Ein-tägiges Fasten

Ein-Tages-Fasten – eine effektive Behandlungsmethode Das Fasten kann schwierig und sogar gesundheitsgefährdend sein, wenn es über einen längeren Zeitraum (mehrere Tage) durchgeführt wird. Das ein-tägige Fasten hingegen stellt eine wirksame Methode zur Behandlung oder Linderung von Symptomen bei verschiedenen Erkrankungen dar.

In östlichen Ländern wie Indien und dem Nahen Osten wird das ein-tägige Fasten regelmäßig praktiziert und gilt als lebenswichtige Norm. Es handelt sich um eine leistungsstarke, ergebnisreiche, schnelle und kostenlose Therapiemethode.

Das ein-tägige Fasten eignet sich sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Personen. Den Neulingen wird es zunächst schwierig erscheinen, den ganzen Tag ohne Nahrung auszuhalten; wenn das trockene Fasten beachtet wird, werden alle nachfolgenden Versuche deutlich leichter.

Wichtiger Hinweis: Das ein-tägige Fasten ist bei Schwangerschaft sowie bei Kindern bis zum 12. Lebensjahr nicht empfohlen. Zudem sollte die Einnahme von Arzneimitteln unterlassen werden.

Das ein-tägige Fasten ermöglicht dem Organismus einmal pro Woche eine Reinigung und Erholung.

Oft werden Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel, Unwohlsein sowie weitere Zeichen der Entgiftung beobachtet – insbesondere bei Einsteigern. Dies begleitet jedoch den Reinigungsprozess im Körper: Überschüssiges Fett oder Gewicht wird verbrannt, ebenso wie chemische Substanzen und Gifte, die aus dem Organismus ausgeschieden werden. Während des Fastens werden lediglich kranke oder abgenutzte Gewebe zerstört; der Organismus schädigt dabei nicht seine eigenen gesunden Strukturen.

Die Wirkung des eintägigen Fastens

Das ein-tägige Fasten kann den Organismus von früheren Krankheiten nicht heilen und vollständig wiederherstellen; jedoch wird bei periodischer Beachtung des Fastens der Nutzen offensichtlich, da das häufige oder wiederholte Fasten viel ergebnisreicher ist als ein einzelner Fastentag.

Eines der Arbeitsverfahren des Fastens nach dem Tag – die Kürzung oder Verfeinerung der Texturen und Adern, was es ermöglicht, von in den Wänden steckenbleibenden Behältern und Toxinen gereinigt zu werden. Während des Fastens wird das Blut rasch von Toxinen befreit; dies kann Schwindel herbeirufen, doch bald normalisiert sich der Zustand des Blutes wieder.

Das eintägige Fasten lehrt den Organismus Selbstverwaltung und Disziplin. Es hilft dabei, schlechte Gewohnheiten oder Abhängigkeiten zu überwinden, die die Gesundheit zerstören, sowie neue positive Gewohnheiten anzueignen.

Ein Fasten alle sieben Tage stellt kein großes Opfer dar, insbesondere wenn man die gesundheitlichen Vorteile als Belohnung für den Organismus betrachtet.

Das eintägige Fasten sollte am Abend beginnen, direkt nach der letzten leichten Nahrungsaufnahme. Zu diesem Zeitpunkt ist bereits die Hälfte der Fastenszeit vergangen, da sich der Organismus erweckt hat. Es ist ratsam, die Fastendauer auf maximal 36 Stunden zu begrenzen; eine Verlängerung darüber hinaus sollte nur erfolgen, wer über Erfahrung in dieser Frage verfügt.

Der Übergang aus dem eintägigen Fasten gestaltet sich sehr einfach: Nach Ablauf von 24 Stunden können Wasser oder getrennten Zitronensaft mit Honig konsumiert werden. Während des gesamten ersten Tages nach dem Fasten ist es ratsam, die Ernährung um Früchte, Nüsse, Gemüse und fettarme Milchprodukte zu erweitern. Ekadashi-Fasten ist ein regelmäßiges, zweimal monatliches Ein-Tages-Fasten

Das Fasten Ekadaschi.

Das Fasten Ekadaschi bezeichnet regelmäßige eintägige Enthaltung von Nahrung und Wasser. Diese Praxis wird zweimal im Monat an den 11. und 26. lunaren Tagen durchgeführt, also elf Tage nach Neumond bzw. Vollmond.

Das Fasten Ekadaschi trägt zur Reinigung des physischen, mentalen und geistigen Körpers bei. Nach Ansicht der Ayurveda-Praktiker erhalten diese Tage ihre besondere Kraft dadurch, dass an den 11. und 26. lunaren Tagen die Anziehungskraft zwischen Erde und Mond stärker ist als üblich; dies beeinflusst Ebbe und Flut in Gewässern sowie ähnliche Strukturen im menschlichen Körper (Blut, Lymphsystem). Diese Wirkung stört das hormonelle Gleichgewicht und führt zu psychischen Unruhen sowie körperlicher Erschöpfung. Wird an solchen Tagen schwere oder fettige Nahrung aufgenommen, fällt die Verdauung dem Organismus schwerer, und er verbraucht alle Kräfte für diesen Prozess. Erlässt man hingegen an diesen Tagen die Nahrungsaufnahme, erhält der Darmkanal Gelegenheit zur vollständigen Ausruhung statt zur Verdauung; er widmet sich dann der Selbstreinigung von Toxinen, was die Gesundheit des gesamten Organismus wohltuend beeinflusst.

Unter dem Fasten Ekadaschi versteht man im Idealfall eine vollständige Enthaltung von Nahrung und Flüssigkeit. Diese Praxis fördert nicht nur die körperliche Regeneration, sondern auch die Reinigung des Karmas sowie die Milderung negativer Folgen verübter Sünden.

Vor einem Fasten Ekadaschi sollten schwere Lebensmittel vermieden werden, da dies am folgenden Tag zu starkem Durst führen kann. Das Fasten beginnt mit dem Sonnenaufgang und endet mit dem Sonnenaufgang des darauffolgenden Tages. Der Ausstieg aus dem Fasten sollte korrekt gestaltet sein: Am morgendlichen Aufbruch ist es notwendig, ein Glas Wasser mit Zitronensaft und Salz zu trinken; erst nach zehn Minuten können beliebige Früchte verzehrt werden, gefolgt von einem Joghurt nach weiteren zehn Minuten.

Wenn das ein tägiges Fasten Ekadaschi schwer zu ertragen ist, können Sie an diesem Tag etwas Frisches wie Obst, Gemüse, Säfte, Nüsse, Datteln, Wasser und Milchprodukte aufnehmen.

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