Rhinitis

Rhinitis

Es ist weit verbreitet, dass man bei einer Erkältung maximal sieben Tage ohne Behandlung auskommt; wenn man jedoch geduldig auf eine Selbstheilung wartet, verschwindet die Rhinitis nach einer Woche. Diese Überzeugung enthält zwar einen wahren Kern, doch tatsächlich ist die Rhinitis selbst die Erkrankung, und im vorliegenden Artikel haben Sie die Möglichkeit, diese Störung näher kennenzulernen.

Kurz gesagt handelt es sich bei der Rhinitis um eine Entzündung mit Ödem der Nasenschleimhaut, das durch Infektionen, Unterkühlung oder allergische Substanzen ausgelöst wird. Die detaillierteren Merkmale der Erkrankung – insbesondere die Besonderheiten der Behandlung sowie die Ursachen und Symptome – hängen von der Klassifizierung nach den spezifischen Formen ab.

Formen der Rhinitis

Die erweiterte Klassifizierung der Rhinitis gliedert sich in zwei Hauptgruppen:

1. Infektiöse Rhinitis

2. Vasomotorische Rhinitis (nicht durch eine Infektion verursacht)

Die infektiöse Rhinitis gliedert sich in folgende Unterformen:

– Die akute Rhinitis

– Die chronische Rhinitis

– Die hypertrophe Rhinitis

– Die atrophische Rhinitis

Der katarhale Rhinitis-Typ

Die atrophische Rhinitis (Ozena)

Der vasomotorische Rhinitis-Typ gliedert sich wie folgt:

Die allergische Rhinitis

Der neurovegetative Rhinitis-Typ

Ursachen der Rhinitis

Der Hauptgrund für die Entstehung einer akuten Rhinitis ist das Eindringen von Bakterien oder Viren in die Nasenschleimhaut. Zudem tritt eine Rhinitis häufig als Begleiterscheinung bei schweren Infektionen wie Gonorrhoe, Masern, Diphtherie, Scharlach und Influenza auf.

In den meisten Fällen stellt eine chronische Rhinitis keine vollständige Heilung einer akuten Rhinitis dar. Eine chronische Rhinitis kann durch die ständige Einwirkung negativer Umweltfaktoren (z. B. bei Arbeitern in schädlichen Produktionsstätten) oder durch einen gestörten lokalen Blutkreislauf verursacht werden.

Die Entstehungsmechanismen der nichtinfektiösen vasomotorischen Rhinitis basieren auf Abweichungen von der normalen Funktion des nervös-reflexiven Systems, das die Reaktion des Organismus auf exogene Reize steuert. Zu diesen Reizstoffen zählen beispielsweise starke Gerüche oder kalte Luft, was zu einer übermäßigen Schleimsekretion in der Nase führt.

Experten verbinden die Entstehung einer allergischen Rhinitis primär mit individuellen Besonderheiten der Nasenschleimhaut bei bestimmten Personen, insbesondere mit einer erhöhten Sensibilität gegenüber verschiedenen Reizstoffen, den sogenannten Fremdallergenen. Auch eine gesteigerte Sensibilisierung gegenüber Virus- und bakteriellen Infektionen kann zur Auslösung einer allergischen Rhinitis beitragen.

Symptome der Rhinitis

Die Symptome einer akuten Rhinitis sind allgemein bekannt: häufiges Niesen, ein Brennengefühl in den Nasengängen sowie eine reichliche Schleimsekretion, die im weiteren Verlauf zu eitrigem Sekret wird.

Die Symptome einer chronischen Rhinitis manifestieren sich durch eine signifikante Beeinträchtigung der Geruchsfunktion, Hyperämie und Verdickung der Nasenschleimhaut. Das Sekret aus den Nasengängen ist dickflüssig und schleimig. Bei einer atrophischen chronischen Rhinitis sind die charakteristischen Symptome Trockenheit und Krustenbildung in der Nase sowie die Bildung von Krusten auf dem Schleim oder Eiterfluss.

Die Symptome einer vasomotorischen Rhinitis äußern sich durch paroxysmales Niesen, begleitet von Tränenfluss, Nasenatmungsschwierigkeiten (Nasenverstopfung) und reichlichem wässrigem Sekret.

Bei einer allergischen Rhinitis wird eine Hyperplasie der Nasenschleimhaut beobachtet. Die klinischen Symptome hängen vom spezifischen Allergen ab. Eine saisonale allergische Rhinitis geht mit nasaler Obstruktion, Atemnot, ständigem Juckreiz in der Nase und reichlichem Sekret einher.

Behandlung der Rhinitis

Behandlung der Rhinitis

Zur Behandlung einer akuten Rhinitis können häusliche Mittel eingesetzt werden; ein guter Effekt im Anfangsstadium erzielt die Anwendung von Nasenspülungen mit Überwärmungsbädern (bei einer Temperatur von 45 °C). Die Beine sollten bis knapp unter das Knie ins Wasser abgesenkt und mit trockenem Senf bestreut werden. Nach dem Bad ist es empfehlenswert, eine Tasse heißen Aufguss (aus Heckenrose, Johannisbeere, Himbeerblättern, Lindenblüten usw.) zu trinken. Anschließend sollten trockene Socken angezogen und das Bett zugedeckt werden, um wärmer zu liegen.

Auch bei der Behandlung einer akuten Rhinitis haben Inhalationen mit ätherischen Ölen sich bewährt; sie helfen hervorragend, die Symptome zu lindern. Geeignete Öle sind Teebaum, Eukalyptus, Minze, Zitrone und Lavendel. Wenn die Rhinitis allergischen Charakter trägt, ist es ratsam, ätherische Öle nur mit Vorsicht anzuwenden und vorab einen behandelnden Arzt zu konsultieren.

Die Behandlung einer chronischen Rhinitis sowie infektiöser und vasomotorischer Rhinitis sollte unbedingt unter Kontrolle von Hals-Nasen-Ohren-Ärzten erfolgen und folgende komplexen Maßnahmen umfassen:

Die medikamentöse Therapie

Die Physiotherapie

Methoden zur allgemeinen Stärkung des Organismus

Ob Bitte beachten Sie Folgendes:

Wer von einem Esel fällt, hat eine größere Wahrscheinlichkeit, sich den Nacken zu brechen als bei einem Sturz vom Pferd; versuchen Sie jedoch nicht, diese Behauptung zu widerlegen.


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