Pirilaks

Abführmittel Pirilaks Pirilaks – das Abführmittel und das Karminativum.

Der pharmakologische Effekt

In den Bestand von Pirilax geht Bissacodil ein, dem es eigen ist, Schleim des Dickdarmes abzuärgern und die Peristaltik zu verstärken.

Der Effekt von Pirilax entwickelt sich 6–8 Stunden nach der oralen Einnahme des Medikaments; bei der Anwendung rektaler Kerzen erfolgt er innerhalb von 15 Minuten.

Die Form der Abgabe

Rektale Kerzen und Tabletten von Pirilax werden verabreicht.

Hinweise zur Anwendung von Pirilax

Das Medikament ist bei langdauernden Verstopfungen, die aus verschiedenen Gründen entstehen, wirksam; es wird oft zur Säuberung des Darmtraktes vor der Durchführung von Operationen oder diagnostischen Verfahren eingesetzt.

Neben diesem Präparat kann man es auch in Zuständen übernehmen, die eine Erleichterung der Defäkation erfordern – bei Aftersprünchen (Analrissen), Proktitis sowie Hämorrhoiden usw.

Die Art der Anwendung von Pirilax

Pirilaks in Tablettenform Pirilaks nehmen für die halbe Stunde bis zur ersten Aufnahme der Nahrung. Den Kindern nach 14 l., zum Erwachsenen ernennen, 5-15 Milligramme Pirilaksa zu übernehmen; den Kindern die 2-7 l. – 5 Milligramme; 8-14 l. – 5-10 Milligramme.

Die Tabletten von Pirilax sollten ganz geschluckt werden; das Zerkleinern oder Verflüssigen ist unerwünscht.

Die Dosierung der Kerzen erfolgt wie folgt: für Kinder im Alter von 2–7 Jahren 5 mg; für Kinder im Alter von 8–14 Jahren 10 mg; bei Kindern über 14 Jahre 10–20 mg.

Zur Vorbereitung auf eine Operation oder zur Darmreinigung wird empfohlen, das Präparat in einer Dosis von 10 bis 20 mg kurz vor dem Eingriff bzw. am Abend einzunehmen. Am Tag der Operation oder Untersuchung wird das Mittel rektal in einer Dosis von 10 mg verabreicht.

Nebenwirkungen von Pirilaks

Bissakodil, die bildgebende Form von Pirilaks, kann Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen und allergische Reaktionen verursachen.

Bei einer Überdosierung von Bissakodil kann es zu starker Durchfall kommen, der durch Flüssigkeitsverlust und Elektrolytentgleichung zu Krämpfen oder Muskelschwäche führen kann. Die Behandlung bei Überschreitung der empfohlenen Dosen sowie beim Auftreten ähnlicher oder anderer Nebenwirkungen erfolgt symptomatisch. Ein Arztbesuch ist bei einer Überdosierung zwingend erforderlich.

Kontraindikationen

Nach den Anweisungen darf Pirilaks nicht an Patientinnen mit eingeklemmter Hernie, spastischer Obstipation, Ileus, akuter Verschlechterung von Hämorrhoiden sowie bei akuten Entzündungen der Bauchorgane und Blasenentzündungen verabreicht werden; zudem ist es kontraindiziert bei Blutungen aus dem Uterus und in der Schwangerschaft.

Pirilaks ist für Kinder unter einem Jahr kontraindiziert.

Das Medikament sollte mit Vorsicht während der Stillzeit, bei schwangeren Frauen sowie bei Patienten mit Nieren- oder Leberinsuffizienz verabreicht werden.

Es wird nicht empfohlen, Pirilaks gleichzeitig mit anderen Mitteln wie Carbocystein, Cholestyramin, Kortikosteroiden, Thiaziden, Opioiden, psychoaktiven und anticholinergen Präparaten sowie Herzglykosiden einzunehmen, sofern diese Aluminium enthalten.

Ob Sie wissen das bereits.

Früher wurde angenommen, dass ein Gähnen den Organismus mit Sauerstoff bereichert. Diese Meinung wurde jedoch widerlegt. Wissenschaftler haben bewiesen, dass ein Gähnen das Gehirn kühlt und seine Arbeitsfähigkeit verbessert.


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