Owidon

Owidon – das Präparat mit kontrazeptivem, östrogen-gestagenem Effekt.

Darreichungsform und Bestand

Die Darreichungsform von Owidon – die Tablette (in Umrissschachteln zu 21 Tabletten pro Packung, nach einer Packung in einem Pappkarton).

Zum Bestand der einen Tablette gehören die folgenden Substanzen:

  • Levonorgestrel – 0,25 Milligramm;
  • Ethinylestradiol – 0,05 Milligramm.

Angaben zur Anwendung

  • Die Kontrazeption
  • Funktionsstörungen des Menstruationszyklus
  • Dysmenorrhöe
  • Mittelschmerz-Syndrom

Kontraindikationen

  • Dekompensierter Diabetes mellitus
  • Erkrankungen des endokrinen Systems, der Gallenblase und der Leber
  • Schwere organische Herzkrankheiten
  • Lipidstoffwechselstörungen
  • Organische Hirnerkrankungen bei pathologischen Veränderungen zerebraler Gefäße in Kombination mit Störungen des zerebralen Blutkreislaufs
  • Arterielle Hypertonie
  • Die seröse, zelluläre und/oder langdauernde hämolytische Anämie;
  • Die erhöhte Neigung zu Thrombosen;
  • Die spasmischen Attacken, die auf Störungen des Kalziumaustauschs im Organismus (Tetanie) beruhen;
  • Die Malignome;
  • Die Schwangerschaft und die Stillzeit;
  • Die Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen des Präparats.

Art der Anwendung und Dosierung

Owidon ist einzunehmen.

Zum Schutz vor Schwangerschaft muss das Präparat täglich über 21 Tage, am Abend eingenommen werden. Der Beginn der Therapie wird empfohlen, wenn die Menstruation um den 1.–5. Tag erfolgt. Nach dem Abschluss des Tablettenpakets ist eine Pause von 7 Tagen erforderlich; danach ist mit der Einnahme aus einer neuen Packung fortzufahren. Während dieser Pause kann es zu blutähnlichen Blutungen kommen.

Je nach therapeutischem Ziel bestimmt der Arzt das Dosierungsschema individuell.

Nebensächliche Effekte

Im Laufe der Therapie von Owidonom sind folgende Veränderungen möglich: Stimmungsschwankungen, Dyspepsie, Mastalgie, Libido- und Körpermassenänderungen, Glukosetoleranzminderung, vaginale Sekrete sowie Kopfschmerzen; zudem können im Gastroknemius Krämpfe und Hautausschläge auftreten.

Besondere Hinweise

Frauen ab 35 Jahren erfordern bei der Einnahme von Owidona eine besondere Aufmerksamkeit.

Die Einnahme des Präparates ist in folgenden Fällen zu unterbrechen:

  • Thrombose, einschließlich Netzhautvenenthrombose, Thrombophlebitis oder Embolie;
  • Zerebrovaskuläre Störungen;
  • Herzinfarkt;
  • Verschlechterung der Sehkraft;
  • Vorwärtsschieben des Bulbus (Exophthalmus).
  • Diplopie;
  • Wiederkehrende starke Kopfschmerzen;
  • Das Auftreten einer schweren, langdauernden Erkrankung;
  • Die Schwangerschaft.

Ovodon zeigt sich bei einem vorwiegend östrogenen Phänotyp am stärksten.

Der kontrazeptive Effekt wird in Fällen geschwächt, wenn das Intervall zwischen der Einnahme der Tabletten 36 Stunden überschreitet.

Arzneimittelwechselwirkungen.

Die Wirksamkeit von Ovodon lässt sich bei kombinierter Anwendung mit Arzneimitteln wie Pirazolonderivaten, Sulfonamiden, mikrosomalen Oxydationsinduktoren (Barbiturate, Rifampicin) und Tetrazyklinen herabsetzen.

Haltbarkeitsfristen und Lagerungsbedingungen.

An einem für Kinder unzugänglichen Ort bei einer Temperatur von 15–30 °C lagern.

Die Haltbarkeitsdauer beträgt 5 Jahre.

Ob Sie sollten dies wissen:

Früher wurde angenommen, dass Sauerstoff den Organismus anreichert. Jedoch wurde diese Meinung widerlegt. Wissenschaftler haben bewiesen, dass kaltes Wasser das Gehirn kühlt und die Arbeitsfähigkeit verbessert.


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