Tabasko

Tabasco – so wird die kleine, kräftige Pflanze Capsicum bezeichnet, deren Heimat Mexiko ist. Äußerlich ähnelt die Tabasco-Pflanze dem für uns gewohnten roten Chili, doch die Früchte hängen nicht herabhängend, sondern stehen vertikal und erinnern stark an die winzigen bulgarischen Paprikaschoten.

Tabasco

Der Welt ist der Pfeffer Tabasco dank Herrn Makalenni bekannt, der das Rezept der scharfen Soße aufgrund seiner Capsicum-Früchte vor fast 150 Jahren erfunden hat.

Zur Zubereitung der Soße werden ausgereifte rote Tabascopaprika oder unreife grüne verwendet. Beim grünen Pfeffer ist das Fruchtfleisch dicht, und bei Reifung verwandelt es sich unter der Schale in eine Paste. Vom Reifestadium der Paprikaschoten hängt die Schärfe der Soße direkt ab; deshalb kann man „grünes Tabasco" und „rotes Tabasco" kaufen, die sich im Geschmackswert wesentlich unterscheiden.

Die Tabascopaprika lässt sich sogar in Heimkulturen anbauen – die Größe des Busches ermöglicht es, sie in gewöhnliche Töpfe für dekorative Zimmerpflanzen zu setzen. Bei richtiger Pflege und da die Pflanze anspruchslos ist, kann man auf die Ernte durch 3–4 Monate nach der Aussaat warten.

Warum zieht diese Soße Tabasco die Feinschmecker in der ganzen Welt an, was macht ihren Bestand so ungewöhnlich?

Wie wird die Soße Tabasco zubereitet und womit wird sie gegessen?

Merkwürdigerweise besteht die Grundlage des eigenartigen Geschmacks von Tabasco nur aus drei einfachen Zutaten: das Fruchtfleisch der Paprikaschoten, Salz und weißer Essig.

Die Zubereitung von Tabasco ist einfach: Der mit Salz vermischte Pfeffer reift einige Jahre in hölzernen Fässern, bevor Essig hinzugefügt wird.

Zu den Bestandteilen von Tabasco gehört das Salz, das auf der Insel Cayo Costa (ehemals Ayiti) gewonnen wurde.

Die originelle Tabasco-Sauce wird vom Unternehmen McIlhenny produziert; Experten überwachen sorgfältig die Reifung des Rohstoffs. Der Pfeffer wird manuell geerntet, wobei nur Früchte einer bestimmten Reife verwendet werden. Zur Qualitätskontrolle vergleichen die Arbeiter die Farbe des Pfeffers mit der eines Farbbildes, das sie stets dabei haben.

Tabasco-Sauce wird wegen ihres intensiven Aromas und ihres einzigartigen scharfen Geschmacks geschätzt. Als Richtwert gilt: 0,25 Teelöffel Tabasco entspricht etwa der Schärfe von einem halben Teelöffel schwarzem oder weißem Pfeffer.

Mit Tabasco-Sauce können Suppen, Hauptgerichte, Snacks und Salate zubereitet werden. Sie eignet sich zudem hervorragend zum Marinieren von Fisch und Fleisch vor dem Anbraten auf der Pfanne oder Grillkohle.

Viele kennen das alkoholische Cocktail „Bloody Mary". Die einfache Zubereitung besteht darin, Wodka mit salzigem Tomatensaft zu mischen; tatsächlich schließt das klassische Rezept jedoch auch Tabasco-Sauce ein.

Für die Zubereitung eines modernen „Bloody Mary" benötigen Sie: Wodka, Tabasco-Sauce, Worcestershiresoße, Tomatensaft, Salz und Pfeffer sowie Zitronensaft. Als Richtwerte gelten: 1 Tropfen Tabasco, 45 ml Wodka, 60 ml Tomatensaft, 2–3 Tropfen Worcestershiresoße und 10 ml Zitronensaft; Salz und Pfeffer werden nach Geschmack hinzugefügt. Das Mischen aller Zutaten mit gekühltem Eis ist unkompliziert.

Es ist üblich, „Bloody Mary" mit einem Stiel Sellerie zu servieren.

getrocknetes Tabasco

Warum ist Tabasco-Sauce nützlich?

In der Sauce enthalten sind Vitamine wie B1, B2, B3, B5, B6 und B9 sowie Vitamin C, Beta-Carotin, Fettsäuren und Mineralstoffe wie Natrium, Kalium, Phosphor, Eisen und Calcium.

Der regelmäßige Verzehr von Tabasco-Sauce kann das Immunsystem stärken und den Stoffwechsel verbessern; daher wurde sie in die Ernährungsvorschriften britischer Militärangehöriger sowie der US-Streitkräfte aufgenommen.

Mit nur 12 Kalorien pro 100 Gramm ist der Kaloriengehalt dieser Sauce gering; da sie aufgrund ihres spezifischen Geschmacks konsumiert wird, ohne dass dies den Löffelverbrauch signifikant erhöht, müssen sich Nutzer keine Sorgen über die Gewichtszunahme machen.

Kontraindikationen

Aufgrund des hohen Gehalts an Capsaicin ist der regelmäßige Verzehr von Tabasco bei entzündlichen Erkrankungen sowie bei Herzkrankheiten, insbesondere bei Tachykardie, nicht empfohlen.

Neben dem roten Pfeffer gilt Tabasco als starkes Allergen; Personen mit einer Neigung zu Lebensmittelallergien sollten die Sauce daher nur mit Vorsicht verwenden.

Ob Zu beachten ist:

Das menschliche Blut wird unter hohem Druck durch den Körper gepumpt, und bei einem Verschluss der Gefäße kann es bis zu 10 Meter weit spritzen.


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