Piralgin

Piralgin-Tabletten Piralgin – der Kombinationspräparat mit beruhigungs-, scharoponischajuschtschim, analgesirujuschtschim, spasmolititscheskim und dem antiphlogistischen Effekt.

Die Form der Abgabe und des Bestands

Piralgin wird in Form von Tabletten (in Packungen zu 10 Stück, in Papppackungen zu 1 oder 2 Packungen) abgegeben.

Zum Bestand einer Tablette gehören die Wirkstoffe:

  • Koffein – 0,05 g;
  • Codein – 0,008 g;
  • Analgin (Natriummetabisulfit) – 0,3 g;
  • Phenobarbital – 0,01 g;
  • Naproxen – 0,1

Angaben zur Anwendung

  • Das gemildert geäußerte Schmerzsyndrom unterschiedlicher Genese, einschließlich Kopfschmerzen und Zahnbeschwerden, Migräne, Radikulitis, menstruelle Schmerzen, Myalgien, Neuralgien, Artralgien, primäre Dysmenorrhöe sowie weitere Zustände (als schmerzstillendes Mittel);
  • Fieberhafte Zustände unterschiedlicher Genese, grippeartige Erkrankungen und andere Krankheiten, die von Entzündung und Schmerzsyndrom begleitet werden (wie durch das Fiebermittel).

Kontraindikationen

Absolute:

  • Bronchospasmus;
  • Blutkrankheiten;
  • Magengeschwür und Zwölffingerdarm im Stadium der Verschlimmerung;
  • Herzrhythmusstörungen;
  • Zustände, die von Atemdepression begleitet werden;
  • Erhöhter Hirndruck, Schädel-Hirn-Trauma;
  • Akuter Herzinfarkt;
  • Arterielle Hypertonie;
  • Glaukom;
  • Zustand des Alkoholrausches;
  • Manifeste Funktionsstörungen der Nieren oder Leber;
  • Defizit an Glukose-6-phosphatdehydrogenase;
  • Alter bis zu 12 Jahren;
  • Schwangerschaft und Stillzeit;
  • Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen des Präparates.

Relativ (Piralgin unter ärztlicher Aufsicht mit Vorsicht bei Vorhandensein der folgenden Erkrankungen/Zustände anwenden):

  • Magengeschwür und Zwölffingerdarmulcus im Remissionsstadium;
  • Funktionsstörungen der Nieren oder Leber;
  • Langdauernde Alkoholkrankheit;
  • Fortgeschrittenes Alter.

Anwendungsart und Dosierung

Piralgin einnehmen.

Empfohlenes Dosierungsregime: Einzeldosis – 1 Tablette, Häufigkeit der Einnahme – 1 bis 3-mal täglich. Maximum – 4 Tabletten pro Tag.

Ohne Beratung durch einen Experten ist die Anwendung von Piralgin nicht länger als 5 Tage ohne ärztliche Aufsicht zulässig.

Nebenwirkungen

Mögliche Nebenwirkungen: Herzklopfen, dyspeptische Störungen (Erbrechen, Übelkeit, Epigastralgie, Verstopfung), allergische Hautreaktionen (Ausschlag, Juckreiz, Nesselsucht), Schläfrigkeit und Schwindel.

In Einzelfällen kann während der Therapie eine Granulozytopenie, das Felty-Syndrom oder eine Agranulozytose auftreten.

Eine langfristige Einnahme hoher Dosen kann zu Funktionsstörungen von Nieren und Leber führen.

Besondere Hinweise

Eine langfristige Einnahme von Piralgin ohne ärztliche Kontrolle kann zu einer medikamentösen Abhängigkeit führen.

Während der Behandlung ist auf den Alkoholkonsum zu verzichten.

Wenn die Behandlungsdauer fünf Tage länger beträgt, muss der funktionelle Zustand der Leber und das periphere Blutbild kontrolliert werden.

Bei Patienten mit akutem Bauchschmerz kann die Einnahme von Piralgin die Diagnosefindung erschweren.

Während der Einnahme von Piralgin ist es ratsam, vom Führen von Fahrzeugen und von potenziell gefährlichen Arbeiten, die erhöhte Konzentration und schnelle psychomotorische Reaktionen erfordern, abzusehen.

Arzneimittelwechselwirkungen

Bei der kombinierten Anwendung von Piralgina mit einigen Arzneimitteln/Substanzen können folgende Effekte beobachtet werden:

  • Zyklosporin: die Senkung seiner Plasmakonzentration;
  • nichtopioidale Analgetika: die Verstärkung des toxischen Effekts;
  • Perorale Kontrazeptiva, trizyklische Antidepressiva und Allopurinol: die Verstärkung des toxischen Effekts von Natriummetabisulfit;
  • Tranquilizer, Beruhigungspräparate: die Verstärkung der schmerzstillenden Wirkung von Piralgina;
  • Phenylbutazon, Barbiturate: die Abschwächung des toxischen Effekts von Natriummetabisulfit.

Die Lagerfristen und -bedingungen

Vor Licht geschützt an einem für Kinder unzugänglichen Ort bei einer Temperatur bis zu 25 °C lagern.

Die Haltbarkeitsdauer beträgt 3 Jahre.

Ob Beachten Sie Folgendes:

Würde Ihre Leber aufhören zu funktionieren, würde der Tod innerhalb weniger Tage eintreten.


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