Rosmarin

Rosmarin wächst in Mittelmeerländern und Südeuropa. Es handelt sich um ein immergrünes Gebüsch, das bis zu zwei Meter hoch wird. Der bläuliche Blütenstand verströmt ein sehr angenehmes Aroma, während die kleinen Blättchen der grau-grünen Farbe ätherische Öle enthalten, die denen von Nadeln ähneln.

Frischer Rosmarin

Der Name Rosmarin leitet sich vom lateinischen Begriff 'Ros marinus' (Tau des Meeres) ab. In alten Zeiten galt diese Pflanze als Symbol für Fruchtbarkeit, Wahrheit, Wohlstand und Liebe. Daher schmücken viele Völker bis heute die Köpfe der Neuvermählten mit einem Rosmarinkranz.

Anwendung von Rosmarin in der Küche

Die würzenden Eigenschaften des Rosmarins werden als hervorragend eingeschätzt. Moderne Feinschmecker haben seine sensorischen Qualitäten bewertet. Nach den Rezensionen kann Rosmarin die Verdauungsprozesse verbessern und den Appetit anregen. Eine sehr leckere und nahrhafte Speise sind pochierte Kartoffelstücke im Pflanzenöl, die mit Rosmarin und Zitronenschale bestreut sind. Für das Dekor dieser Platte eignen sich grüne Erbsen ideal. Zudem sind in den Mittelmeerländern verschiedene Rosmarin-Getränke beliebt, beispielsweise alkoholische Tinkturen oder grüner Tee.

Zusammensetzung und Wirkstoffe von Rosmarin

Rosmarin ist nicht nur ein aromatisches Gewürz, sondern auch eine wertvolle Arzneipflanze. Die gesundheitlichen Vorteile dieser Pflanze lassen sich durch ihre einzigartige chemische Zusammensetzung erklären. Zu den Inhaltsstoffen gehören:

  • Cineol: 3,1 %
  • Kohlenhydrate: 20,5 %
  • Fette: 5,7 %
  • Vitamin B
  • Mineralstoffe: Kalzium, Eisen, Kalium, Zink, Phosphor und Magnesium
  • Organische Säuren: Betain, Ursolsäure, Kaffeesäure, Kamfersäure und Rosmarinsäure
  • Ätherische Öle (ca. 1,2 %)
  • Gerbstoffe
  • Antioxidantien.

Die zweifellos bemerkenswerteste Eigenschaft des Rosmarins ist seine immunstimulierende Wirkung, die vor verschiedenen Erkrankungen schützt. Weitere nützliche Eigenschaften sind tonisierend, antibakteriell, schmerzstillend, choleretisch, regenerativ und beruhigend.

Der regelmäßige Verzehr von Rosmarin in der Ernährung hilft, schwerwiegende Erkrankungen wie Alzheimer, Arthritis, Arthrose, Schlaganfall, kardiovaskuläre Störungen sowie bösartige Neubildungen zu verhindern. Laut Rezensionen ermöglicht Rosmarin dank seiner antioxidativen Eigenschaften die Erhaltung von Kraft, Schönheit, Gesundheit und Jugend über viele Jahre hinweg.

Diese würzige Pflanze verbessert die Durchblutung des Gehirns, stärkt das Gedächtnis und erhöht die Konzentrationsfähigkeit; zudem gilt Rosmarin als eines der wirksamsten natürlichen Antidepressiva, das Müdigkeit, Reizbarkeit und Niedergeschlagenheit lindert sowie die Stimmung hebt.

Studien belegen die Wirksamkeit von Rosmarin bei der Behandlung akuter respiratorischer Erkrankungen, da sein ätherisches Öl ausgeprägte antiseptische Eigenschaften besitzt. Bei Husten, Erkältung oder Influenza wird empfohlen, dreimal täglich einen Aufguss zuzubereiten und sowohl zu gurgeln als auch die Nasenhöhle auszuspülen. Zur Zubereitung werden ein Esslöffel Pflanzenmaterial mit halbliter kochendem Wasser übergossen und zwei Stunden ziehen gelassen; vor der Anwendung muss das Gemisch durchgesiebt werden.

Der Rosmarinaufguss hilft zudem bei Verdauungsproblemen, indem er die Magensaftsekretion steigert, den Nahrungsverbau verbessert und Entzündungen im Darmbereich reduziert. Anwendung von Rosmarin in der Küche

Kontraindikationen für Rosmarin

Trotz der zahlreichen nützlichen Eigenschaften ist Rosmarin bei Kindern im Vorschulalter, während der Schwangerschaft sowie bei Personen mit Bluthochdruck, Epilepsie oder individueller Unverträglichkeit kontraindiziert. Daher ist vor Beginn der Einnahme als pflanzliches Arzneimittel eine Konsultation des behandelnden Arztes ratsam.

Rosmarin für das Haar

Glänzendes, dichtes und kräftiges Haar schmückt nicht nur jeden Menschen, sondern signalisiert auch dessen Gesundheit. Obwohl heute zahlreiche Haarausfallmittel im Handel erhältlich sind, bevorzugen viele natürliche Lösungen: Der Nutzen von Rosmarin für das Haar war bereits im Altertum bekannt, da die Pflanze dank ihrer heilenden Eigenschaften das Haarwachstum fördert, die Haare festigt und die Haut von abgestorbenen Partikeln sowie fettigen Verstopfungen befreit.

Das ätherische Rosmarinöl sollte täglich für zehn Minuten in den haartragenden Bereich der Kopfhaut einmassiert werden. Bei trockenem Haar kann es mit Rizinusöl im Verhältnis 1:2 gemischt werden; aufzutragen ist nur eine geringe Menge dieser Mischung ratsam, da sonst das Haar einen fettigen Glanz annimmt.

Das ätherische Rosmarinöl kann auch als Abspülung nach dem Waschen verwendet werden. Dazu werden zehn Tropfen des Öls pro Liter warmem Wasser hinzugefügt; nach dieser Spülung wird die Haarfarbe kräftiger und gesättigter, und Kopfschuppen verschwinden.

Ob Das sollten Sie wissen:

Das menschliche Gehirn macht etwa 2 % der Körpermasse aus und verbraucht dabei rund 20 % des Sauerstoffs; diese Tatsache macht das Gehirn besonders anfällig für Sauerstoffmangel.


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