypotonie
  • bei Vorerkrankung mit Sepsis
  • nach ausgedehnten chirurgischen Eingriffen

Die Anwendung von Mertenil

Nach Packungsbeilage kann Mertenil jederzeit eingenommen werden; jedoch ist während der Behandlung eine cholesterinarme Ernährung erforderlich.

Die Dosierung von Mertenil wird individuell je nach Therapieziel festgelegt. Die Anfangsdosis überschreitet üblicherweise nicht 5 bis 10 Milligramm einmal täglich. Eine Anpassung der Dosis ist erst nach einem Monat ab Behandlungsbeginn ratsam.

Mertenil sollte in einer Dosierung von 40 Milligramm ausschließlich unter sorgfältiger ärztlicher Überwachung eingenommen werden, da die Anwendung des Medikaments bei vorbestehenden Nierenerkrankungen das Risiko für eine Proteinurie (vorzugsweise kanalikulärer Herkunft) erhöhen kann.

Eine Anpassung der Tagesdosis ist bei älteren Patienten in der Regel nicht notwendig. Bei Personen asiatischer Herkunft sowie bei Vorliegen einer genetischen Veranlagung für Myopathie sollte die Anfangsdosis von Mertenil 5 Milligramm nicht überschreiten; eine Anwendung des Medikals in einer Dosis von 40 Milligrammen ist kontraindiziert.

Arzneimittelinteraktionen

Die gleichzeitige Einnahme von Mertenil mit Lipidsenkern (z. B. Gemfibrozil) führt zu einem Anstieg der Rosuvastatin-Konzentration im Blut.

Fenofibrat, Gemfibrozil und Nikotinsäure erhöhen bei gleichzeitiger Anwendung mit Mertenil das Risiko für die Entwicklung einer Myopathie; daher werden ähnliche Arzneimittelkombinationen nicht empfohlen. Zudem sollte Mertenil nicht gleichzeitig mit Proteasehemmern unter dem Hintergrund von HIV-Infektionen verschrieben werden.

Antazida in Suspension (enthaltend Magnesiumhydroxid und Aluminium) sowie Erythromycin führen zu einer Senkung der Konzentration des aktiven Bestandteils von Mertenil im Blutplasma; daher ist ein Intervall zwischen der Einnahme dieser Medikamente von mindestens zwei Stunden einzuhalten.

Nebenwirkungen von Mertenil

Nebenwirkungen von Mertenil: Entwicklung eines Typ-2-Diabetes, Übelkeit, asthenisches Syndrom, Schwindel, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Verstopfung und Myalgie In der Regel treten während der Anwendung von Mertenil kurzfristige, gemäßigt ausgeprägte Nebenwirkungen auf. Bei der Einnahme von Mertenil-Tabletten werden häufig folgende Symptome beobachtet: Blutzuckeranstieg (Diabetes mellitus Typ 2), Übelkeit, asthenisches Syndrom, Schwindel, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Verstopfung und Muskelschwäche.

Die Häufigkeit und Schwere der Nebenwirkungen zeigt eine dosisabhängige Tendenz bei Leber- und Nierenfunktion. Nach klinischen Daten kann die tägliche Einnahme von 40 Milligramm Mertenil zur Entwicklung folgender Symptome führen:

  • Muskelschwäche
  • Proteinurie (meist tubuläre Herkunft)
  • Erhöhung der Glucose- und Bilirubinkonzentrationen
  • Myopathien
  • Störung der Schilddrüsenfunktionstests

Unter Anwendung von Mertenil treten sehr selten Nebenwirkungen auf:

  • Gelenkbeschwerden
  • Periphere Ödeme
  • Gelbsucht
  • Durchfälle
  • Hepatitis
  • Hämaturie
  • Gedächtnisstörungen
  • Polyneuropathien
  • Atemnot
  • Husten

Im Falle von Muskelschwäche oder unerwarteten heftigen Schmerzen in den Muskeln, die Unwohlsein und Fieber begleiten, ist es notwendig, sich sofort an einen Arzt zu wenden und die Anwendung von Mertenil einzustellen oder die eingenommenen Dosen anzupassen.

Lagerungsbedingungen

Mertenil gehört zur Gruppe der lipidsenkenden Medikamente; die Haltbarkeitsdauer beträgt bei Einhaltung der Standardlagerungsbedingungen (bei einer Temperatur bis zu 30 Grad Celsius) maximal 24 Monate.

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Name des Präparats

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Mertenil-Tabletten 0,05 mg (30 Stück)

473 Rubel

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Mertenil-Tabletten 5 mg (30 Stück), Hersteller: Gedeon Richter-RUS

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Mertenil-Tabletten 0,01 mg (30 Stück)

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Mertenil-Tabletten 10 mg (30 Stück), Gedeon Richter-RUS geschlossene Aktiengesellschaft

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Mertenil-Tabletten 40 mg (30 Stück)

1.377 Rubel

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Im Bestreben, Kranke zu heilen, übertreiben Ärzte oft. So hat beispielsweise Charles Jensen zwischen 1954 und 1994 mehr als 900 Operationen nach der Entfernung von Neubildungen durchgeführt.


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